SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
- Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
| 
Großbritannien: Das Christentum versickert19. September 2017 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zwar bezeichnen sich einer Umfrage zufolge noch 51 Prozent der Bevölkerung als christlich. Doch nur noch sechs Prozent der Bevölkerung ist praktizierend. Von Petra Lorleberg
London (kath.net/pl) Eine Umfrage in Großbritannien bringt ein ernüchterndes Ergebnis: Von der britischen Gesamtbevölkerung bezeichnen sich noch 51 Prozent selbst als christlich. Allerdings sagen von diesen wiederum 60 Prozent, dass sie nie in der Bibel lesen, 36 Prozent, dass sie nie einen Gottesdienst besuchen und ein Drittel räumt ein, dass sie nie beten. Die Umfrage stufte all jene als praktizierende Christen ein, die mindestens einmal in der Woche die Bibel lesen und beten sowie mindestens einmal pro Monat in die Kirche gehen: das sind nur noch sechs Prozent der britischen Bevölkerung. Die Umfrage wurde von ComRes im Auftrag der (anglikanischen) Kirche von England erstellt, 8150 Erwachsene wurden dafür befragt. Darüber berichteten britische Medien. 
Rachel Jordan, Evangelisierungsbeauftragte der anglikanischen Kirche, erläuterte dazu nach Angaben des Telegraph: Wir sind wirklich glücklich darüber, dass es in unserem Land Menschen gibt, die sich noch als christlich und als der Kirche von England zugehörig bezeichnen, obwohl sie sich praktisch nie dafür entscheiden, unsere Kirchen zu besuchen. Es sei nun wichtig, diese Menschen zu erreichen, um sie näher in die Gemeinschaft hereinzuholen. Das Umfrageergebnis zeige aber auch, so Jordan, wie groß die Aufgabe sei, die vor ihnen liege. Frühere Daten hatten bereits ergeben, dass nur noch 51 Prozent der Bevölkerung der Kirche von England angehören, inzwischen könnten es noch weniger geworden sein. Allein seit dem Jahr 2005 ist der Gottesdienstbesuch um 11 Prozent zurückgegangen. Demgegenüber wachsen, wie früheren Erhebungen zu entnehmen ist, die Gruppen der religionslosen und der muslimischen Bürger in Großbritannien. Katholiken sind in Großbritannien aus geschichtlichen Gründen eine Minderheit. Die Kirche von England ist die britische Staatskirche, ihr nominelles Oberhaupt derzeit Queen Elizabeth II. Symbolbild: Abwärtskurve macht Sorgen

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | chriseeb74 20. September 2017 | | | | @Beerhalter Sie haben grundsätzlich Recht, aber Ihre Zahlen kann ich nicht nachvollziehen.
M.E. liegt die aktuelle Zahl der praktizierenden Katholiken bei 10% (die, die wöchentlich zur Sonntagsmesse gehen); darüberhinaus gibt es aber noch etliche, die aus beruflichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen alle 2 Wochen bzw. einmal im Monat gehen. Da kann man sicherlich nochmal 5%-Punkte hinzufügen. Anders sieht dies natürlich beim Beichtempfang aus.
Generell ist der Glaube in den letzten 60 Jahren sehr deutlich geschrumpft und wir haben hier in Deutschland ein sehr großes Problem... |  1
| | | | | Beerhalter 19. September 2017 | | | | Wie sieht es in Deutschland aus? In Deutschland ist der Anteil der praktizierenden Katholiken in den letzten 60 Jahren von 23% auf 3% gesunken - das schreckliche dabei: Niemand scheint das zu bekümmern!
Angesichts dieser Faktenlage stellen sich einige Fragen:
1. Warum wird die seit der Würzburger Synode vom schulischen Religionsunterricht gestrichene Katechese nicht wieder re-integriert?
2. An welchen Orten haben die Kirchengemeinden, dem Wunsch dieser Synode gemäss, die ausserschulische Durchführung der Katechese übernommen - und mit welchem Erfolg?
3. Weshalb erkennen die Geistlichen Gemeinschaften es nicht als ihre Aufgabe - und rüsten sich dafür aus, die Katechese in den Kirchengemeinden grossflächig durchzuführen?
4. Weshalb werden Katecheten, die bspw. bei P. Wallner in Heiligenkreuz ausgebildet wurden, bspw. in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht anerkannt, wo der Mangel an Katecheten doch sehr gross ist?
5. Auch in Hochaltingen werden bei P. Buob Katecheten ausgebildet - was ist deren diözesanes Schicksal? |  4
| | | | | M.Schn-Fl 19. September 2017 | | | | Beten wir um ein neues Pfingsten für ganz Europa! |  6
| | | | | Uwe Lay 19. September 2017 | | | | Zusammenhänge ? Könnte es da nicht einen Zusammenhang geben zwischen dem Abfall vom Katholischen Glauben, der zur Gründung der Anglikanischen Kirche führte und der jetzt galoppierend voranschreitenden Entchristlichung Englands? Gibt es nicht zudem einen Zusammenhang zwischen der wirklichen Meisterschaft im Zeitgeistsurfing dieser englischen Kirche und dem Verlöschen der chistlichen Religion in England?
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot |  8
| | | | | Gandalf 19. September 2017 | |  | England muss man differenziert sehen.. Die katholische Minderheit im Land ist sehr lebendig, sehr gläubig. Mit den Anglikanern geht es allerdings wirklich bergab... Ansonsten 2018 England-Reise mit kath.net dabei sein, da lernt ihr die katholische Kirche in England kennen. |  8
| | | | | SpatzInDerHand 19. September 2017 | |  | :( Und dieser Satz nervt mich - warum sind wir Christen denn immer so weichgespült??? Ist ja hier im deutschen Sprachraum dasselbe...
„Wir sind wirklich glücklich darüber, dass es in unserem Land Menschen gibt, die sich noch als christlich und als der ‚Kirche von England‘ zugehörig bezeichnen, obwohl sie sich praktisch nie dafür entscheiden, unsere Kirchen zu besuchen.“ |  10
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGroßbritannien- Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
- Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
- König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
- Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
- Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
- Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
- Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
- Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
- Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
- England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
- Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
- Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
- Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
- Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
- Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
- Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
- Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
- Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
- Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
- Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
|