Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Guido Horst: Ein Wendepunkt des Pontifikats?

25. Jänner 2018 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan-Experte: „Zum ersten Mal ist es passiert, dass einer der engsten Papstberater sich von Franziskus distanziert hat und der Papst zurückgewichen ist.“


Vatikan (kath.net) Der Fall des Bischofs Juan Barros koche in Chile wieder hoch. Das schreibt Guido Horst in der „Tagespost“. Barros – Schützling des Missbrauchstäters Fernando Karadima - war von Papst Franziskus zum Bischof von Orsorno ernannt worden, „obwohl die vatikanische Bischofskongregation und der Apostolische Nuntius in Chile übereingekommen waren, Barros um den Rücktritt zu bitten, da die Gerüchte nicht verstummen wollten, dieser habe von den Untaten seines geistlichen Ziehvaters gewusst, diese aber verschwiegen.“ Barros habe sogar selbst zwei Rücktrittsgesuche im Vatikan eingereicht, Franziskus habe diesen aber nicht stattgegeben. Beim Rückflug des Papstes von Lateinamerika habe sein Gespräch mit den Journalisten „über weite Strecken aus Erklärungen und Rechtfertigungen“ bestanden, erläuterte der Rom-Korrespondent und frühere Chefredakteur der „Tagespost“.


Dann hatte sich der Päpstliche Missbrauchsbeauftragte Kardinal Seán Patrick O’Malley distanzierend zu den Worten des Papstes geäußert. Horst kommentiert: „Zum ersten Mal ist es passiert, dass einer der engsten Papstberater sich von Franziskus distanziert hat und der Papst zurückgewichen ist. Viele hatten das vor ihm getan – die Kardinäle Joachim Meisner, Carlo Caffarra, Raymond Leo Burke, Walter Brandmüller, Robert Sarah, Gerhard Müller oder Janis Pujats aus Riga. Franziskus hat sie alle ignoriert, den Kapuziner O‘Malley jedoch nicht.“

Anders als in Peru schien der Papst in Chile „plötzlich von der Gunst der Medien und der Öffentlichkeit verlassen zu sein“, stellte Horst bereits im Untertitel fest.

Weitere kath.net-Artikel zum Thema:
- ARD: „Umgang mit Missbrauchsfall - Papst Franziskus in der Kritik“ - Päpstlicher Missbrauchsberater Kardinal O'Malley kritisiert den Papst scharf“

- „Papst räumt Fehler gegenüber Missbrauchsopfern ein - Bedauern von "unglücklicher Wortwahl", doch weiter Rückhalt für in Kritik geratenen Bischof Barros bei fliegender Pressekonferenz im Rückflug von Peru nach Rom“

- Papst nennt Vorwürfe gegen chilenischen Bischof "Verleumdung"

Pressekonferenz Papst Franziskus - Reise nach Chile und Peru - Pressekonferenz im Flugzeug 22. Januar 2018 (ohne Übersetzung



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz