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Papst lehnt libanesischen Botschafter wegen Freimaurerei ab

24. Oktober 2017 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Franziskus informierte den libanesischen Präsidenten darüber vergangene Woche, als dieser ihn besuchte.


Vatikan (kath.net) Papst Franziskus hat Johnny Ibrahim als libanesischen Botschafter abgelehnt, weil er Freimaurer ist. Das berichtete die italienische Tageszeitung „Il Messaggero“. Der Papst informierte den libanesischen Präsidenten Saad Hariri darüber, während ihn dieser vergangene Woche zum Gespräch besuchte. Ibrahim ist derzeit noch Botschafter in Los Angeles/USA, hat aber dort offenbar seine Ernennung zum Botschafter bereits im Sommer privat gefeiert und mit mehreren amerikanischen Prälaten darüber gesprochen. Der Botschafter selbst sagt, er sei nie Mitglied bei den Freimaurern gewesen, bestreitet aber nicht, dass er Kontakte mit ihnen hat, so der „Messaggero“.


Es ist nicht völlig unüblich, dass Botschafter im Vatikan abgelehnt werden. Beispielsweise hatte der Vatikan 2015 die Akkreditierung des homosexuell lebenden Diplomanten Laurent Stefanini abgelehnt. In einem ungewöhnlichen Vorgang hatte Papst Franziskus Stefanini im April 2016 zu sich eingeladen und ihm den Grund für die Ablehnung persönlich erklärt.

Foto: Archivbild


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Lesermeinungen

 Aloe 26. Oktober 2017 

@Montfort

Dem Link muss ich erst noch folgen, aber ich danke Ihnen schon für Ihre Auskunft.


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 Montfort 26. Oktober 2017 

@Aloe

Die Domus Sanctae Marthae wurde unter JPII. erbaut. Die Gestaltung Kapelle wurde dem amerikanischen Architekten Louis D. Astorino anvertraut - wohl durch den venezuelanischen Kardinal Rosalio Jose Castillo Lara.

http://catholicphilly.com/2016/03/news/national-news/u-s-architect-recalls-events-that-led-him-to-design-chapel-at-vatican/


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 Aloe 26. Oktober 2017 

Frage an @Montfort und @Adrianus Antonius

Wie man die Kapelle Domus Sanctae Marthae beurteilt, das ist Geschmackssache. Persönlich gefällt sie mir nicht so. Meine Frage: Wurde sie von/unter Papst Franziskus so gebaut?


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 Montfort 25. Oktober 2017 

Danke, @Hadrianus Antonius, für die Erwähnung der Kapelle in Santa Martha, ...

... deren Architektur ebenso seltsam anmutet wie etwa die solcher "kirchlicher" Kunstwerke:
http://www.fotocommunity.de/photo/meditationsraum-der-abtei-oberschoenen-rudolf-baier/30863338
http://www.joseflang-bildhauer.de/p/raum-01.html
http://leng.or.at/Foto/Heiligenkreuz_2014/slides/DSCN6318.jpg
http://media02.radiovaticana.va/photo/2013/03/09/AFP2159259_Articolo.jpg


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 Hadrianus Antonius 25. Oktober 2017 
 

Sehr inkoherent

Die belgische Kardinäle Danneels und DeKesel (letzterer trotz schwerster Beschädigung bei Pädophilie im kirchlichen Rahmen von P.Franziskus sua sponte ernannt) haben überhaupt keine Berührungsängste mit Freimaurern.
Die belgische bischöfliche Website "kerknet" veröffentlichte vorgestern noch einen Artikel über Reginald Moreels, bekennenden Freimaurer usw. (auch noch Autor eines dito Buches im bischöflich-kirchlichen Verlag Halewijn), mit sehr groß geschrieben der total antichristlicher Satz: "Der Mensch ist von Natur aus schlecht".
Die Architektur der Kapelle im domus Sta. Marta, die viele politische Ehrengäste, die dort überreichte merkwürdige Geschenke,...wie kunterbunt auch viele Worte und Taten auch sein mögen, ein sich deutlich von der Freimaurerei abgrenzen ist es nicht.


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  25. Oktober 2017 
 

Seltsam

Der Abgelehnte versichert kein Freimaurer zu sein, jedoch Kontakte mit FM zu haben.

K.Bergoglio überließ regelmäßig der jüdischen Freimaurerei die Kathedrale von Buenos Aires und empfängt als Papst deren Vertreter im Vatikan.
Hat der Papst seine Mitgliedschaft bei den Rotariern aufgegeben?

Wen der Papst als Botschafter akzeptiert möchte ist seine Angelgenheit, allein die Begründung mutet seltsam an.

Angeblich sollte K. Burke sich auf päpstliche Anordnung hin um FM in der Führungsschicht des Malteserordens kümmern. Was ist nun daraus geworden?

Werden die FM Logen mit Sitz im Vatikan kontrolliert oder bekämpft?


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 hape 24. Oktober 2017 

@ Montfort

Stimme Ihnen zu. Das Papst Franziskus einen der Freimaurerei nahe stehenden Diplomaten ablehnt ist natürlich richtig und gut. Wenigstens eine gute Nachricht aus dem Vatikan in diesen Tagen.


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 hape 24. Oktober 2017 

Soviel zum Brückenbauer

Papst Franziskus lud also den homosexuell lebenden Diplomanten Laurent Stefanini 2016 ein, um ihm den Grund für die Ablehnung seiner Akkreditierung persönlich zu erklären. Tolle Sache. So weit, so gut.

Aber sind solche Einfühlsamkeit und solcher Respekt nun echt oder ging es dem Papst eher um Publicity?

Wenn der Respekt echt war, dann frage ich mich, was Papst Franziskus in diesen Tagen gehindert hat, Kardinal Sarah mit ähnlichem Respekt zu behandeln.

Hatte Franziskus vielleicht Angst, das hätte als Wertschätzung von Kardinal Sarah verstanden werden können? Das wäre natürlich ein Schuss nach hinten gewesen.

So gesehen hat Papst Franziskus alles richtig gemacht. Seine Geringschätzung für Kardinal Sarah ist jedenfalls wie ein Lauffeuer um die ganze Welt gegangen.


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 Montfort 24. Oktober 2017 

Na, das wäre doch einmal erfreulich!

Das seltsame ist, dass der Papst an allen Fronten gleichzeitig zu kämpfen scheint und nicht so recht klar wird, für was/wen und notwendig auch gegen was/wen er steht.


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