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Päpstlicher Segen für 1000plus

19. Juni 2016 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Papst Franziskus setzte ein weiteres Zeichen für den Lebensschutz im Einklang mit der katholischen Lehre.


Vatikan (kath.net)
Papst Franziskus hat am Freitag den Vorstand und eine Beraterin der Schwangerschaftskonfliktberatung 1000plus‎ in Privataudienz empfangen. Begleitet wurden sie von der zweijährigen Lilia-Maria, die ihr Leben der Beratung von 1000plus verdankt, und ihrer Mutter, sowie von Weihbischof Thomas Maria Renz (Diözese Rottenburg-Stuttgart), der 1000plus von Anfang an kennt und begleitet.

Papst Franziskus ließ sich die Arbeit von 1000plus erläutern und zeigte sich tief beeindruckt vom leidenschaftlichen Einsatz für das Leben, durch den 1000plus vielen Schwangeren hilft, ihr Kind annehmen zu können. "Das ist eine wunderschöne Arbeit!", lobte er die Konfliktberatung und gab ihr seinen Segen.


Das Besondere an der Beratungsinitiative 1000plus ist, dass sie Frauen in Schwangerschaftskonflikten auf der Basis des christlichen Menschenbildes berät, jedoch bewusst nicht unter dem Etikett "katholisch" oder "kirchlich" auftritt, sondern völlig neutral. Damit erreicht 1000plus auch viele Frauen in Konfliktsituationen, die sich nicht von einer kirchlichen Einrichtung beraten lassen würden. Der Name der Konfliktberatung leitet sich von ihrem ursprünglichen Ziel ab, jährlich mindestens 1000 Schwangere in Konfliktsituationen zu beraten.

Inzwischen explodieren die Beratungszahlen geradezu: Während im Jahr 2009 zunächst nur 277 Frauen beraten wurden, waren es 2012 schon 1347 und im vergangenen Jahr 2439. Neben einer Direktberatung in Heidelberg und München arbeiten die Beraterinnen hauptsächlich im Internet, wo immer mehr ungewollt Schwangere Rat und Entscheidungshilfen suchen. 50 bis 60% der von 1000plus beratenen Frauen, die sich später noch einmal bei ihrer Beraterin melden, haben sich für ihr Kind entschieden und damit gegen eine Abtreibung. Der Vorstand Christijan Aufiero zeigte sich tief beeindruckt von der aufmerksamen und wertschätzenden Art des Papstes und wertete die Begegnung mit ihm als große Unterstützung des Einsatzes für das Leben, für den 1000plus von Anfang an steht.





Foto: Audienz bei Papst Franzsikus (C) Weihbischof Renz


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Lesermeinungen

 Lämmchen 20. Juni 2016 
 

Ebu

Nein, ohne Beratungsschein!


1
 
 Michmas 20. Juni 2016 
 

Wie

reagieren jetzt die deutschen Bischöfe darauf die 1000 Plus Werbung verboten haben, allen voran Freiburg mit dem Erlasss Priester zu bestrafen wenn sie Werbung für 1000 Plus tätigen (Zolitsch Erlass)


0
 
 Theodor69 20. Juni 2016 
 

@fuoco celeste

Fühlen Sie sich, wenn Sie so ein gehässiges Kommentar über unseren Papst schreiben besonders katholisch? Wollen Sie damit zeigen, dass Sie ein richtig mündiger Katholik sind (wie vor einigen Jahren die Progressiven)?


2
 
 Ebu 20. Juni 2016 
 

1000plus leistet gute Arbeit, aber

meine Frage dazu: Doch sicherlich mit Ausgabe des Beratungsscheines. Oder? Falls dies so ist, müsste dann Papst Franziskus nicht auch diese Problematik ansprechen, da doch JPII. den Beratungsschein im kath. Bereich eine Absage erteilte?
Nochmal: ich finde die Arbeit - vor allem die Kalender- und Kartenaktionen von 1000plus total gelungen und freue mich über jedes gerettete Kind. Aber wie können wir mit dieser evtl. Unstimmigkeit umgehen?


0
 
  20. Juni 2016 
 

Endlich mal eine sinnvolle Handlung des Papstes.


1
 
  20. Juni 2016 
 

Glücklicherweise ein ermutigendes Signal des Papstes in dieser Thematik.


4
 

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