Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  15. Wussten Sie, dass es bereits mehrere Nachbauten der Medjugorje-Kirche St. Jakobus d.Ä. gibt?

Maradiagas Weihbischof bleibt trotz Anschuldigungen im Amt

1. Mai 2018 in Weltkirche, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Juan José Pineda soll Seminaristen sexuell belästigt und missbraucht sowie für finanzielle Unregelmäßigkeiten verantwortlich sein. Auch gegen Kardinal Maradiaga selbst gibt es schwere Vorwürfe.


Tegucigalpa/Vatikan (kath.net/jg)
Trotz schwerwiegender Vorwürfe gegen seine Person gibt es bis jetzt offenbar keine Konsequenzen gegen Juan José Pineda, den Weihbischof des Erzbistums Tegucigalpa (Honduras), dessen Erzbischof Kardinal Maradiaga eine wichtiger Berater von Papst Franziskus ist. Dies berichtet der Vatikanexperte Edward Pentin vom National Catholic Register. kath.net hat über die Anschuldigungen erst vor wenigen Wochen berichtet: Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal Maradiagas Weihbischof

Quellen in der Hauptstadt von Honduras hätten ihm mitgeteilt, dass die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs und schwerer finanzieller Unregelmäßigkeiten und Korruption für den Weihbischof bis jetzt keine Folgen gehabt hätten. „Überall wird Schweigen bewahrt und es geht alles so weiter wie es immer war“, sagte ein Informant aus Honduras gegenüber Pentin. „Leider hat sich nichts verändert, außer das es Drohungen gegen diejenigen gab, die etwas gesagt haben“, sagte die Person wörtlich.


Eine zweite Quelle habe ihm diese Aussagen bestätigt. Pineda bleibe in seiner einflussreichen Position, leite die Erzdiözese während der häufigen Abwesenheiten von Kardinal Maradiaga, unter dessen Schutz er weiterhin stehe, berichtet Pentin.

Die Vorfälle der vergangenen Monate würden ernsthafte Anfragen an Kardinal Maradiaga nach sich ziehen, schreibt Edward Pentin: Warum werden die Vorwürfe gegen Weihbischof Pineda offensichtlich ignoriert? Sie betreffen aber auch Maradiaga selbst. Was ist mit den insgesamt umgerechnet 600.000 Dollar, die er als Kanzler der Universität Tegucigalpa 2015 erhalten hat?

Laut Angaben des Kardinals sei das Geld für Studiengebühren von Seminaristen, Gebäudeerhaltung und die Unterstützung armer Priester verwendet worden. Nach Untersuchungen des National Catholic Register, die später von der italienischen Zeitung L’Espresso bestätigt worden seien, tauche der Betrag aber nicht in der Buchhaltung auf, welche das Erzbistum Tegucigalpa Papst Franziskus beim letzten Ad limina Besuch übergeben habe.

Gegen Maradiaga steht weiterhin der Vorwurf im Raum, 1,2 Millionen Dollar verspekuliert zu haben. kath.net hat hier berichtet: Finanz-Skandal rund um den Obersten Papstberater Maradiaga

Anfragen des National Catholic Register an Kardinal Ouellet, den Präfekten der Bischofskongregation, An Erzbischof Ladaria, den Präfekten der Glaubenskongregation sowie direkt an Weihbischof Pineda und Kardinal Maradiaga blieben unbeantwortet.

Einer der Informanten Pentins hofft indessen auf zunehmende internationale Aufmerksamkeit. „Ist es möglich, dass uns keine Gerechtigkeit widerfährt“, fragt er und bittet dann: „Bitte helfen sie uns, unsere Stimme zu erheben.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  2. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  3. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  4. Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“
  5. „Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“
  6. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  7. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  8. Nicht nur Kardinäle an der Spitze: Papst ändert Vatikanverfassung
  9. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  10. Bemerkenswert großer Andrang bei „Alter Messe“ im Petersdom - Kard.-Burke-Predigt in voller Länge!







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz