Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Mit Joseph Fischer an der Spitze des Krippen-Staates

21. September 2003 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit der Kleinstkinder-Verwahr-Ideologie ruiniert Rot-Grün die letzten Ressourcen der Gesellschaft - Ein Kommentar von Christa Meves


Der beliebte Außenminister Deutschlands und heimliche Vorsitzende der Grünen, Joseph Fischer, der soeben seine vierte Ehe beendet hat, auf Wahlkampftour in Bayern, wo am 21. September ein neuer Landtag gewählt wird: Auf dem Marktplatz in München spricht er ein Thema an, mit dem er offenbar glaubt, in Bayern Stimmen gewinnen zu können: “Betreuung der Kinder von 0-3 Jahren!” krächzt er wiederholt ins Mikrophon. Das heißt: Mit der großflächigen Einführung von Krippenplätzen glaubt er, das in dieser Hinsicht “rückständige Bayern” zum Fortschritt “voranbringen” zu können.Die Zuhörer stehen stumm. Lassen sie sich für so dumm doch nicht verkaufen? In der Tat: Bayern hat im Ländervergleich die geringste Anzahl an Krippenplätzen. Bremen hat die größte. Bayern hat allerdings auch den besten Schnitt bei PISA erreicht, Bremen hingegen den schlechtesten. Weiß Fischer das nicht? Ist die Tatsache, daß hier eklatante Zusammenhänge bestehen, auch Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht bewußt? Kennen die Verantwortlichen in unserer Regierung nicht die hieb- und stichfesten Ergebnisse der Hirnforschung und der psychotherapeutischen Praxis, die nachweisen, daß der Mensch in der frühen Kindheit der sorgsamen persönlichen Pflege – am besten durch seine leibliche Mutter – bedarf, wenn eine Gesellschaft gedeihen soll?

Verharren in sozialistischer Ideologie

In intakten Familien aufgezogene Kinder sind denen, die kollektiv betreut wurden, im Alter von zehn Jahren sogar um zwei Jahre voraus, weiß die Hirnforschung. Die Regierung wagt solche eklatanten Ergebnisse nicht nur zu verschweigen, sie setzt sich ohne Skrupel darüber hinweg, daß alle Nationen, in denen man deren Kinder langfristig aufgrund dieser Ideologie kollektivierte, auf diese Weise in den Ruin getrieben worden sind. In der Agenda 2010 läßt sich das unverantwortliche Verharren in der absolut erfolglosen, sozialistischen Ideologie nachlesen. Da heißt es unverblümt: “Die Förderung unserer Kinder kann nicht früh genug beginnen. Die Betreuungs- und Erziehungsangebote für Kleinkinder müssen deutlich ausgebaut und verbessert werden.” Es besteht kein Zweifel, welche Verschlimmbesserung hier gemeint ist.Seit 35 Jahren habe ich in tausendfachen öffentlichen Verlautbarungen die damals bereits bekannte Erfahrung von Kinderpsychotherapeuten warnend ins Land gerufen: “Die Familie, die man jetzt (seit 1968) zum alten Eisen werfen will, ist unaufgebbar! Ohne präsente Mütter, ohne verantwortungsbewußte Väter geht es nicht. Kriminalität, Sucht, seelische Erkrankung, vor allem die Depression, und damit verknüpft eine fehlende Durchhaltefähigkeit bei der Arbeit entstehen epidemisch, wenn man den Kindern ihre persönliche Betreuung vorenthält und sie so ihrer natürlichen Entfaltungsbedingungen enthebt.” Ich habe deshalb ab 1972 Prognosen für das Ende des vergangenen Jahrhunderts gestellt und den drohenden Niedergang jenseits der Jahrhundertmarke beschworen, wenn die sozialistische Ideologie Vorrang gewinnt.

Noch zwei Bundesländer

Jetzt haben die Deutschen noch zwei Bundesländer, Bayern und Baden-Württemberg, in denen diese Wahrheit aufgrund größerer traditioneller Glaubenstiefe noch greift, die noch – wenn auch gemindert – eine leistungsfähigere Bevölkerung haben. Wer wehrt sich denn endlich durchgreifend gegen diese verbrecherische Ideologie? (Die Autorin, Christa Meves (Uelzen), ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Buchautorin) (idea)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz