Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  4. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  5. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  6. DBK-Vorsitzender Bätzing zeigt Verständnis für deutsche "Klimaterroristen"
  7. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  8. Als ob es Gott nicht gäbe
  9. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  10. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  11. Roma locuta causa finita
  12. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  13. „Kirchliche Mitarbeiter müssen jetzt wahrscheinlich so tun, als wüssten und hörten sie nichts“
  14. Bistum Chur möchte keinen Exorzisten mehr
  15. „Brauchen wir eine weitere protestantische Modernisierungspastoral?“

Ismail Tipi kritisiert Katjes-Werbung mit Hidschab-Frau

1. Februar 2018 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Es spricht nichts dagegen, dass das Unternehmen auch junge Musliminnen ansprechen möchte, doch sollte sie das nicht durch eine Frau mit Hidschab tun. Die meisten Musliminnen sind keine Kopftuchträgerinnen“ – Solche Werbung mache Salafismus hoffähig


Wiesbaden (kath.net/pm) Das Unternehmen Katjes hat eine neue Werbekampagne „Achte mal drauf!“ gestartet. Eines von drei Werbeclips zeigt eine junge muslimische Frau mit Hidschab, die Werbung für die veganen Produkte macht (Foto). Das hat nun eine große mediale Debatte ausgelöst.

„Ich finde es unglücklich, dass „Katjes“ diese Werbung gemacht hat. Das Unternehmen möchte damit Profit generieren und übersieht, dass sie einen Keil in das gesellschaftliche Leben treibt. Mit solch einer auf Gewinnorientierung ausgelegten Werbung schafft man nur eine Plattform für eine uns nicht eigene Kultur und für Tendenzen, die nicht unbedingt dienlich für unser Zusammenleben sind“, so der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi.

„Es spricht nichts dagegen, dass das Unternehmen auch junge Musliminnen ansprechen möchte, doch sollte sie das nicht durch eine Frau mit Hidschab tun. Die meisten Musliminnen sind keine Kopftuchträgerinnen. Der Islam schreibt eine Kopfbedeckung oder Verschleierung nicht vor. Deshalb erachte ich diese Werbung als ein falsches Signal. Dabei ist für mich nicht nur der Hidschab ein Problem, sondern auch, dass man mit einem religiösen, sensiblen Thema zu eigenen Zwecken für Diskussionen und Aufmerksamkeit sorgen möchte. Diese und ähnliche Werbeaktionen leisten einen Bärendienst im gemeinsamen friedlichen Zusammenleben. Sie geben besonders den populistischen Gruppen und Parteien die Möglichkeit, Stimmung zu machen und für ihre rechte Ideologien zu werben. Solche unbedachten und auf Stimmung zielende Werbungen machen auch salafistische Tendenzen hoffähig.“

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Foto: Instagram / katjes_official


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Krisi 2. Februar 2018 
 

Quallität...

sollte wenig Werbung kosten aber gute Zutaten beinhalten. Dann doch lieber auf Bio umsteigen.


1
 
 bergkristall 2. Februar 2018 
 

@Adamo,
ganz Ihrer Meinung!


4
 
 goegy 2. Februar 2018 
 

Das Tragen des Kopf-Foulards ist in den meisten Fällen ein Signal, das besagen soll: "Ich passe mich nicht an, ich bin anders als Du, ja sogar, ich bin besser!". Eine reine Provokation!
Andersherum sind Mini-Mini Höschen oder Röckchen, in der Öffentlichkeit getragen, eine ebenso schamlose Herausforderung!


9
 
 Chris2 1. Februar 2018 
 

@IMEK

Höchst interessante Interpretation. Aber bei "weiterer Betrachtung" durchaus realistisch ;) @Rozario Wenn ich darf: Rhetorische Frage, rhetorische Antwort: Nix. Erstens wollen die tatsächlich "schon länger hier Lebenden" mit dem Kopftuch keine politische Botschaft verkünden und zweitens siehe erstens (das hervorgehobene Merkel-Zitat)...


3
 
 Rozario 1. Februar 2018 
 

Katjes schmeckt eh nicht.


6
 
  1. Februar 2018 
 

Unvorteilhaftes Bild- könnte leicht für ein zigarettenrauchendes Flittchen gehalten werden

Wenn Werbeleute Anti-Werbung machen, kann es nur zum Schaden des Herstellers sein.


4
 
 Rozario 1. Februar 2018 
 

@Adamo
Und was möchten Sie mit denen machen, die Deutsche sind (also nicht irgendwo herkommen) und sich mit dem Kopftuch "verkleiden"?


2
 
 Dottrina 1. Februar 2018 
 

So etwas kann ich nicht unterstützen!

Obwohl ich gerne Lakritz esse (dazu gehören eben auch Produkte von Katjes), werde ich es mir künftig versagen, die Produkte dieser Firma zu kaufen. Ich möchte mich nicht mitschuldig machen, die Unterdrückung von Frauen durch eine diabolische Religion auch noch mitzufinanzieren, indem ich solche Produkte kaufe. Auch künftig werde ich mehr darauf achten, indirekte Werbung für die islamische "Kultur" zu meiden bzw. zu boykottieren. - Im Iran ist löblicherweise momentan eine Aufbruchstimmung junger Iranerinnen zu beobachten, die via Videoclips ihre Kopftücher abnehmen und herumschwenken. Sie riskieren monatelange Haft, aber allmählich beginnen sie, aufzubegehren - sogar junge Männer haben ihnen dabei Mut zugesprochen.


13
 
 Herbstlicht 1. Februar 2018 
 

eine höchstwillkommene Käuferschicht

Katjes will verkaufen, Geld machen und macht deshalb Werbung.
Da in den nächsten Jahren unsere Gesellschaft vermehrt mslimisch werden wird und in der Regel die Frauen einkaufen, werden also folgerichtig eben diese Frauen als neue Käuferschicht umworben.
Die Firma weiß genau, dass die jetzige Empörung auch wieder abebben wird.
Die Leute vergessen schnell!
Man kann getrost davon ausgehen, dass in der nächsten Zeit sogar vermehrt Werbung für diese neue Käuferschicht geschaltet werden wird.
Denn: werben, verkaufen, Geld machen!


13
 
 Kleine Blume 1. Februar 2018 
 

Man muss keine Produkte von Katjes kaufen.

Man muss keine Produkte von L'Oréal kaufen.

Man muss keine Hidschab-Barbie kaufen.


17
 
 Adamo 1. Februar 2018 
 

Reine Provokation!

Der Islam schreibt eine Kopfbedeckung oder Verschleierung nicht vor (Ismail Tipi MdL). Also das Tragen dieser Tracht ist eine reine Provokation für unsere Bevölkerung! Sie sind ein Musterbeispiel dafür, dass sie sich nicht anpassen wollen. Deshalb sollen sie dorthin gehen wo sie hergekommen sind, dort können sie dann ihre Verkleidung tragen.


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. 20 Tote bei islamistischem Terror-Angriff auf christliches Dorf in Nigeria
  2. Mit Muslimen beten?
  3. Christinnen weltweit bevorzugtes Ziel von Islamisten
  4. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  5. 'Der Islam hatte vom ersten Tag an sehr starke antisemitische Aspekte'
  6. Bilder von Frauen in Moschee aufgehängt, um sie zu denunzieren
  7. Umgang mit Säkularismus: "Islam könnte von Kirche viel lernen"
  8. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  9. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  10. Muslimische Theologen gegen Umwidmung der Hagia Sophia







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  4. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  7. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  8. Roma locuta causa finita
  9. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  10. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  11. Als ob es Gott nicht gäbe
  12. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  13. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  14. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  15. DBK-Vorsitzender Bätzing zeigt Verständnis für deutsche "Klimaterroristen"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz