Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Die große Täuschung
  8. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“

Franziskus: 'Benedikt deckt mir mit seinem Gebet Schultern und Rücken'

27. Juni 2016 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus äußerte sich auf dem Rückflug von Armenien über dem emeritierten Papst Benedikt XVI.


Vatikan (kath.net) „Er ist der emeritierte Papst. Ich habe Benedikt öffentlich dafür gedankt, dass er die Tür für die emeritierten Päpste aufgestoßen hat. Mit der heutigen großen Lebenserwartung: kann man in einem gewissen Alter und mit den altersbedingten Beschwerden eine Kirche leiten? Er hat diese Tür aufgemacht. Doch es gibt nur einen Papst, der andere ist emeritiert. In der Zukunft wird es vielleicht zwei oder drei geben können, doch sie sind emeritiert.“ Dies erläuterte Papst Franziskus am Sonntag auf seinem Rückflug von Armenien bei der sogenannten „fliegenden Pressekonferenz. Er beantwortete die Frage eines Journalisten: „Da ist der Papst und da ist der emeritierte Papst. Die Worte des Präfekten des Päpstlichen Hauses Georg Gänswein und die Vorstellung von einem ‚geteilten‘ Petrusamt, die er zu suggerieren schien, haben zu Diskussionen geführt. Gibt es nun zwei Päpste?“


Papst Franziskus antwortete wörtlich: „Es war da eine Zeit, da hat es drei gegeben! Ich habe diese Erklärungen nicht gelesen. Benedikt XVI. ist der emeritierte Papst, an jenem 11. Februar hat er klar gesagt, dass er vom kommenden 28. Februar an auf sein Amt verzichtet. Dass er sich zurückzieht, um der Kirche mit dem Gebet zu helfen. Benedikt ist im Kloster und betet.

Viele Male habe ich ihn besucht, und wir telefonieren miteinander, vor ein paar Tagen hat er mir einen kleinen Brief geschrieben, um mir alles Gute für diese Reise zu wünschen.

Ich habe schon gesagt, dass es eine Gnade ist, im Haus einen weisen Großvater zu haben. Ich habe ihm das auch persönlich gesagt und er hat gelacht. Er ist für mich der emeritierte Papst, ein weiser Großvater. Er ist der Mann, der mir mit seinem Gebet die Schultern und den Rücken deckt.

Nie werde ich jene Ansprache vor den Kardinälen am 28. Februar vergessen, als er sagte: ‚Und unter euch ist mein Nachfolger: ich verspreche ihm meinen bedingungslosen Gehorsam‘. Und er hat es getan!

Dann habe ich – ich weiß nicht, ob das wahr ist – Gerüchte über einige gehört, die zu ihm gegangen sein sollen, um sich über den neuen Papst zu beschweren, und er hat sie mit seinem bayerischen Stil hinausgeworfen. Wenn das nicht wahr ist, dann ist es gut erfunden, denn er ist ein Mann, der zu seinem Wort steht, ein aufrechter Mann.

Er ist der emeritierte Papst. Ich habe Benedikt öffentlich dafür gedankt, dass er die Tür für die emeritierten Päpste aufgestoßen hat. Mit der heutigen großen Lebenserwartung: kann man in einem gewissen Alter und mit den altersbedingten Beschwerden eine Kirche leiten? Er hat diese Tür aufgemacht.

Doch es gibt nur einen Papst, der andere ist emeritiert. In der Zukunft wird es vielleicht zwei oder drei geben können, doch sie sind emeritiert.

Übermorgen ist die Feier des 65. Jahrestages der Priesterweihe Benedikts. Da wird es eine kleine Feier mit den Leitern der Dikasterien geben, da er etwas Kleines vorzieht, ganz bescheiden.

Ich werde etwas zu diesem großen Mann des Gebets und des Muts sagen, der der emeritierte Papst ist, nicht der ‚zweite Papst‘, und der seinem Wort treu und sehr weise ist.“

Papst Franziskus und Papst em. Benedikt XVI. bei der Eröffnung des Heiligen Jahres



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  2. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  3. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  4. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  5. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  7. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  8. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten
  9. Erzbischof Aguer: Nächster Papst muss die katholische Lehre gegen ‚progressive Mythen’ verteidigen
  10. Theologe Kwasniewski: Papst kann Bischof nicht willkürlich abberufen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Die große Täuschung
  12. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. „Im Namen Jesu, lass das Messer fallen!“
  15. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz