Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Gauland verteidigt religionspolitische Beschlüsse der AfD

2. Mai 2016 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gauland: AfD-Parteitagsbeschlüsse zum Islam richten sich nicht gegen einzelne Muslime in Deutschland, sondern gegen den politischen Islam - «Wir wollen nicht, dass die Scharia in Deutschland die Regeln für das Zusammenleben vorgibt»


Köln (kath.net/KNA) Der stellvertretende Bundesvorstandssprecher der AfD, Alexander Gauland, hat Vorwürfe von Muslimen und Juden gegen seine Partei zurückgewiesen.

«Das jüdische Leben in Deutschland wird von uns begrüßt und geschützt», sagte Gauland am Montag im Deutschlandfunk. Mit Blick auf das von der AfD geforderte Schächtverbot sagte der Politiker, das Schächten gehöre anders als die Beschneidung nicht zentral zur jüdischen Religion.

Mit Blick auf die Parteitagsbeschlüsse zum Islam sagte Gauland, sie richteten sich nicht gegen einzelne Muslime in Deutschland, sondern gegen den politischen Islam und die Vorschriften der Scharia. «Wir wollen nicht, dass die Scharia in Deutschland die Regeln für das Zusammenleben vorgibt», sagte der AfD-Bundesvize.


Gauland rechtfertigte auch die geforderten Verbote von Minaretten und Muezzinrufen: Sie seien Ausdruck des Herrschaftswillens des Islam. «Es muss doch möglich sein, eine Religion so auszuüben, wie wir das seit Jahrhunderten von Kirchen gewohnt sind», sagte er. Bestehende Minarette, die rechtlich genehmigt worden seien, sollten aber bestehen bleiben.

Gauland verteidigte zugleich Pläne des AfD-Europaabgeordneten Marcus Pretzell, nach seinem Rauswurf aus der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) im EU-Parlament in das Lager des rechtsextremen Front National zu wechseln.

Er bezweifele, ob man den Front National um seine Chefin Marine Le Pen als rechtsradikal bezeichnen könnte, sagte Gauland. Außerdem gehe es im EU-Parlament zentral um die Frage, wie man den europäischen Superstaat verhindern könne. «Wenn sich alle eurokritischen Stimmen im EU-Parlament zusammenschließen, dann müssen wir reagieren.»

Zuvor hatte der Zentralrat der Muslime in Deutschland erklärt, das in Stuttgart verabschiedete AfD-Programm sei durchzogen von «Demagogie und Populismus». Der Zentralrat der Juden erklärte, die AfD habe ihre religionsfeindliche Haltung «glasklar deutlich gemacht. Damit verlässt die AfD den Boden unseres Grundgesetzes».

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz