Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  14. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für Weihnachtsgottesdienste?

23. Dezember 2016 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Evangelische Zeitung“ zitiert EKD-Friedensbeauftragten: Die kirchlichen Feiern sollten nicht mit der Maschinenpistole geschützt werden, denn „das passt nicht zur Weihnachtsgeschichte, die wir mit den Worten predigen: Fürchtet euch nicht“.


Berlin (kath.net) Nach dem Anschlag in Berlin stellen sich die Frage, ob die Kirchen an Weihnachten besser geschützt werden sollten. Die hannoversche Landeskirche empfahl ihren Kirchengemeinden, die ohnehin empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen noch einmal besonders beachtet werden sollten, sagte Kirchensprecher Benjamin Simon-Hinkelmann, wie die „Evangelische Zeitung“ berichtete. „Darüber hinaus vertrauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden und der Polizei vor Ort, wenn auch klar ist, dass es keine absolute Sicherheit geben kann“, betonte Simon-Hinkelmann weiter. Den diesjährigen Weihnachtsgottesdiensten komme eine zentrale Bedeutung zu, denn „jedes 'Fürchtet Euch nicht' setzt ein Zeichen gegen Angst, Hass und Gewalt und für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft“. Die „Evangelische Zeitung“ zitierte Renke Brahms, Friedensbeauftragter der EKD: Die kirchlichen Feiern sollten nicht mit der Maschinenpistole geschützt werden, denn „das passt nicht zur Weihnachtsgeschichte, die wir mit den Worten predigen: Fürchtet euch nicht“.


Der Sprecher des Erzbistums Freiburg betonte nach Angaben des „SWR“: „Gerade in Zeiten der Verunsicherung und Trauer müssen unsere Kirchen offene Orte des Gebetes bleiben - an diesem Konzept halten wir fest. Und wir gehen davon aus, dass sich Christen nicht einschüchtern lassen - sonst hätten Terroristen schon eines ihrer Ziele erreicht.“ Doch könne es durchaus an größeren Kirchen Eingangskontrollen geben, Besucher sollten deshalb möglichst keine großen Taschen oder Rucksäcke mitbringen.

Der Sprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart betonte nach Darstellung der „Esslinger Zeitung“: „Wenn uns die Polizei mit ihrer Kompetenz sagt, dass wir eine Kirche besonders schützen müssen, dann ist es außer Frage, dass wir das dankbar annehmen“, doch warnte er gleichzeitig vor Hysterie. Er selbst gehe „nicht mit einem mulmigen Gefühl in den Weihnachtsgottesdienst“ und er glaube auch nicht, dass Kirchgänger nun aus Angst zu Hause bleiben, denn „dann müssten sich die Menschen auch überlegen: Gehe ich noch ins Kaufhaus oder ins Stadion?“

Der Kölner und der Aachener Dom bleiben weiterhin geöffnet, das Personal sei aber geschult bzw. angewiesen, besonderes Augenmerk auf verdächtige Gegenstände wie Rucksäcke und Taschen zu haben.

In Paderborn sei beim Weihnachtsmarkt sowie im Bereich des Doms eine erhöhte Polizeipräsenz, erklärte das Paderborner Erzbistum nach Angaben des Kölner „Domradios“. Zu den Weihnachtsgottesdiensten werde die Domgilde als ehrenamtliche Aufsicht im Dom mit großem Personaleinsatz und erhöhter Sensibilität vor Ort sein, hieß es weiter.

Symbolfoto (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sicherheit

  1. Ismail Tipi: Sicherheit auf Weihnachtsmärkten hat absolute Priorität






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  3. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  4. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  5. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  6. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  7. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  8. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  9. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  10. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  11. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  12. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  13. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  14. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  15. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz