Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Wir können NICHT schweigen!
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

R.I.P. 'Dima'

24. November 2017 in Kultur, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am Fest der Hl. Cecilia verlor diese Woche die Opernwelt einen der ganz großen Stars: Dmitri Hvorostovsky. Der russische Starbariton überlebte mit 27 Jahren einen Flugzeugabsturz und war seitdem sehr spirituell. Von Roland Noé


London (kath.net/rn)
Die Opernwelt hat diese Woche mit Dmitri Hvorostovsky einen der Besten , wenn nicht gar den besten männlichen Opern-Sänger der Jetzt-Zeit verloren. Ausgerechnet am 22. November, dem Fest der Hl. Cecilia, erlag der 55-jährige Bariton in London im Kreis seiner Familie einer schweren Krebserkrankung, die ihn bereits seit mehreren Jahren beeinträchtige. Trotzdem versuchte "Dima", wie er von seinen Freunden genannt wurde, immer wieder ein Comeback. Hvorostovsky war ein ungewöhnlicher Sänger. Zuerst war der Russe Heavy-Metal-Musiker, erst später kam er zur Oper.

Hvorostovsky wurde in Krasnojarsk in Russland geboren. Nach dem Gesangsstudium kam sein Debut am dortigen staatlichen Opernhaus als Marullo in Verdis Rigoletto. 1989 gewann er den Cardiff Singer of the World-Wettbewerb. Dort gewann er ganz knapp gegen den Waliser Bryn Terfel, einen anderen großen und charismatischen Star der Opernwelt. Danach kam der Durchbruch und der Russe wurde bald zu einem der ganz großen Stars in allen wichtigen Opernhäuser der Welt. Neben der "Met", der Mailänder Scala, dem Londoner Opernhaus, dem Royal Opera House in Covent Garden in London trat der Russe besonders oft in Wien in der Staatsoper auf. Dort sang er unter anderem in Eugen Onegin, Don Carlo, Otello, Il trovatore und Maskenball.


Der ORF beschreibt sein Auftreten so: "Eine metallisch-füllige Stimme, nicht enden wollende Höhen und Tiefen, ein charismatisches Erscheinen - so wird er dem Opernpublikum in Erinnerung bleiben. Dmitri Hvorostovsky war zweifellos eine Ausnahmeerscheinung im heutigen Opernbetrieb."

In der NZZ heißt es: "Dass man ihn überall wollte, verdankte sich einem ausgesprochen wohlklingenden Bariton und einem blendenden Aussehen, das den Sänger mit den zunächst graumelierten, später leuchtend weissen Haaren, den auffallenden Wangenknochen und den vollen Lippen zu einem Objekt von Marketingstrategien machte."

Der Berliner Tagesspiegel schreibt zu seinem Tod: "Er kann auf der Bühne sterben wie kaum ein anderer. Und auf tragische Art am Leben bleiben, wie in der Rolle, für die er seiner Auffassung nach geboren wurde: Eugen Onegin in der gleichnamigen Oper von Tschaikowsky."

Besonders lag Hvorostovsky auch sein Heimatland Russland am Herzen. So trat er als erster Opernsänger auf dem roten Platz in Moskau auf. Später folgten dort gemeinsame Auftritte mit Anna Netreboko und Elina Garanca. In Russland wird er der Mann mit der silbernen Mähne sogar von Teenagern verehrt und wie ein Popstar gefeiert.

Was wenig bekannt ist. Mit 27 Jahren überlebte Hvorostovsky einen Flugzeugabsturz. Seitdem war auch sehr spirituell und auch Geistliche Musik waren ihm ein großes Anliegen.

"Duma" wurde auch von seinen Kollegen sehr geschätzt. So erinnerte Placido Domingo nur wenige Stunden nach seinem Tod auf Facebook, dass Dmitri Hvorostovsky am Tag der Hl. Cecilia verstorben ist, die von Domingo selbst sehr verehrt wird. "Das Schicksal hat Dich Ihr an ihrem Tag geschenkt, damit der himmlische Chor eine wunderbare Stimme und Seele prestigeträchtig Engel hinzufügen kann. Möge Dich Gott segnen und beschützen und Dir erlauben, dass Du auf uns unten immer aufpassen darfst."

R.I.P. "Dima".

Die Facebook-Website - Lesen Sie einen Auszug der vielen berührenden Einträge seiner Fans

Dmitri Hvorostovsky -Moskauer Nächte - Sein letzter großer Auftritt im öst. Grafenegg im Sommer 2017, gemeinsam mit Aida Garifullina



Dmitri Hvorostovsky und Anna Netrebko - Konzert am Roten Platz in Moskau - 2013



Dmitri Hvorostovsky und Elina Garanca - Konzert in Moskau - 2015



kath.net-Geschenktipps für Weihnachten: The Bells of Dawn - Russian Sacred and Folk Songs



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 padre14.9. 24. November 2017 

Dmitri Alexandrowitsch Chworostowski

R.I.P.

Vielen Dank, mit seiner Musik sollte man sich beschäftigen.


8
 
 priska 24. November 2017 
 

Danke für den schönen Kommentar,möge er Ruhen in Frieden ..für einen Musiker am Fest der Heiligen Cecilia zu sterben ist eine große Ehre, und vom Himmel ein Zeichen das der Liebe Gott auch eine große Freude an seine Musik hatte..


14
 
 Gandalf 24. November 2017 

Bitte vergesst mal ein paar Stunden dieses Kirchenstreittheater...

.. und widmet euch mal diesem Thema.. Wer ihn kennt, trauert, wer ihn nicht kennt, der sollte wenigstens jetzt sich ein wenig mit seiner Musik beschäftigen. Glaubt es mir: Es wird die Perspektive erweitern :-)


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Musik

  1. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  2. Die offizielle Hymne für den Papstbesuch in Spanien Anfang Juni wurde vorgestellt
  3. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  4. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. Christlicher Prediger warnt vor neuem Taylor Swift-Album
  7. Familienmusical „Pauline – Mut verändert die Welt“ startet im April
  8. ‚Zwingt mich nicht, da hinunter zu kommen’
  9. "For God is with us"
  10. Christliche Country-Musikerin Loretta Lynn gestorben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  4. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  5. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  6. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  7. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  8. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  9. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  10. 'Tatsächlich Gott'
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  13. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  14. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  15. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz