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Philippinen-Präsident kündigt Rücktritt bei Gottes-Beweis an!

9. Juli 2018 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
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„Ich brauche nur eine Person, die mir sagt, dass es wirklich einen Gott gibt“, meint Duterte, der als Beweis ein Bild oder ein Selfie mit Gott möchte.


Philippinen (kath.net)
Rodrigo Duterte, der umstrittene Staatschef der Philippinen, hat angekündigt, dass er sofort zurücktreten werde, wenn ihm jemand einen Gottesbeweis liefere. Der Präsident hatte bereits früher Gott als „dumm“ und als „Hurensohn“ beschimpft. Dies berichtet die „Bild“. „Ich brauche nur eine Person, die mir sagt, dass es wirklich einen Gott gibt“, meint Duterte, der als Beweis ein Bild oder ein Selfie mit Gott möchte. Duterte hatte früher auch Papst Franziskus als „Hurensohn“ bezeichnet, weil er 2015 in Manila für ein großes Verkehrschaos sorgte. Der Präsident wurde laut eigenen Angaben vor geraumer Zeit von einem Priester sexuell missbraucht.



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Lesermeinungen

 PBaldauf 11. Juli 2018 
 

Oh Gott, schick bitte ihm: Beweis
Dann nimmt vielleicht den Hut er leis
Er, der brutalst, kaltschneuzig-mies
So viele, wehrlos, töten ließ
Ein Macho, dessen Mundwerk groß
Ein Grobian, der skrupellos

Da scheint es mir, ich höre leis:
„Gab längst ihm doch den Gott-Beweis:
Wer sehen «will», erkennt doch klar
− Falls Liebe, Ehrfurcht in ihm war −

Dass, schon allein in jedem Kind
«Beweise» Gottes sichtbar sind“
Licht der Erkenntnis schwindet, flieht
Wenn stets man nur in Zweifel zieht

Wo «Glaube», «Demut» sich verbindet
Mit «Liebe» sich zum Dreiklang findet
Erkennt man Gott, sieht seine Spur
Auch, offenbar, in der Natur

Doch wird als Mensch man herrisch-stolz
Klopft der Verstand auf taubes Holz
Sieht nur noch Finsternis und Nebel
Erkennt nicht GEIST, nur Zufalls-Hebel

Nur Kampf, Materie, Mutation
Weiß nichts von Gott und Gottes Sohn
Vom GEIST, der schöpferisch gestaltet
Der planvoll lenkt, das All durchwaltet


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 tomacruz 10. Juli 2018 
 

Es war bekannt ...

@Hubert_2, aber viele Philippinos hatten die Hoffnung, dass es diesmal ein Präsident sein würde, der nicht nur starke Sprüche macht, sondern auch handelt und durchgreift. Dass er aufräumen kann, hat er als Bürgermeister der Millionenstadt Davao City bewiesen. Auf welche Art und Weise, hat man gerne ausgeblendet.

Wie damals, als man den Kinoheld Estrada gewählt hatte, war der Wunsch nach einem Rächer der Unterdrückten psychologisch eher ausschlaggebend. Aber diese Rolle hat er leider nur auf der Leinwand erfüllt.

Die Philippinos hatten nun wohl eher die Nase voll von diesen mächtigen, korrupten und Vetternwirtschaft betreibenden Familienclans, aus denen regelmässig die Präsidenten hervorgingen.

Sicher regt sich Widerstand gegen Duterte, auch von der katholischen Kirche, aber die Philippinos sind ein überwiegend geduldiges Volk. Fragt sich, wie lange sie die Gotteslästerungen und die Gewalt von diesem primitven und brutalen Großmaul noch schlucken werden.


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 Nussknacker 10. Juli 2018 
 

Diese oder ähnliche Forderungen

werden einem von atheistischer Seite her immer wieder zsheit, demnach auch nicht irgendetwasugetragen.

Es wird verlangt, Gott an den vergänglichen Erscheinungen zu beweisen.
Dabei ist Gott das Beweisen an sich.
Ohne Gott gäbe es weder ein Beweisen, ein Wissen bzw Bewußtsein, noch irgendetwas.
Gott der Logos ist das Wissen, die Weisheit an sich.

Es ist, als sehe man den Wald vor lauter Bäumen nicht.


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 Rozaniec 10. Juli 2018 
 

Der Zusammenhang zwischen Gottesbeweis und Rücktritt ist doch sehr rätselhaft. Wieso würde er dann zurücktreten? Sieht er seine Amtsausübung etwa als eindeutig gegen Gott gerichtet? Sieht er sein Amt quasi als „Wette“ gegen die Existenz Gottes an? Welches Gottesbild steht dahinter? Wenn er wirklich von einem Priester missbraucht wurde (was man bei seinen sonstigen Aussagen leider auch als Lüge gegen die Kirche verdächtigen könnte): nicht zu fassen, was ein Missbrauch durch einen Priester alles nach sich ziehen kann!


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 Montfort 9. Juli 2018 

Wenn Duerte als Kind/Jugendlicher von einem Priester missbraucht wurde, ...

... so wird er Gott erst finden können, wenn er das weinende Kind in sich zulässt, das sich von Gott finden lässt.

Er hat wohl bewusst/unbewusst den Weg des Hasses und der Gewalt eingeschlagen und ist so immer noch Gefangener seiner Missbrauchserfahrung. Durch die daraus resultierende innere Einsamkeit gerät er immer mehr in die Spirale von Wut und Gewalt - auch als Täter, der meint, das Böse durch die Tötung anderer auslöschen zu können.


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 Hubert_2 9. Juli 2018 
 

Merkwürdig,

die Philippinos sind doch zu 80% Katholiken, und dann wählen sie so einen Lästerer zum Präsidenten. Oder war das vor der Wahl von ihm nicht bekannt?


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 tommikko 9. Juli 2018 
 

Die Existenz Gottes lässt sich beweisen!

Denn was von Gott erkennbar ist, das ist ihnen offenbar; Gott hat es ihnen geoffenbart. Läßt sich doch sein unsichtbares Wesen seit Erschaffung der Welt durch seine Werke mit dem Auge des Geistes wahrnehmen: seine ewige Macht wie seine Göttlichkeit. Darum sind sie nicht zu entschuldigen. Röm 1, 19-20

1. Vatikanisches Konzil:
Dieselbe heilige Mutter Kirche hält fest an der Lehre: der Mensch kann Gott, den Ursprung und das Endziel aller Dinge, durch das natürliche Licht seiner Vernunft aus den geschaffenen Dingen mit Gewissheit erkennen. „Denn das Unsichtbare an ihm erschaut der denkende Verstand seit Erschaffung der Welt in seinen Werken." (Röm 1,20)


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 freya 9. Juli 2018 
 

Ich rate ihm, sich jeden Tag niederzuknien und den lieben Gott demütig zu bitten:

"Lieber Gott, wenn es Dich gibt, dann offenbare Dich mir!"
Ich bin überzeugt, dass, wenn er es wirklich ernst meint, der liebe Gott nicht mit einer Antwort auf sich warten lässt!!

Ob der angebliche Missbrauch durch einen Priester nicht nur ein Vorwand ist, um auf Gott und die Welt schimpfen zu können?!


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 Palüm 9. Juli 2018 
 

@Bernhard Joseph

Um Ihre meiner Ansicht nach sehr schlüssige und gute Argumentation im Hinblick auf einen Gottesbeweis zu untermauern, hier ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer:

"Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht." (aus: Widerstand und Ergebung")


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 Stefan Fleischer 9. Juli 2018 

Wenn er so argumentiert

so heisst das doch, dass er die Existenz Gottes wohl als unwahrscheinlich hält (wie die Freidenken mit ihrer Werbung "es gibt WAHRSCHEINLICH keinen Gott"), aber doch nicht absolut ausschliesst. Wie könnte er auch, da es für die Nichtexistenz Gottes genauso wenig einen (naturwissenschaftlichen) Beweis gibt, wie für seine Existenz. Wenn er vernünftig wäre, so müsste sich also fragen, welche Konsequenzen das hätte, wenn es trotz allem einen Gott gäbe, und dann die entsprechende "Vorsichtsmassnahmen" treffen. Vielleicht käme er dann so zur Einsicht, es wäre gescheiter zu glauben: "Es gibt einen Gott. Geniesse das Leben mit ihm!"


