Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  3. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  7. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition

'Am liebsten wäre ich für einen Tag katholisch gewesen!'

29. September 2015 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Israelischer Journalist beschreibt seine Eindrücke vom US-Besuch des Papstes: Katholiken hätten „einen Höhenflug“ erlebt wie „vielleicht seit Jahrhunderten nicht“. Er wünsche sich den Papst als Rollenmodell und Inspiration. Von Petra Lorleberg


New York (kath.net/pl) „Wenn ich ein Katholik wäre, wenigstens für einen Tag, dann könnte ich Papst Franziskus als ‚meinen Papst‘ beanspruchen. Ich könnte ihn als meinen Boss, mein Rollenmodell, meine Inspiration bezeichnen. Ich könnte meine Mitmenschen gütig anschauen und sagen: Das ist die Sorte geistlicher Hirten, die wir Katholiken hervorgebracht haben, und was habt ihr zu bieten? Und brennend vor Neid würden sie, wenn ich vorbeiginge, murmeln: ‚Da geht ein Katholik.‘“ Mit einer gesunden Prise Humor und doch in spürbarer innerer Überzeugung schrieb dies Chemi Shalev in seinem Blogbeitrag in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“, nachdem er den Papstbesuch in den USA selbst miterlebt hatte. Der israelische Journalist ist Herausgeber der US-Ausgabe von „Haaretz“ und beschreibt sich selbst als „strikt unreligiöse Person“. Es sei keinesfalls schade, wenn man Jude sei, doch dieses eine Mal wäre Katholischsein noch besser gewesen, stellte er fest, dies konnte ihm auch die explizite Erinnerung an „zwei Jahrtausende von Verfolgungen und Hinrichtungen, von Massakern und Pogromen… auch wissend um Pädophilie und Päderastie“ nicht vergällen.


Katholiken hätten während des US-Besuches des Papstes „einen Höhenflug“ erlebt „wie seit Jahren, vielleicht seit Jahrhunderten nicht“, schilderte Shalev. Er sei in New York an einigen Kirchen Manhattans vorbeigekommen, während der Papst in New Yorks Kathedrale St. Patrick die Messe feierte. Diese Kirchen wären sonst unter der Woche im allgemeinen leer, doch nun habe er vor diesen Kirchen Menschenmengen gesehen, die sich aufgeregt unterhalten haben und dann die Kirchen betraten, um darin zu beten. „Ich beneidete sie heftig um ihre Freude, ihr Hochgefühl, ihre Begeisterung, um ihr erneuertes Selbstbewusstsein“.

Auch einem hartgesottenen Rationalisten und Agnostizisten konnte, so Shalev, während des Papstbesuches klar werden: „Dieser besondere Bischof von Rom ist nichts geringeres als der Großmeister moderner Wunder. In nur wenigen Tagen hat der fast achtzigjährige Prälat – dessen Englisch, ich hoffe, er vergibt mir, nahezu unverständlich ist – Washington erobert, New York neutralisiert und Philadelphia plattgewälzt. Prahlende Politiker hat er in schwärmerische Groupies verwandelt, verbitterte Journalisten hat er zu plappernden Chearleadern umgeformt, die Reichen und Prominenten, die Hohen und Mächtigen hat er in begeisterte Fans verwandelt, die nach einem Wink oder einem Blick von ihm schmachten.“

Link zum englischsprachigen Blogbeitrag: You Don't Have to Be Catholic …

Petra Lorleberg auf Twitter folgen!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  2. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  3. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  4. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  5. Papst im Kongo eingetroffen
  6. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  7. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  8. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  9. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein
  10. Papst Franziskus: Zölibat ist ein Geschenk und eine Gnade!






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  12. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  15. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz