Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  2. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  3. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  4. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  5. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  6. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  7. Nur noch 12 Prozent der Deutschen vertrauen der katholischen Kirche, Tendenz fallend
  8. Papst: Bei Missbrauch Kirchenrecht mit "Strenge" anwenden
  9. Progressiver Journalist will alle Kinder vom Staat erziehen lassen
  10. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  11. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!
  12. Papst Benedikt und der Missbrauchs-Zeitgeist: Eine Verteidigung
  13. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  14. Papst beauftragt erstmals offiziell Frauen mit Lektorinnendienst
  15. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt

Die US-Fake-News-Story und das unrühmliche Verhalten einiger Bischöfe

25. Jänner 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Ortsbischof hat sich inzwischen mit den Burschen getroffen, ein Wort der Entschuldigung für sein voreiliges Urteil fand er aber nicht - Eltern nehmen Kinder jetzt aus Firmunterricht beim Bischof - Bombendrohungen gegen Anwalt und Diözesangebäude


Covington (kath.net/rn)
Die mediale FakeNews-Bombe um eine Konfrontation zwischen katholischen Schülern der Covington Catholic School im US-Bundesstaat Kentucky und dem indigenen Ureinwohner Nathan Phillips beim Marsch für das Leben sorgt nach wie vor für heftige Debatten. Inzwischen hat sich Bischof Robert Foys, der zuständige Diözesanbischof, ohne Voranmeldung mit den Burschen in der Schule getroffen, laut Medienberichten soll er sich aber für sein voreiliges mediales Urteilen nicht entschuldigt haben. Der Bischof soll laut Zeugen gemeint haben, dass er es eben nicht allen recht machen könne und er erst dann dazu etwas sagen möchte, sobald eine unabhängige Partei den Vorfall untersucht haben. Er erklärte aber auch, dass er zu "100 % auf der Seite der Burschen sei und dies immer war".

Die Eltern der Kinder sind über das erste übereilige Urteil des Bischofs nach wie vor sehr wütend und haben jetzt angekündigt, die Kinder aus dem Firmunterricht beim Bischof herauszunehmen, solange er sich nicht entschuldigt. Die Schule selbst hatte am Mittwoch und Donnerstag wieder geöffnet, lässt aber aufgrund Sicherheitsgründen derzeit ausschließlich Schüler und Schulmitarbeiter ins Gebäude. Auch darüber sind die Eltern der Schüler nicht erfreut. Die Schule selbst hat den Schülern verboten, mit Journalisten zu sprechen. Eine Mutter teilte dem Lepanto Institut ihren Frust mit: "Meine Buben waren heute in der Schule und sie wurden von unserem Bischof, Roger Foys, angesprochen, ohne Eltern. Die Schule beantwortet keine Anrufe, die Website ist down und wir bekamen eine Stellungnahme, aus der hervorgeht, dass wir heute in der Schule nicht willkommen sind."

Von den drei Bischöfen, die am Samstag voreilige die Burschen ohne Kenntnisse verurteilt hat, hat sich bis nur Erzbischof Lori entschuldigt. Von Erzbischof Kurtz und Bischof Foys kam bis jetzt kein öffentliches Wort des Bedauerns.

Der Anwalt der Familien hat übrigens zahlreichen Medien und Prominenten unter anderem auf Twitter ein Ultimatum bis Freitag gestellt. Wer bis dahin nicht die Aussage widerruft und richtigstellt, wird ab nächster Woche verklagt. Sowohl gegen den Anwalt als auch gegen die Diözese gab es in den letzten Stunden übrigens Bombendrohungen.










TODAY/CBS News - Nick Sandmann/Covington Catholic School im Interview nach der ungerechtfertigten internationalen Medienhetze gegen ihn (engl.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 25. Jänner 2019 
 

@wedlberg

Ich fand als "Entschuldigung"der Bischöfe halt seltsam, dass sie gemeint haben,"allen kann man es halt nicht recht machen" , falls ich richtig gelesen habe. Ich bin absolut für Unterstützung unserer Priester und Bischöfe,aber sie müssen sich zurecht die Kritik gefallen lassen, warum sie beim Mainstream sofort in den Reigen miteinstimmen und sofort mit den Wölfen heulen und bei wichtigen Dingen wie Homoehe und Abtreibung usw. so einen langen (Schweige-) Atem haben...das passt nicht wirklich für Kirchenvertreter!Und um Cerhebung bitten steht der Kirche auch gut an...dass ihr da kein Stein aus der Krone fällt...


9
 
 wedlerg 25. Jänner 2019 
 

Es braucht auch etwas Milde und Respekt

Diese Bischöfe sind sicher nicht glücklich aufgetreten. Aber im Vgl. zu unseren Bischöfen ist man dort absolut unbeugsam katholisch.

Dass die Eltern jetzt sich nichts gefallen lassen, angesichts der Mediensituation in USA, ist völlig richtig. Ich würde mir aber wünschen, dass man auch die Bischöfe unterstützt und respektiert.


3
 
 garmiscj 25. Jänner 2019 

Immer auf der Seite des Mainstream

Vermutlich werden die Bischöfe jetzt einmal abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Erst dann wissen sie, was gerade am meisten opportun ist. Entsprechend werden sie sich äußern.


7
 
 padre14.9. 25. Jänner 2019 

"Bischof, Roger Foys, angesprochen, ohne Eltern"

so geht das nicht. Die Kinder sind noch nicht volljährig, die Eltern müssen zugezogen werden. Wenn sie es wünschen.
Die drei Bischöfe sollten klar Stellung für die ihnen anvertrauten Kinder nehmen.Bisher geben diese Bischöfe kein Vorbild ab. Eure Sprache sei JaJa oder Nein Nein!


19
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aufreger

  1. Jane Fonda: Covid-19 ist ‚Gottes Geschenk für die Linken’
  2. USA: Katholiken demonstrieren gegen öffentliche ‚Schwarze Messe’
  3. Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück!
  4. #Splashamama -" Warum ich diese Figuren in den Tiber werfen musste!"
  5. Satanist bot angeblich konsekrierte Hostien über Internet an
  6. Vatikanberater Rosica gibt Plagiate zu
  7. Kanadischer Medienpriester wirft Viganó ‚Lügen’ vor
  8. Wie Kardinal Kasper die Leser manipuliert...
  9. Bischofskonferenz: Kopftuchverbot "wenig wünschenswert"
  10. Blasphemische Szene an der Mailänder Scala?






Top-15

meist-gelesen

  1. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  2. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  3. Dossier: der Papst und der Missbrauch in der Kirche
  4. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  5. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  6. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  7. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  8. Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  9. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  10. "Ich bin als Protestant auf der Seite von Benedikt!"
  11. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  12. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt
  13. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!
  14. Voderholzer: Missbrauch ist nicht die Kirchenkrise-Wurzel – Gewaltiger Erosionsprozess des Glaubens
  15. Covaxin: Ein Covid-19-Impfstoff ohne Verbindung zur Abtreibung

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz