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Papst Paul VI. wird Ende Oktober heiliggesprochen

7. März 2018 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Feierliche Aufnahme des Montini-Papstes in das Verzeichnis der Heiligen der katholischen Kirche zum Abschluss der nächsten Bischofssynode


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Paul VI. (1963-1978) soll Ende Oktober heiliggesprochen werden. Das gab Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin laut verschiedenen Medien am Rand einer Tagung am Dienstag in Rom bekannt. Demnach findet die feierliche Aufnahme in das Verzeichnis der Heiligen zum Abschluss der Bischofssynode statt, die vom 3. bis 28. Oktober im Vatikan zum Thema Jugend tagt.

Mit der Amtszeit von Paul VI. ist vor allem das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) verbunden, auf dem die katholische Kirche ihr Verhältnis zur Welt neu bestimmte. Bekannt wurde der als Giovanni Battista Montini bei Brescia geborene Papst auch durch seine Enzyklika "Humanae vitae" (1968) zur Sexualethik. Wegweisend war ferner sein Lehrschreiben "Populorum progressio" (1967), in dem er sich zu globaler Entwicklung und wirtschaftsethischen Fragen äußert.


Die Seligsprechung von Paul VI. erfolgte durch Papst Franziskus zum Abschluss einer Bischofssynode zu Familienthemen am 19. Oktober 2014. Eine offizielle Ankündigung der Heiligsprechung durch den Vatikan steht noch aus.

Papst Paul VI.: Audienz im Petersdom


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 8. März 2018 
 

@Ehrmann

Ganz richtig! Papst Pius XII wird im II. Vatikanum SEHR OFT zitiert!
Vielleicht haben Sie noch nicht bemerkt, dass Stanley der Gruppe FSSPX, welche keine kanonische Status in der katholischen Kirche hat, zumindest nahesteht?Msgr. Franz Schlegl


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 Ehrmann 7. März 2018 

@stanley: in den Konzilstexten wird P XII öfter zitiert-das wird leider ausgeblendet.


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 Pirkheimer 7. März 2018 
 

@Laus Deo Vorsicht Übersetzung !!

Wenn Sie dabei an 1.Samuel 15,22 denken, dann sollten Sie allerdings beachten, dass diese Stelle in einer exakten Übersetzung aus dem Hebräischen anders lautet:
"Hat der Herr an Brandopfern und Schlachtopfern das gleiche Gefallen wie am HÖREN auf die Stimmer des Herrn? Siehe, HÖREN ist besser als Opfer, AUFMERKEN besser als Fett von den Widdern!"
TÄTIGKEITEN sind hier gefordert: "HÖREN / AUFMERKEN", nicht eine Haltung oder eine Verfassung, die wir mit dem Wort "Gehorsam" bezeichnen !


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 Laus Deo 7. März 2018 

Heiligsprechung unfehlbar

Lieber Kritiker. Heilige waren auch zu Lebzeiten nicht Sündlos. Aber wir einer Heilig gesprochen, so ist das ein unfehlbarer Akt so lernt es die Kirche. Morgen hören wir in den Lesungen, dass der Gehorsam grösser ist als die Opfer


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 Kostadinov 7. März 2018 

Theorie und Praxis

theoretisch ist das Heiligsprechungskriterium ja vermutlich die persönliche Lebensführung - in der Praxis scheint man mit diesen Kanonisierungen zukleistern zu wollen, dass sich unter seinem Pontifikat die Kirche im Westen in Luft aufgelöst hat. Frage an die Experten: gab's früher nicht mal ein Kriterium, dass im gläubigen Volk eine Verehrung vorhanden sein muss?
okay, gläubiges Volk muss man ja mittlerweile mit der Lupe suchen...


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 Stanley 7. März 2018 
 

@Chris2

Ich sage: Unter Papst Franziskus nie!
Pius XII. war kein Papst des II. Vatikanischen Konzils. Außerdem steht er für die traditionelle Kirchenlehre sowie für die Lateinsiche Messe nach dem vom Konzil von Trient für alle Zeiten bestätigten Missale Romanum.
In die gegenwärtige moderne Kirchenlandschaft passt solch ein Heiliger offensichtlich nicht.


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 Chris2 7. März 2018 
 

Und wann Pius XII.?

Und wann wird der große Papst Pius XII. seliggsprochen, der so viele Juden retten liess (vgl. z.B.: Lapide. Pinchas. Rom und die Juden) und nur wegen eines Theaterstückes eines Provokateurs über ihn in Ungnade gefallen ist?


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