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 Bernhard Joseph 9. Juli 2018 
 

Die Existenz Gottes lässt sich nicht beweisen

Gott ist kein Objekt positivistischer Erkenntnis, da Gott unser Erkenntnisvermögen unendlich übersteigt. Insofern kann man nur an Gott glauben. Glaube ist darum nicht geringer zu werten, wie positivistische Erkenntnis, im Gegenteil, denn im Glauben kann eine Gewissheit liegen, die in der abstrakten Erkenntnis nicht erlangt werden kann, da im Glaube Beziehung (auf Gott hin) sich verwirklicht.

Gott schenkt Freiheit in dieser Beziehung und daher kann Gott nur im Glauben angenommen werden. Ein Gottesbeweis zwänge den Menschen in die Beziehung zu Gott und damit wäre die Liebe aufgehoben.


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 bernhard_k 9. Juli 2018 
 

Ein Selfie kann er haben ...

Jeden Tag ein Foto mit der hl. Hostie, dann noch ein paar Berichte von den Eucharistischen Wundern studieren und schon ist er Katholik!


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 Rolando 9. Juli 2018 
 

Beten wir,

stellvertretend um Vergebung für den Priester, der ihn missbrauchte, beten wir stellvertretend für ihn um Vergebung gegenüber dem Priester, bitten wir die Gottsmutter, ja weihen wir ihn der Königin der Liebe, bitten wir den Herrn, er möge ihn mit seiner Liebe überschütten, dann hat er soviel Beweise, das er selbst Jesus verkündet. Hl. Apostel Paulus, bitte für ihn.
Das sollten wir für alle Machthaber, Medienleute, Ärzte, Wissenschaftler, ja alle Beeinflusser der öffentlichen Meinung machen, darüber hinaus für alle geweihten Personen und alle Menschen.


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 SpatzInDerHand 9. Juli 2018 

Noch ein bisschen warten, werter Präsident!

Sie brauchen sich dann nicht mal mehr auf ein fremdes Selfie zu verlassen. Sie werden Gott nämlich selbst sehen, und Sie werden nicht allzu begeistert sein, wenn Sie vor ihm, dem Weltenrichter, stehen...


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 padre14.9. 9. Juli 2018 

„Gnade dir Gott“ Rodrigo Duterte !

was es für Menschen gibt?!


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 scheinfrager 9. Juli 2018 
 

Duterte sollte erstmal überlegen,

was er im Angesicht eines unbestreitbaren Gottesbeweises tun würde.

Würde er auf die Knie fallen vor Gott? Würde er seine Sünden bereuen? Würde er um Vergebung bitten? Würde er fortan in jedem Atemzug danach streben, Gottes Gebote einzuhalten?

Lautet die Antwort auf eine der Fragen Nein, was sollte die Folge davon, dass Duterte volles Wissen und Erkenntnis um die Existenz Gottes hat - also um die Existenz des einzig wahren Gutem - und dass er sich aber dennoch gegen dieses Gute wendet, sein?

Vielleicht sollte Duterte froh darüber sein, dass er noch keinen Gottesbeweis gesehen hat, denn dann kann vielleicht noch sein Herz sich ändern, damit er - wenn er dann wirklich den unleugnenbaren beweis sieht - dann in Demut die Knie beugen kann und nicht fortgeschickt werden wird.


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 Chris2 9. Juli 2018 
 

Empfehle das Turiner Grabtuch

als Selfie-Hintergrund. Dieses älteste bekannte (und ebenso perfekte wie unerklärliche) Photonegativ der WELT (angeblich aus dem Mittelalter, also viele Jahrhunderte vor der "Erfindung der Photographie", sollte ihn zumindest nachdenklich machen.


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