Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Wird Bätzing zur Petze?
  5. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  11. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki

Jesus Christus – der große Brückenbauer

6. September 2015 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus an die Pfarreien, Orden, Klöster und Bischöfe Europas: Nehmt Flüchtlingsfamilien auf! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am 23. Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium (Mk 7,31-37) vom Taubstummen, der von Jesus geheilt wird. Die Episode trage sich in Dekapolis, das heißt in einer heidnischen Gegend zu. So sei der Taubstumme Symbol für den Nichtglaubenden, der einen Weg zum Glauben unternehme.

Als erstes nehme Jesus den Mann beiseite, da er keine Öffentlichkeit wolle und seine Geste nicht vom Lärm und Gerede der Umgebung bedeckt werden dürfe. Das Wort Gottes bedürfe der Stille, um als heilendes Wort aufgenommen zu werden, das die Kommunikation mit Gott wiederherstelle.

Zwei Gesten betone der Evangelist. Der Herr berühre die Ohren und die Zunge des Taubstummen und stelle so als erstes einen Kontakt her. Dann spreche er „Öffne dich“. So werde deutlich, dass Gott nicht in sich selbst verschlossen sei, sondern sich öffne und mit der Menschheit in eine Kommunikation trete. Um dies zu tun, werde Gott Mensch, um den unendlichen Abgrund zwischen ihm und uns zu überwinden. Es genüge ihm nicht, durch das Gesetz und die Propheten zu sprechen. Jesus sei der große „Brückenbauer, der in sich die Brücke zum Vater baue.

Das Evangelium spreche auch von uns und unserer Verschlossenheit. Doch der Ursprung des christlichen Lebens sei die Taufe mit diesem Gestus Jesu: „Effata“. So würden wir vom Egoismus und von der Stummheit der Verschlossenheit geheilt und in die große Familie der Kirche aufgenommen.

Nach dem Angelus erklärte der Papst, dass die Barmherzigkeit Gottes durch unsere Werke erkannt werde, wie die selige Mutter Teresa von Kalkutta gezeigt habe. Angesichts der Tragödie der Flüchtlinge rufe uns das Evangelium auf, „die Nächsten“ der Kleinsten und Verlassenen zu sein und ihnen eine konkrete Hoffnung zu geben: „die christliche Hoffnung ist kämpferisch, mit der Hartnäckigkeit dessen, der auf ein sicheres Ziel zugeht“.

Der Papst appellierte angesichts des bevorstehenden Heiligen Jahres an die Pfarreien, Klöster, Ordensgemeinschaften und Heiligtümer ganz Europas, diese konkrete Hilfe zum Ausdruck zu bringen und eine Familie von Flüchtlingen aufzunehmen, „angefangen in meinem Bistum“.

Franziskus wandte sich an die europäischen Bischöfe, diesen Aufruf in ihren Bistümern zu unterstützen. Auch die beiden vatikanischen Pfarreien „werden in diesen Tagen zwei Familien von Flüchtlingen aufnehmen“.

Video:



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 7. September 2015 

Das Bild vom toten Kind, das ein Helfer wegträgt,

und niemand steht in der Nähe, erinnerte mich sofort an jenes Kind in den Armen eines Palästinensischen Sanitäters der ein Kind aus einem zerbombten Haus träge, und das sich dann als gestellt erwies. Ich will nicht behaupten, dass das Bild hier gestellt sei. Aber in der Presse wurde es in erster Linie der Wirkung wegen veröffentlicht. Mit Erfolg, wie man weiss. Da habe ich mir dann den Spruch in meine Sammlung notiert:
Man darf sich von einem Bild aufrütteln lasse, aber niemals manipulieren.


2
 
 Laus Deo 7. September 2015 

Wer ist Flüchtling

Man muss aber schon gut unterscheiden wer ist wirklich Flüchtling. Die Tragöde vom toten Kinder in Bodrum ist schlimm doch ich frage mich, warum wurde dann die Familie in der Stadt beerdigt von der man geflüchtet ist. Wie können Flüchtlinge so viel Geld aufbringen? Warum gehen sie nicht in Muslimische Länder wie die Emirate.
Man darf bei allem Elend eines nicht vergessen, der Islam wird sich nie anpassen, Europa hat sich bereits dem Islam angepasst. 12. September Maria Name war der Sieg über die Türken. Sollte nicht vergessen werden.


2
 
 Stefan Fleischer 6. September 2015 

Angesichts der Tragödie der Flüchtlinge

dürfen wir aber AUCH die Tragödie all jener Kleinsten, Verlassenen und Flüchtlingen nicht vergessen, die in unserer Kirche keine Heimat mehr finden, oder sie noch nie gefunden haben, deren seelische Not nur zum Himmel, aber nicht (mehr) zu den Ohren von uns allzu sehr weltlich gesinnten Gläubigen, schreit, zu denen wir primär mit dem Kreuz Christi kommen müssen, wenn Jünger des Herrn sein wollen, wie es unser Heiliger Vater formuliert hat.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  4. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  8. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  9. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  10. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  11. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  12. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  13. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  14. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  15. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz