Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘

Attentäter von Würzburg besuchte Tag vor Tat katholisches Pfarrfest

26. Juli 2016 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der 17-Jährige kam mit den Pflegeeltern in den Pfarrgarten und aß Döner.


Würzburg (kath.net/idea) Der Attentäter von Würzburg war am Vortag seines Verbrechens Gast bei einem katholischen Pfarrfest. Das berichtete der Pfarrer des unterfränkischen Dorfes Gaukönigshofen, Klaus König, wo der 17-jährige Täter zuvor zwei Wochen lang in einer Gastfamilie lebte. Der junge Mann, der behauptete, aus Afghanistan zu stammen, hatte am 18. Juli in einem Regionalzug fünf Menschen – darunter vier Mitglieder einer Familie aus Hongkong – mit einem Messer und einer Axt schwer verletzt. Ein Opfer schwebt noch in Lebensgefahr. Die Polizei erschoss den Täter, als er auf der Flucht auf die Beamten mit seinen Waffen losging. In einem Video bekannte er sich zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS).


Wie Pfarrer König in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte, saß der Jugendliche am 17. Juli mit seinen Pflegeeltern bei dem Fest im Pfarrgarten und hat Döner gegessen. Es habe „keinerlei Auffälligkeiten“ gegeben, so der Pfarrer. Zur Frage, wie es den Pflegeeltern geht, sagte König, sie wollten jetzt „einfach ihren Frieden“. Nach der Tat habe es einen regelrechten Belagerungszustand gegeben. Bereitschaftspolizei und „überall Reporter“ hätten sich im Ort aufgehalten.

Pfarrer: „Sicher bist du vor gar nichts“

Zu Vorwürfen, die Pflegeeltern hätten etwas von der Radikalisierung des Jugendlichen merken müssen, meinte König: „Verzeihung, da muss ich fast lachen. Das muss man sich einfach mal vorstellen, wenn man selbst jemanden zwei Wochen im Haus hat. Stöbert man bei einem Gast in den ersten Tagen im Zimmer rum? Ist das realistisch? Bei einem 17-Jährigen?“

Laut dem Geistlichen hat es in dem Ort keinen Stimmungsumschwung gegenüber Flüchtlingen gegeben. Zeitweise seien es etwa 70 gewesen. Es herrsche aber Entsetzen über den Einzelfall. Er zeige: „Sicher bist du vor gar nichts.“ So etwas könnten Menschen tun, auch solche, „die von hier stammen“. Das mache die Verunsicherung aus.

Merkur - Axt-Attacke in Regionalzug bei Würzburg - Täter hatte handgemalte IS-Flagge



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Gewalt

  1. Wurden jugendliche Vergewaltiger in Berliner Jugendzentrum bewusst nicht angezeigt?
  2. "Für Glauben gestorben": In Spanien getöteter Mesner beigesetzt
  3. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  4. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  5. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  6. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  7. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  8. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  9. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"
  10. Boris Palmer: „@Stuttgarter Partyszene“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz