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Lutherischer Bischof: Christliche Flüchtlinge vor Übergriffen schützen

17. Februar 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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SELK-Bischof Voigt fordert eine getrennte Unterbringung nach Religionen - Wiederholte Übergriffe radikaler Muslime auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen


Berlin/Hannover (kath.net/idea) Aufgrund von wiederholten Übergriffen radikaler Muslime auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen fordert die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) eine getrennte Unterbringung. Dies sei notwendig, solange der Staat nicht gewährleisten könne, „dass alle Flüchtlinge frei und ungehindert ihren Glauben in den Asylunterkünften leben können“, erklärte Bischof Hans-Jörg Voigt am 16. Februar in Hannover. Der Staat habe die Pflicht und die Aufgabe, die Religionsfreiheit uneingeschränkt zu gewährleisten und zu schützen. Gelinge dies zunächst nur durch eine nach Religionen getrennte Unterbringung von Flüchtlingen, müsse man diesen Weg gehen. Voigt: „Es kann nicht sein, dass Christen wegen ihres Glaubens in Flüchtlingsheimen drangsaliert werden.“


Unverständlich sei, dass gesellschaftlich relevante Gruppen und die Politik diese Missstände verharmlosten oder gar ganz verschwiegen. Der Bischof der fast 200 Gemeinden zählenden Kirche begründet seine Forderung mit Erfahrungen des SELK-Pfarrers Gottfried Martens, zu dessen Dreieinigkeitsgemeinde in Berlin-Steglitz rund 1.200 Flüchtlinge gehören, zumeist Ex-Muslime aus dem Iran und Afghanistan. Er berichte immer wieder von gewalttätigen Übergriffen radikaler Muslime auf Christen. Außerdem würden christliche Flüchtlinge als Ungläubige beschimpft, ihnen Ketten mit Taufkreuzen vom Hals gerissen und Bibeln zerstört.

Christliche Flüchtlinge in Berlin verprügelt

Pfarrer Martens teilte am 13. Februar auf seiner Facebook-Seite mit, dass sechs christliche Flüchtlinge aus seiner Gemeinde in ihrer Unterkunft im Flughafen Tempelhof von einer Gruppe muslimischer Flüchtlinge massiv wegen ihres Glaubens bedroht worden seien. Als einer von den Christen daraufhin den – muslimischen – Wachschutz um Hilfe gebeten habe, habe dieser ihnen Hilfe und jeglichen Schutz verweigert.

Martens: „Darauf stürzten sich etwa 50 (!) muslimische Bewohner der Aufnahmeeinrichtung auf die Christen, verprügelten und verletzten sie.“

Den Christen sei es gelungen, sich in ein Zimmer zu flüchten. Die herbeigerufene Polizei habe mehrere Polizeihunde einsetzen müssen, um die Christen zu befreien.

Hörenswerte Predigt von Kardinal Woelki zur Ökumenischen Passionsandacht in Düsseldorf - Der Kardinal thematisiert auch die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Flüchtlingsheimen (ab Min10,20)


ARD-Tagesthemen: die bedrängten Christen in Flüchtlingsunterkünften



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Lesermeinungen

 rosenkranzbeter 18. Februar 2016 
 

Den Bedrängten helfen

ist das eine, was zu tun ist. Die aggressiven sog. Gäste, die unsere Gastfreundschaft und Hilfwilligkeit missbrauchen und Religionsfreiheit missachten, sollten sofort abgeschoben werden.


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 antonius25 17. Februar 2016 
 

Das Schicksal der christlichen Flüchtlinge zeigt,

dass es den heuchlerischen Völkerwanderungsbefürwortern überhaupt nicht um Menschlichkeit und Nächstenliebe geht.


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 Elisabeth53 17. Februar 2016 
 

mehr als 300 Wohnplätze

bei der Umwandlung der Einzelzimmer in die Doppelzimmer, voll möbliert meistens mit Bad stehen in den Exerzitien und in den Tagungshäuser des Erzbistums München mit Freising (Kardinal Wendel Haus in der Mandlstr, Schloss Fürstenried, Kardinal Döpfner Haus) zur Verfügung, die Meisten davon bis zu 8 Monate im Jahr unbenutzt stehen. Leider hat sich bis jetzt Kardnial Marx nicht entschieden, wenigstens ein von den genannnten Häusern wenigstens für Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen zu öfnnen. Vieleicht hört unser Kardinal wenigstens auf die Stimme von unseren protestantischen Brüdern?


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 hortensius 17. Februar 2016 
 

Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank an Bischof Voigt!
Von Kardinal Marx habe ich bisher noch keinen vergleichbaren Hilferuf für christliche Flüchtlinge vernommen. Vor allem Politiker wie Frau Merkel scheinen nur mit moslemischen Flüchtlingen MItleid zu haben. Warum wohl?


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