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Katholische Laien gründen neue Akademie für das Leben

29. Oktober 2017 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
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Die neue Akademie für das Leben verpflichtet sich den ursprünglichen Zielen der von Johannes Paul II. gegründeten Akademie - Präsident wird der bekannte österreichische Philosoph Josef Seifert


Rom (kath.net)
Einflussreiche katholische Laien haben nach der völligen Umänderung der Päpstlichen Akademie für das Leben durch Papst Franziskus am Wochenende eine neue Akademie für das Leben gegründet, die sich den ursprünglichen Zielen der von Johannes Paul II. gegründeten Akademie verpflichten möchten. Die neue Akademie wird „John Paul II Academy for Human Life and the Family“ (JAHLF) heißen und eine von katholischen Laien geführte NGO sein, die unabhängig von zivilen und religiösen Institutionen ist. Die Akademie möchte die kirchliche Lehre den Menschen anbieten und die "wichtigsten anthropologischen und ethischen Wahrheiten" über das menschliche Leben, einen humanen Tod und über die Familie vermitteln. Die Akademie wurde in Rom bei einer Konferenz vorgestellt, die an 50 Jahre Humanae vitae erinnert.

Präsident der neuen Akademie wird der bekannte österreichische Philosoph Josef Seifert. Der Philosoph erinnert in einem Statement, dass die neue Akademie den "ewigen Wahrheiten" über das menschliche Leben und der Ehe verpflichtet sei, die durch Vernunft und durch Glauben entdeckt werden. Die Akademie möchte sich darauf konzentrieren, die menschlichen Herzen zu verändern und nicht, dass die Wahrheiten angepasst werden sollen, damit diese den Menschen gefallen.

Seifert erklärte auch, dass die Hauptaufgabe der Akademie es sein werde, die "schrecklichen Fehler und das Böse", dass es in der modernen Gesellschaft gibt, zurückzuweisen. Diese haben auch die Tür der Heiligen Mutter Kirche betreten. "Dies beinhaltet auch, dass Abtreibung als Mord bezeichnet werden müsse und dies keine 'Unterbrechung' oder 'Beendigung der Schwangerschaft" sei.

Unter den Gründungsmitgliedern der neuen Akademie sind einige Mitglieder der früheren Päpstlichen Akademie für das Leben, die von Franziskus nach der Umstrukturierung von der ursprünglichen Akademie für das Leben rausgeworfen wurden.

kath.net-Artikel von und über Prof. Josef Seifert

Archivfoto: Papst Johannes Paul II.
Papst Johannes Paul II.


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Lesermeinungen

 agnese 30. Oktober 2017 
 

Wer sich Papst Franciskus und so seinen Entscheidungen entgegenstellt, wird auf irgendeiner Weise bestraft, wenn es um Priester bis zum Kardinalen geht.Es könnte, wenn es um Protestler von Gläubigen geht auch eine Strafe in Aussicht gestellt werden,um daran nicht teil zu nehmen. Kirchenrechtler müssten sich dazu äusern, ob man eine Exkommunikation von PF dann ernst nehmen müsste.Sonst bin ich schon 100%- ig, für diese gute Sache.


2
 
 anjali 30. Oktober 2017 
 

Ich finde auch dass das Erbe von Papst Joannes Paulus II verbreitet werden soll.Das wird leider in der heutigen Kirche immer weniger.Vielleicht kann diese neue Gruppe etwas positives machen.


6
 
 maxjosef 30. Oktober 2017 
 

Wo aber Gefahr ist, wächst auch das Rettende.


7
 
 cave 30. Oktober 2017 

Danke an Prof. Seifert für diesen Schritt. Die Tatsache, dass Papst Franziskus Nigel Biegbar, einen angelikanischen Moraltheologen in die Päpstliche Akademie für das Leben berufen hat, machte einen solchen Schritt absolut erforderlich. Nigel Biegbar vertritt die Ansicht, dass Abtreibung bis 18 Wochen nach der Empfängnis legal sein solle. Wie kann ein solcher Mann in eine Päpstliche Akademie berufen werden ? Hat der Papst falsche Berater ?


14
 
 Smaragdos 30. Oktober 2017 
 

Dieser Schritt ist prophetisch. Widerstand ist nunmal angesagt gegen die Versuche des Papstes, die Kirche zu manipulieren.


14
 
 huegel76 30. Oktober 2017 

Schon des Öfteren waren es Laien,

die die Kirche / Lehre gerettet haben. Es hilft nicht viel, mit den Hirten und Oberhirten zu hadern. Besser ist: Selbst aktiv werden.


16
 
 Federico R. 30. Oktober 2017 
 

Das Gütesiegel ...

... ist schlichtweg der Name des heiligen Johannes Paul, der Bestandteil des Namens der neugegründeten Akademie in Rom ist. Und dass sie von katholischen Laien ins Leben gerufen wurde, zeigt, dass es auch in dieser „Kategorie“ offensichtlich genügend glaubensstarke Leute gibt, mutige, gescheite Leute, die noch „richtig ticken“. Nur nicht den Mut verlieren, vielleicht wird die neue Akademie sogar noch päpstlich anerkannt – aber vermutlich nicht mehr im gegenwärtigen Pontifikat. Dann könnte man dort weitermachen, wo JP II und Benedikt XVI unterbrochen wurden.


12
 
 Zeitzeuge 30. Oktober 2017 
 

Ist "päpstlich" im Hier und Heute wirklich immer noch ein "Gütesiegel"??


13
 
 ThomasAquinas 30. Oktober 2017 

Gibt es schon nähere Informationen zu dieser Akademie?


7
 
 Ottaviani 30. Oktober 2017 

ES ist das gute recht

eine solche neue Institut zu gründen nur wer wird diese NGO ernst nehmen wenn es nicht das Siegel "päpstlich" hat


5
 
 hape 30. Oktober 2017 

Gegengewicht zum Geist des Konzils

Wenn es überhaupt etwas gibt, worin die linksliberale Politkirche der traditionellen Kirche voraus sein könnte, dann ist es ihr gutes Netzwerk. Wer heute selbst mit einem auch nur ansatzweise konservativen Kirchenbild liebäugelt und sich auf irgendeine Mitarbeit in der Kirche einlässt, wird das sehr schnell und sehr unangenehm spüren: vom PGR und anderen Gremien, über Verbände unter Führung des ZDK, bis tief in die Ordinariate hinein, der sog. "Geist des Konzils" strömt einem aus beinahe allen Poren der Kirche entgegen.

Deshalb bin ich schon lange der Meinung, dass sich auch die traditionelle Kirche viel besser vernetzen sollte, um ein Gegengewicht zu schaffen. Frei nach Kardinal Marx: "Wir müssen der Basis eine Stimme geben." Er meinte mit Basis natürlich nicht die Konservativen, sondern diejenigen, die aktuell sowieso schon in der Kirche das Sagen haben.

Möge die "John Paul II Academy for Human Life and the Family" ein Schritt in diese Richtung sein.


16
 
 Lämmchen 30. Oktober 2017 
 

@Stephaninus

das besorgt PF schon selber.... es gilt, das Erbe JPII zu retten


14
 
 la gioia 30. Oktober 2017 
 

DEO GRATIAS, natürlich!
Bitte um Entschuldigung.


9
 
 Gandalf 30. Oktober 2017 

Super!

Das ist eine ganz wichtige Sache. Und prof. Seifert ist ein Ehrenmann, ein großer Philosoph und eine Garantie, dass das Erbe von Johannes Paul II. weitergetragen wird. Spannend ist, dass viele Mitglieder der ursprünglichen Akademie hier mitmachen. Ein klares Zeichen!


22
 
 Stephaninus 30. Oktober 2017 
 

Skeptisch

Ich glaube nicht, dass dies ein guter Weg ist, denn es ist - allein schon von der Namensgebung her - klar eine Spitze gegen den Papst. Ich mache mir ernsthaft die Sorge, dass bei allem Verständnis, ihrerseits über das Ziel hinausschiessen könnten. Die Beschädigung, die das Papstamt so erfahren könnten, könnte irreversibel werden.


2
 
 Stefan Fleischer 30. Oktober 2017 

So weit sind wir also schon!

Zu befürchten ist meines Erachtens, dass unser Heiliger Vater diesen Schritt als persönlichen Angriff empfindet und sich dann nur um so mehr auf seinen Standpunkt versteift. Und was geschieht dann?
Hab Erbarmen mit Deiner Kirche, Herr!


9
 
 wedlerg 30. Oktober 2017 
 

ein starkes Zeichen


13
 

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