Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Das Vatikan-China Abkommen wird zum Skandalon

4. April 2019 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bishop Guo Xijin, der beim Abkommen als Diözesanbischof "geopfert" wurde, darf zu Ostern keine Chrisammesse feiern – Chinesischer Katholik: „Ein Bischof, der zuvor exkommuniziert war, kann nun zelebrieren, der Ortsbischof ist jetzt illegal“


Peking-Vatikan (kath.net)
Trotz des Vatikan-China-Abkommens werden in China nach wie vor Katholiken unterdrückt und verfolgt. Bischof Vincenzo Guo Xijin, der beim Abkommen vom Vatikan als Diözesanbischof "geopfert" wurde, um Platz für einen "Patrioten"-Bischof zu machen, ist jetzt nur mehr als Weihbischof tätig und darf zu Ostern nicht die Chrisammesse feiern. Dies wurde ihm vom chinesischen Religionsamt untersagt, weil er nicht Mitglied der "Patriotischen Vereinigung", die staatliche Kontrollstelle für die katholische Kirche, werden möchte und er von China damit als "illegal" betrachtet wird. Mit seinem Eintritt in die Patriotische Vereinigung würde er ein jährliches Gehalt von ca. 26.000 Euro bekommen. Diözesanbischof ist jetzt Zhan Silu, der früher von Rom exkommuniziert war.


John, ein chinesischer Katholik, meinte gegenüber AsiaNews: "In der Praxis ist geht es hier um glatte Erpressung. Wenn der Bischof sich nicht bei der Behörde registriert, kann er nicht mit Zhan Silu bei der Chrisammesse zelebrieren. Nach dem Vatikan-China-Abkommen wurde alles auf den Kopf gestellt. Der Bischof, der zuvor exkommuniziert war, kann nun zelebrieren, der Ortsbischof ist jetzt illegal. Es ist eigentlich zum Lachen, wenn es nicht wirklich ernst und schmerzvoll wäre."

In der Diözese von Mindong gibt es über 90.000 Katholiken, von denen 80.000 zur Untergrundkirche gehören. Derzeit gibt es dort 57 Priester und 200 Nonnen. Von den Priestern sind nur 12 (!) Mitglied der offiziellen staatlichen Behörde. Die anderen sollen mit einem großzügigen Gehalt von 26.000 Euro in die Behörde gelockt werden, kein einziger Priester hat bis jetzt aber eine Mitgliedschaft akzeptiert. Doch die Religionsbehörde von China geht auch auf anderen Wegen subtil gegen diese Priester vor. So möchte man laut "AsiaNews" "Untergrund-Priester" dazu bringen, ein Dokument zu unterzeichnen, in dem neuen Diözesanbischof und (!) dem Staat China und den Prinzipien einer "unabhängigen" (!) Kirche Gehorsam geschworen werden soll.

Symbolbild: Katholische Chinesen beten in der Kirche


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  3. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  4. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  5. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  6. Tantum ergo Sacramentum
  7. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  8. '40 Tage für das Leben' in Wien
  9. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  10. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  11. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  12. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  13. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  14. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  15. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz