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24-Stunden-Kitas - Bischof Overbeck begrüßt das Vorhaben

13. Juli 2015 in Familie, 64 Lesermeinungen
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Das umstrittene Vorhaben der deutschen Bundesfamilienministerin Schwesig (SPD) wird vom Bischof von Essen unterstützt und als "wichtig im Blick auf veränderte gesellschaftliche Lebensrealitäten" eingestuft.


Essen (kath.net)
Bischof Franz-Josef Overbeck begrüßt das Vorhaben von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), den Aufbau von 24-Stunden-Kitas zu fördern. Dies berichtet die „Rheinische Post“. Laut Zeitungsbericht plant auch das das Bistum Essen selbst zwei solcher Einrichtungen in Bochum und Essen. Als Begründung für das Vorhaben verwies Overbeck darauf, dass auch im Ruhrgebiet zunehmend beide Elternteile berufstätig sein müssten. Außerdem benötigten Alleinerziehende Unterstützung.

Das umstrittene Vorhaben von Schwesig wird von Overbeck als "wichtig im Blick auf veränderte gesellschaftliche Lebensrealitäten" eingestuft. Die Kirche dürfe auch hier nicht die Augen verschließen. Laut dem Bischof sollen die geplanten 24-Stunden-Einrichtungen auch für den Notfall ein Angebot für das Wochenende machen und dann vor allem eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten.

Foto Bischof Overbeck (c) Bistum Essen


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Lesermeinungen

 Paddel 17. Juli 2015 

@Helena_WW

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Es ist enorm, was eine "nur" Hausfrau für die Gesellschaft leistet und auch für die Kirche! Ich möchte damit keineswegs sagen, dass caritative Dienste nicht weniger wertvoll sind, aber man bräuchte bei weitem weniger davon, wenn es mehr Hausfrauen gäbe. Aber dort verdient man eben das Geld und hier nicht und das ist das Problem. Sie haben es gut auf den Punkt gebracht.


3
 
 Helena_WW 17. Juli 2015 
 

@paddel : Richtig Erziehungsgeld als Erziehungsgehalt für Mütter,

die die Erziehungsarbeit selbst leisten und Sozialversicherung. Wenn Kita-Kinder dem Steuerzahler 1200 Euro wert sind, haben Mama-Kinder gleichwertig behandelt zu werden. Die Erziehungsarbeit und Sozialarbeit einer Mutter hat gleichwertig gewürdigt zu werden wie die institioneller Erzieher. Prima find ich, das sie die Sozialarbeit von Müttern ansprechen. Z.B. hat die Generation meiner Mutter neben Erziehungs- und Familienarbeit, mit dem Ergebnis wohlgeratener Kinder, Nachbarschafts- Seniorenhilfe, Kirchenarbeit sehr viel zur guten Integration von Gastarbeiter Familien beigetragen. Im gemeinsam gelebten Alltag hatten die Mütter und Hausfrauen die hinzugezogenen Gastarbeiterfrauen und ihre Familien integriert. Auch deswegen hatten wir in der Provinz eine gelungene, sehr gute Integration und nicht die Probleme von Großstadtghettos. Aber gedankt und gewürdigt hat das den westdeutschen Hausfrauen keiner. Im Gegenteil aus Ideologie wurde die Witwenrente für Hausfrauen seinerzeit gekürzt.


5
 
 borgopio 17. Juli 2015 

Prophetie aus Fatima

Vergessen wir nicht das gewaltige Wort von Schwester Lucia, der Seherin von Fatima: DIE LETZTE GROSSE SCHLACHT WIRD UM DIE FAMILIE GESCHLAGEN. Das könnte sich auch in Vorgängen wie dem hier diskutierten ereignen ... - Jedenfalls weiß der Satan, wo er den Hebel ansetzen muss.


2
 
 Paddel 16. Juli 2015 

Erziehungsgehalt für katholische Mütter

von Seiten der katholischen Kirche wäre doch mal was. Warum bekommen in der katholischen Kirche alle möglichen soziale Berufe innerhalb katholischer Einrichtungen eine Entlohnung der Beruf der Mutter aber nicht? Auch Mütter arbeiten caritativ.


2
 
 Paddel 16. Juli 2015 

Bis zur Einschulung sollten Alleinerziehende

finanziell so abgesichert werden, dass sie gar nicht erwerbstätig sein müssen bzw. gäbe es endlich eine Entlohnung für den Beruf Mutter wäre das Thema ohnehin erledigt.


3
 
 Paddel 16. Juli 2015 

Sonnenstich?

Es war ziemlich heiß die letzten Tage und Wochen...


3
 
 Quirinusdecem 16. Juli 2015 
 

"Wellenreiter, sag wie geht es dir.."

Bischof Overbeck scheint gefallen zu finden an der neuen durch die Lebenswirklichkeit erzeugten Offenbarungswelle. Er sollte sich nur vorsehen, dass er nicht mit diesem Strom mitgerissen wird.....

"Wellenreiter sag wie geht es dir? Läufst du pausenlos wie ein Komparse den Trends hinterher..." (BAP 1982)


4
 
 Hadrianus Antonius 16. Juli 2015 
 

Verweltlichung und Desorientierung

Das erste munus eines Bischofs nach Vat. II ist die Verkündigung des Evangeliums.
Und hier, @Overbeck, scheint Bischof O. den Draht etwas verloren zu haben.
Ich meine mich zu erinnern, wie in einer Ostermesse im Dom von Essen vor eingen Jahren die Predigt ex abrupto und dann in longissimo über die Erderwärmung und den Klimawechsel handelte.
Gefühlte 10 Minuten fragte sich im Stillen das Publikum angestrengt und verdattert ab, was dies mit der Auferstehung Unseres Herrn zu tun hatte.
Dann noch stupender plötzlich:
"Auch Ostern ist ein Klimawechsel!".
Gegen Ende verschwand fast vorzeitig und wütend schnaufend der alte Bischof em. Luthe aus dem Chor und schimpfte sehr laut zum Diakon: "...Klimawechsel!...Mich wundert daß er nicht über die (damals grassierende) Vogelgrippe predigte
!", worauf die Antwort kam: "...die Taube (Hl. Geist) ist erst am Pfingsten dran...".
Quod delirant reges, plectuntur archivi (Horaz)


6
 
 Steve Acker 15. Juli 2015 
 

So. Mail and Bischof Overbeck ist raus.


3
 
 Wunderburger 15. Juli 2015 
 

Wo weht da der Heilige Geist?

Lieber Herr Bischof Overbeck! Die Hirten der Kirche weichen immer mehr vor dem Zeitgeist zurück! Lebenswirklichkeit wird dieser von ihnen in ihrem pastoralen Neusprech genannt. Wie wäre zur Abwechselung einmal mit der klaren Verkündigung des bilbischen Familienideals, das Maria, Josef und Jesus konsequent vorgelebt haben, damit alle Mensche ihr wahres Glück in einem gottgefälligen Familienleben finden können. Aber da müssten die Hirten ihr Hirtenkleid schmutzig machen und gegen den neosozialistischen Feminismus mutig zu Felde ziehen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsste dann schonungslos als das entlarvt werden, was sie ist: Eine Lüge, die nur dazu dient, die Familie von innen her zu zerstören und die nachfolgenden Generationen von Menschen seelisch zu schädigen. Merken die deutschen Bischöfe nicht, dass der Kampf um die Familie ein Kampf gegen die Kirche ist? Wer schützt uns arme Schafe vor den reißenden Wölfen im Schafskleid? Ich warte auf ein Wort von Bischof Oster!


8
 
 RICCO 15. Juli 2015 
 

Lieber Bischof

Kinder brauchen Mama und Papa und keine Kinder-Kolchosen.


8
 
 Herbert Klupp 15. Juli 2015 
 

Wenn mein Eindruck

stimmt, daß sich hier ein katholischer Bischof "ranschmeißen" will an linke, kirchenfeindliche und atheistische Positionen, dann würde es mich nur noch ekeln ! Aber vielleicht ( hoffentlich ! ) ist mein Eindruck ja falsch ?


7
 
 Herbstlicht 15. Juli 2015 
 

hochgebildet und doch nicht sehend?

Bischof Dr.Overbeck glaubt vermutlich, er würde sich mit seinen Äußerungen für das Wohl der Familie einsetzen.
Dass er damit denen in die Hände spielt, die Hand an die herkömmliche Familie anlegen wollen, merkt er nicht oder will es nicht wahrhaben.
Aber kann ein Mensch mit hoher Bildung und Doktortitel so blind sein?


10
 
 Suarez 15. Juli 2015 

@ottokar - Es würde mich interessieren, was Bischof Overbeck unter Umkehr versteht

Was bleibt von dieser zentralen Forderung Jesu Christi, wenn doch die Lebenswirklichkeit der Maßstab ist, an dem wir uns orientieren sollen?

Was bedeutet Umkehr in einer Welt, in der jeder sich selbst der letzte moralische Maßstab ist und in der unter dem Begriff der Selbstverwirklichung eine anarchische Willkür unser Leben bestimmt?

Kann es in einer solchen Welt, in einem solchen Glauben noch ein Gericht geben?

Meinte Jesus Christus, wir sollten uns als seine Jünger der Macht des Faktischen beugen und sie als letztes Kriterium der Wahrheit annehmen?

Warum unterwarfen sich dann die Apostel Petrus und Paulus für ihren Glauben dem Leiden und folgten so Christus? War das dann nicht völlig sinnlos, weil gegen die damaligen gesellschaftlichen Lebensrealitäten stehend?

Hier müsste ein Hirt tragende Antworten geben, die wir heute so schmerzlich in unserer Kirche vermissen. Manchmal scheint es, als hätten sich nicht die Schafe verlaufen, sondern die Hirten.


9
 
 Steve Acker 15. Juli 2015 
 

Aldous Huxley "schöne neue welt"

durch die 24 Stunden Kita wird der Druck auf die Familien wachsen, mehr Schichtarbeit und mehr Vollzeit zu arbeiten,denn Arbeitgeben kann ja auf die Kita verweisen.Somit entfremden sich die Eltern immer mehr von den Kindern.Ich lese grad das oben gen.Buch.
Es ist so krass,wie da Dinge beschrieben werden, die jetzt nach und nach kommen.Familie als solches gibt es nicht mehr.Kinder werden in Brutstationen gezüchtet und auf die Welt gebracht,früh sexualisiert.Vater und Mutter sind verpönte Worte.Sex ist allg Freizeitbeschäftigung,jeder tut es mit jeder. Das Buch wurde 1932 geschrieben! also auch lange vor den Spinnereien der 68er.


8
 
 Wiederkunft 14. Juli 2015 
 

OECD

Die OECD kritisierte Österreich wieder einmal über unsere Medien: Die Frauen seien durch das Rollendenken in unserem Land, schuld am geringen Wirtschaftswachstum. Da viele Frauen nur Teilzeit arbeiten, erwachse der Wirtschaft großer Schaden! Für wie blöd hält uns diese Organisation eigentlich? Wir haben ständig einen Anstieg von Arbeitslosen und dann sollten auch noch Mütter mit kleinen Kindern einen Vollzeit Job haben und am Besten noch mit vielen Überstunden, dann käme es den Konzernen noch billiger. Man droht dann den Frauen mit der Pensionsfalle. Als hätten die jungen Frauen noch in 40 Jahren eine gute Pension zu erwarten. Bis dahin ist der ganze Schuldenberg den die jetzigen Regierungen anhäufen, längst über alle zusammen gebrochen. Und wer soll ihnen diese Pensionen bezahlen? Die Kinder die sie nicht bekommen haben, oder die sie in Kitas eingesperrt haben und die wahrscheinlich selbst eine psychische Betreuung brauchen werden. Wegen Liebesentzug -- keine Leistungsbereitschaft!!!


9
 
 ottokar 14. Juli 2015 
 

Weide meine Schafe?

Ist es in unserer desolaten Zeit,wo jeder das macht, was er persönlich für richtig hält,was Spass bringt,nicht völlig egal, ob Bischof Overbeck den Entwurf von Frau Schwesig gut findet oder nicht? Wer hört noch auf ihn? Den Hirtenstab, das heisst die Pflicht und den Auftrag nach christlicher Erziehung und Führung, hat er offensichtlich längst abgelegt.Oder was bezweckt er mit seiner Empfehlung? Fördert er damit doch bewusst eine elternlose,nivellierte , in der Regel areligiöse Erziehung der Kinder und akzeptiert zugleich, dass die Kinder möglichst früh von der Fessel der"Genderphilosophie" erfasst und lebenslang von ihr geprägt werden.Was geht nur im Kopf eines solchen Oberhirten vor?


9
 
 Marienzweig 14. Juli 2015 

Kontakt aufnehmen!

Ich schlage vor, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck selbst unsere Fragen vorzulegen.
In Anfragen, Briefen, Mails - immer und unbedingt sachlich, aber eindringlich formuliert.
Da Bischof Dr.Overbeck auch Hirte ist, sollte er wissen, wie seine "Schäflein" über seinen Vorschlag denken.
Ich habe es bereits am 11.7. getan, der Eingang der Mail wurde heute bestätigt.
Ob ich allerdings auf Antwort hoffen darf, sei dahingestellt.
Oder es wird eine Antwort bestehend aus Wortbausteinen kommen, geschrieben von einem Sekretär, aber immerhin.
So kann indirekt Bischof Overbeck vielleicht erkennen, dass wir seine positive Zustimmung zur außerhäuslichen Rundum-Versorgung eines kleinen Menschen nicht als Weisheit letzter Schluss betrachten.


6
 
 dominique 14. Juli 2015 
 

Einst kümmerte sich die Frau um die Kinder

dann kümmerten sich Frau und Mann und die Kinder.
Und am Ende kümmert sich niemand mehr um die Kinder.


17
 
 doda 14. Juli 2015 

Kostenfaktoren

Das von @Callixtus beschriebene Phänomen kenne ich auch.
Es gibt schon länger einen Trend bei Stadtverwaltungen gewitzt Möglichkeiten zur Kostenersparnis im Familiensektor aufzuspüren.
Die Kosten für Kinder, die sich im Erziehungsbeistand derJugendämter befinden ist besonders hoch, wenn die Kinder in Heimen untergebracht werden.
So hat man das Modell ersonnen, Kinder auch bei z.B. suchtkranken (daher erwerbsunfähigen) Eltern zu lassen und sie so weitreichend wie möglich in den kostengünstigeren Kindertagesstätten und der Schulbetreuung unterzubringen.
Die 24-Stunden-Kindertagesstätten kämen auch hier den Stadtverwaltungen entgegen.
Hier bekommen diese Kinder ja auch regelmäßige Mahlzeiten und eine Hausaufgabenbetreuung, was dieses Konzept für Jugendämter attraktiv macht.
Qualifizierte Pflegefamilien scheint es zu wenige zu geben.Diese sind zwar kostengünstiger als Wohngruppen/Heime, können aber mit den Kosten der genannten Anbieter vielleicht nicht konkurrieren?


6
 
 doda 14. Juli 2015 

"Wir bekommen die Kinder sonst nicht"

antwortete man mir vor wenigen Jahren, auf meine erschrockene Nachfrage, warum denn nun doch der erste Kindergarten unseres Seelsorgebereiches einen Anbau für die 'U3 Betreuung' bekäme!
Hält uns Bischof Overbeck ohne
24-Stunden-Angebote für Erwachsene(!) nicht für mitbewerbsfähig?
Ja, Sauerteig in der Gesellschaft zu sein ist und bleibt eine herausfordernde Berufung. Als Bischof ist es seine Berufung hier ein gewinnendes Vorbild zu sein!
Sein entschiedener Einsatz für Familienfreundlichkeit in Gesellschaft und Wirtschaft könnte mich überzeugen.
24-Stunden-betreuung mögen diejenigen Betriebe selbst organisieren, die meinen es verantworten zu können, Mütter rund um die Uhr beschäftigen zu können.
Welcher Bischof könnte das verantworten?


9
 
 Gewitterwolke 14. Juli 2015 
 

Die DDR lässt grüßen. Und Herrn Overbeck gefällt das?


11
 
 Holterdipolter 14. Juli 2015 
 

@Stefan Fleischer:

In Österreich gibt's das schon.
http://www.familienfreundlichsterbetrieb.at/


2
 
 catolica 14. Juli 2015 
 

Kinder ja, aber Liebe und Erziehung nein

denkt eigentlich jemand an die geschädigten Kinderseelen? Wer kaum Liebe empfängt, wird auch keine an die Eltern zurückgeben oder sich gar im Alter um sie kümmern, aber auch dafür gibt es dann "Endlösungen" wie wir ja sehen......armes Deutschland! Psychiater wird der meistgesuchte Beruf werden.


12
 
 Callixtus 14. Juli 2015 
 

Lebenswirklichkeit?

Als Lehrer erlebe ich, dass immer wieder diejenigen Kinder, die am längsten im Hort verbleiben, zwei Elternteile haben, die beide arbeitslos sind.
Wollen wir solche Gelegenheiten schaffen und unterstützen??


9
 
 Waldi 13. Juli 2015 
 

Die 24-Stunden-Kitas...

wären ja noch viel schlimmer als die bisherigen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sehr sich damals Bischof Walter Mixa dafür eingesetzt hat, die Kinder nicht von der Mutter loszureißen um sie in einer Kita zu deponieren! Und jetzt kommt Bischof Overbeck und zeigt Interesse für die 24-Stunden-Kitas, die die Familieneinheit noch viel stärker untergraben und zerstören würde, sodass die Eltern den Kindern nur noch als malochende Fremdlinge ohne familiäre Bindung erscheinen! Ich habe wegen meiner durchweg negativen Einstellung gegenüber den deutschen Bischöfen, mit wenigen Ausnahmen, oft schon ein schlechtes Gewissen gehabt. Aber dieses schlechte Gewissen plagt mich immer weniger!
In diesem Satz: "Das umstrittene Vorhaben von Schwesig wird von Overbeck als "wichtig im Blick auf veränderte gesellschaftliche Lebensrealitäten" eingestuft..."! In diesem Satz flattert doch der Zeitgeist mit tausend Flügelschlägen in der Minute!


18
 
 bellis 13. Juli 2015 

Wie praktisch für Eltern bei Weltreisen

Ich kenne solche Eltern, ihre Fernreisen machen sie zu zweit und müssen immer mühsam jemanden suchen, bei dem sie die Kinder abgeben können.
Warum wehrt sich der Bischof nicht für die Kinder gegen die unterbezahlten Jobs in denen Menschen der Wirtschaft dienen müssen? Sehr geehrter Bischof ES IST NICHT NORMAL, DASS BEIDE ELTERN VOLLZEIT ARBEITEN MÜSSEN. Der Arbeitgeber muss anständig bezahlen und die Eltern müssen nicht jeden Konsumismus mitmachen. Erziehen ist sehr zeitaufwendig und anstrengend, deshalb fangen es viele gar nicht erst an. Ein bißchen kuscheln, ein bißchen verwöhnen, dann abstellen und weggeben. "Kita & Co." ist für absolute Notfälle und nicht zum täglichen Schaden der Kinder! Der Bischof hat leider keine Ahnung von kleinen Kindern und ihren Bedürfnissen. Bevor er spricht sollte er sich "Ahnung" holen, es gibt gute katholische Fachleute z. B. Frau Mewes.


14
 
 christorey 13. Juli 2015 
 

Tolle Kommentare

Hinzuzufügen ist noch: die Frau Schweswig sollte lieber das Geld in die Erziehung zur Beziehungsfähigkeit und Entsexualisierung der Kindheit stecken, in Mehrgenerationenhäuser in denen sich gewillte Alleinerziehende und kinderfreundliche Senioren gegenseitig unterstützen können. Frau Schwesig will mitnichten Kindeswohl fördern, sondern ökonomische Interessen, Bindeunfähigkeit, seelische Schäden und lenkbare Menschen unterstützen.

Mein Nachbar will keine 32 Stunden Arbeitszeit. Er verdient aktuell so gut, dass er damit seine Frau (Hausfrau) und seine vier Kinder finanzieren kann. Wer möchte, dass Menschen mehr Kinder bekommen, gibt Ihnen einen sicheren und gut bezahlten Vollzeitarbeitsplatz (weniger Stunden für nur eine verdienende Person ist unrealistisch ergibt dann den Zwang das der zweite Elternteil arbeiten muss, eine generelle Senkung der Arbeitszeit schädigt also bestimmte kinderfreundliche Familienmodelle).


12
 
 frajo 13. Juli 2015 

Lebenswirklichkeit!

Wer hat wohl einigen dt. Bischöfen diesen Floh ins Ohr gesetzt. Ein bißchen Bibellesen würde schon ausreichen, was Jesus zur Lebenswirklichkeit meint. In Lk 13,3 spricht er die Lebenswirklichkeit direkt an wenn er sagt: "Ihr werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt". Haben Bischöfe keine Zeit mehr übrig zum Lesen in der Bibel? Selten spricht Jesus so klar und unverschlüsselt in der Bibel wie hier.


6
 
 Stefan Fleischer 13. Juli 2015 

Warum nicht - eine Blitzidee, noch auszudiskutieren

ein Label für familienfreundliche Unternehmen schaffen?


5
 
 Marienzweig 13. Juli 2015 

Schichtarbeit für Erwachsene, Schichtaufenthalt für KInder

Stromlinienförmige Politiker, es gibt deren mehr als genug.
Aber bitte, bitte nicht auch stromlinienförmige Bischöfe!
Dies wäre zutiefst deprimierend.
Bischof Overbeck möge bitte in sich gehen und seine positive Einschätzung zur "Rundum-Kita-Versorgung" nochmals neu überdenken.
Den Kindern zuliebe.
Sie werden in eine Situation gestellt, die sie sich nicht ausgesucht haben und die sie sich freiwilig auch nie aussuchen würden.
Bischof Overbeck möge sich einmal in die Lage eines Kindes hineinversetzen.
Wir wissen ja, dass Schichtarbeit sehr belastend schon für Erwachsene sein kann.
Die eine Woche so und die nächste wieder anders.
Und dem soll dann der als notwendig erachtete Kita-Schicht-Aufenthalt für Kinder entsprechen?
Da helfen dann auch keine teuren Sachgeschenke an die Kleinen, um das vermutlich auftretende seelische Weh auszugleichen.


11
 
 e.g.o.38 13. Juli 2015 
 

"Kommentator" @ Overbeck

Wollen Sie sich nicht mit Ihrer vor sechs Stunden vorwitzig vorgebrachten Impulsmeinung der Diskussion stellen? Oder haben Sie keine Argumente? Dann nützen auch Ihre meinungsbildend gedachte Impulse nichts


8
 
 Helena_WW 13. Juli 2015 
 

@antony :Richtig vorgerechnet. Hinzukämen weitere Nachtarbeiter,zieht weitere nach sich

@antony Rechenexempel :"Ergebnis: 21 Stunden in der KiTa, 3 Stunden in der Familie."
Hinzukommen der 24h Betrieb solcher Kitas, setzt auch nachtarbeitende Mitarbeiter voraus, dort sind dann ggf. auch Familienangehörige vernachlässigt. Der Nachtbetrieb der Kita muss wirtschaftlich rentabel, gewinnträchtig sein, also mit Kindern befüllt werden, die das garnicht wollen. Das ist BetreuungsIndustrie wo der Mensch zur Handelsware wird.
Warum werden nicht christliches Unternehmentum mit christlichen, menschfreundlichen Arbeitszeiten gefördert. Erziehunggeld und familienfreudliches Steuergesetz realisiert, damit könnte auch im Einzelfall Alleinerziehne mit reduzierter Arbeitsstelle ihre Kinder betreuen, falls Nachschicht, das sollte ein Ausnahmefall sein, sich eine Übernachtbetreuung fürs Kind ins Haus kommen lassen und bezahlen von Kindergeld/Familensteuer. Dann wären die Kinder zumindest in ihner vertrauten Umgebung daheim. Aber selbständiges Handeln ist im ZwangsSozialismus unerwünscht.


15
 
 Ester 13. Juli 2015 
 

und was ist mit dem ersten Ehezweck?

Auch wenn es seit Jahrzehnten schamhaft verschwiegen wird, gibt es in der katholischen Kirche die Lehre der Ehezwecke.
Der eine Ehezweck ist die Zeugung und Erziehung von Kindern, was das bevorzugte Mittel ist den zweiten Ehezweck den der gegenseitigen Heiligung zu erreichen.
Weil alles was lebendig ist, wie z.B eine Sprache, sich dadurch auszeichnet, dass die Ausnahme die Regel bestätigt, gilt eine Ehe auch dann, wenn der erste Ehezweck, ohne Schuld!, nicht erfüllt werden kann.
Der Herr Bischof sollte sich also dafür stark machen, dass die Lebensrealitäten sich ändern und das Geld, dass man in die 7/24 Kitas steckt, denen zur Verfügung stellen die dies Kitas brauchen, damit die Mütter bei ihren Kindern bleiben können!
(meine 5 Cent)


16
 
 Seramis 13. Juli 2015 
 

@antony

Wenn die Mutter 9,5h am Arbeitsplatz verbringt, 8 Stunden (?) schläft und zwischendurch noch Fahrten absolvieren muss (Arbeit, Kita, Einkaufen...), bleibt ohnehin keine Zeit für das Kind. Eine solche Konstruktion haut ohne fremde Hilfe nie hin.

BtW: Es wäre wesentlich besser, wenn die Kinderbetreuung beim Arbeitgeber erfolgte. Die Kinder kämen mit Gleichaltrigen zusammen, könnten spielen und von qualifizierten Erzieherinnen begleitet und unterstützt werden, aber auch zwischendurch ihre Mutter sehen. Warum muss der Staat immer alles regeln?


7
 
 jadwiga 13. Juli 2015 

Wie kann man noch die Familie austricksen?

Da bin ich aber neugierig geworden. Praktiziert Bischof Overbeck die Liebe, oder spricht er nur gerne über sie?

Übernachtungsmöglichkeit anbieten? Die kleinen Kinder mussten ohne Abendgebet und ohne Gutenachtkuss von Mama ins Bett gehen! Die zarten Gemüter brauchen doch viel Liebe.

Den Erwachsenen bietet man auch ziemlich viel an in diesem Gottlosem Land. Betriebsausflüge,Vorbildungskurse
etc. Da bleibt das eheliche Bett zu Hause oft kalt.

Die Familien gehen kaputt, weil das Zusammensein immer wieder unterbrochen wird. Das ist eine perverse Politik!!!
Und dann wundert man sich noch, dass es in Deutschland so viele psychisch kranke Kinder gibt.


17
 
 antony 13. Juli 2015 

@ AlbinoL: Doch, die Aufenthaltszeiten der Kinder veändern sich.

Ein Rechenexempel:

Die Mutter hat Nachdienst (20:30-6:00 Uhr) und gibt das Kind abends um 18:30 Uhr ab. Später geht nicht - das 2-jährige Kind muss um 19.00 Uhr ins Bett, um den Tagesrhythmus nicht durcheinander zu bringen. Morgens um 6 fährt die Mutter nach Hause, legt sich hin, schläft 8 Stunden, von 6:30 Uhr bis 14:30 Uhr. Um 15 Uhr ist sie in der KiTa und holt ihr Kind ab.

Ergebnis: 21 Stunden in der KiTa, 3 Stunden in der Familie.


13
 
 borgopio 13. Juli 2015 

@kreuz @AlbinoL - klar

@kreuz: So hatte ich Sie verstanden, wollte aber ausfalten, was andernorts in der Verwirrung und Umprägung der Geister als anerkennende Unterstreichung missverstanden werden könnte. Man lese die abschließende Zusammenfassung @Marienzweig und sehe, wie dich der Papst jetzt gegen Vereinnahmung durch südamerikanische Kräfte wehren muss.
@AlbinoL: Sie haben eine wichtige Klarstellung beigetragen. Aber es ist, wie Sie andeuten, etwas umstürzend Neues, wenn Kleinkinder den Schichtzeiten der Eltern in Krippe und Kita folgen müssen und damit das gesamte Leben zur Disposition steht und kein prioritärer Wurzelgrund mehr erfahrbar ist. Familie ist dann immer und nie, überall und nirgends, eigentlich und uneigentlich.


6
 
 Suarez 13. Juli 2015 

Wird der Mensch nun auch in der Kirche lediglich als Produktionsgröße aufgefasst

In unserer entfesselten Industriegesellschaft wird der Mensch zunehmend auf einen Produktionsfaktor reduziert, wobei die ständige Verfügbarkeit zum allein bestimmenden Maß wird. Diese brutale Ausbeutung des Menschen, insbesondere auch der Frau, führt zu einer zunehmenden Nomadisierung, die natürlich verheerende Rückwirkungen auf die Familie hat.

Statt eine solche Entwicklung als unmenschlich und mit christlichem Glauben unvereinbar anzuprangern, biedert sich die deutsche katholische Kirche auch noch einem Denken an, das den Menschen auf eine rein ökonomische Größe reduziert. Das geht dann selbst bis dahin, dass sich die Kirche zum Dienstleister macht, der die Kinder verwahrt, damit die Eltern rund um die Uhr dem Produktionsprozeß zur Verfügung stehen.

Bald wird dann auch noch der Sonntag fallen und Bischof Overbeck auch das noch als neue Lebensform begrüßen, wobei das Feiern der Messe dann eben auch dem allwaltenden Produktionsprozess geopfert wird.


23
 
 Dismas 13. Juli 2015 

Noch ein Zusatz:

Leute wie Frau Schwesig, sind vollkommen auf der Gegenseite zu einem Familienverständnis bei dem es um das Wohl der Kinder geht. Sie ist eine wirkliche "Anti-Familienminsiterin".


18
 
 Dismas 13. Juli 2015 

Das "Kindeswohl" spielt offensichtlich keine wichtige

Rolle dabei.
Wenn ich schon "Lebenswirklichkeit" (Bischof Overbeck) lese! Kann man den gar nichts mehr "gestalten", das war doch mal die große Ansage? Wir haben letztlich eine raffinierte Form des "Lohnsklaventums" um die "Errungenschaften der modernen Zeit" sich anschaffen zu können. Der Moloch Mammon (Wirtschaft) verlangt nach der Arbeitskraft der Eltern, da bleiben die Schwächsten, die Kinder, auf der Strecke. Grauenhafte Vorstellung die Kleinen mitternachts in die "KiTa" (TAGES-Stätte??)zu schleppen!Noch ohne geregelte Nachtruhe, ich habe dazu mal einen Bericht dazu aus den USA gesehen...es war ein Horror! Ach, ja:mein Ceterum Censeo:weg mit der Zwangskirchensteuer!!


17
 
 AlbinoL 13. Juli 2015 

24h Kita sind eben rund um die Uhr offen. die Aufenthaltszeit der Kinder verändert sich nicht

dass 1-2 Jährige den Schichtzeiten der Eltern folgen sollen ist aber sicher nicht förderlich...


2
 
 kreuz 13. Juli 2015 

@borgopio

ich dachte, ich mußte nicht extra dazuschreiben, daß ich das Zugehen B. Overbecks auf unsere "Lebenswirklichkeiten" schlimm finde, ebenso wie die Zeitgeist-Haltung, daß sie sich "ändern" müsse. im Gegenteil.


4
 
 Martyria 13. Juli 2015 

Es ist doch ganz einfach:

Nehmt die Kinder den Eltern weg - oder lasst die Eltern die Kinder abschieben - und setzt die lieben Kleinen der digitalen Demenz aus.
Das sind die besten Voraussetzungen für leicht steuerbare, bar jedes Reflexionsvermögens blind durch die Welt tappende menschliche "Wesen" der Zukunft. Das ist politisch gewollt.
Und seine Exzellenz tappt wiederum in diese bösartige Falle.


13
 
 Marienzweig 13. Juli 2015 

Kirche und Politik - ein Bündnis! Zu wessen Wohl?

Dass sich die Lebensrealitäten geändert haben und härter geworden sind, dass bekommt heute jeder Arbeitnehmer am eigenen Leib zu spüren.

Was ich jedoch nur schwer nachvollziehen kann, sind die Schlüsse, die Bischof Dr. Overbeck aus dieser Tatsache zieht.
Statt dass es auch schicht-arbeitenden Eltern ermöglicht wird, sich zeitlich mehr um ihre Kinder kümmern zu können und liebevoll ihre ersten Wege zu begleiten, unterstützt er das Modell: Kita "Rund um die Uhr".
Die Arbeitgeber wird es freuen, da dies für sie die einfachste Lösung darstellt.
Die seelische Last tragen allein die Kinder.
Keinesfalls rede Bischof Dr.Overbeck einer "Monopolisierung der staatlichen Erziehung das Wort", so ist zu vernehmen.
Aber dass er durch seinen Vorschlag genau dies unterstützt, muss ihm doch klar sein.

Auch Frau Schwesig kann sich freuen:
Sie darf sich voll unterstützt fühlen.
Kirche: Bischof Overbeck
Politik: Frau Schwesig
Scheint irgendwie zu passen!

Familie: ? Ach, die gibt´s ja auch noch!


17
 
 Veritasvincit 13. Juli 2015 

nichtüberzeugte Kirchenmitglieder?

Kann ein Mensch, der nicht vom Glauben der Kirche überzeugt ist, überhaupt zur Kirche gehören? Wäre das nicht ein Heuchler?

Die Losung scheint mehr und mehr: Kommt zur Kirche und sündigt fröhlich drauflos. Jesus liebt die Sünder.


9
 
 MariaAnna 13. Juli 2015 
 

In meiner Verwandschaft gab es eine Alleinerziehende, die zwar berufstätig sein mußte, aber trotz Geldknappheit nur eine 70%-Stelle hatte, und so viel Zeit wie möglich mit ihrem Kind verbrachte, das ansonsten von den Großeltern mitbetreut wurde. Ein Kind, das schon auf ein gemeinsames Leben mit Vater und Mutter verzichten muß, braucht die Mutter ganz besonders. Zwar muß diese Mutter inzwischen von einer erbärmlich geringen Rente leben, sie bereut aber keine Minute, die sie ihrem Kind statt der Berufstätigkeit widmete, und Mutter und inzwischen erwachsenes Kind haben eine ausgesprochen liebevolle Beziehung. Weiß Bischof Overbeck, daß er keiner "modernen Lebensrealität" sondern einem alten sozialistischen Wunsch frönt, und mithilft, den "neuen" sozialistischen Menschen zu erschaffen, der "frei" ist von jeglicher sozialer Bindung und somit empfänglich für staatliche Gehirnwäsche aller Art. Von der katholischen Kirche erwarte ich eigentlich lauten Protest gegen dieses Ansinnen


24
 
 Suarez 13. Juli 2015 

Mir scheint, da wird wieder mal in der Kirche Barabbas mit Jesus verwechselt

Als Pilatus die Menge fragte, wen er ihnen denn freilassen solle, Barabbas oder Jesus, schrie diese doch: "Barabbas" und nicht "Jesus"!

Der Zeitgeist war also schon damals nicht der tiefere Maßstab des christlichen Glaubens, im Gegenteil, er führte schon immer konsequent vom rechten Weg des Glaubens weg.

Für manchen Bischof scheint das Kreuz heute nur noch eine sehr untergeordnete Bedeutung zu haben, es wird zunehmend verdrängt, ja als lästig empfunden, macht es doch deutlich, dass Jesus für unsere Sünden gelitten hat, ja gestorben ist.

Das war kein banaler Akt und schon gar keine politische Tat, sondern der letzte Ausdruck göttlicher Liebe, verschwendet an ein Menschengeschlecht, das sich immer wieder in der Sünde verfängt. Insofern verändert sich die Lebenswirklichkeit der Menschen gar nicht so grundlegend, wie der äußere Anschein es vermuten lässt.

Der Blick auf die Kirchensteuer treibt immer seltsamere Blüten im Glaubensleben unserer Kirche.


19
 
 Stefan Fleischer 13. Juli 2015 

Übrigens,

die Kirche ist nicht nur für die Überzeugten da, sondern auch für all jene, die ehrlich Gott suchen, und nicht einfach eine Rechtfertigung ihres eigenen "Lebensentwurfes".


9
 
 borgopio 13. Juli 2015 

@kreuz u. a. - Begriffsklärungen

1) Welche Kirche ist das überzeugend mit welchen Überzeugungen für "Nicht Überzeugte"? Eine mit weich gespülten oder gar keinen oder schizophrenen (die eigentlich eigenen konterkarierenden) "Überzeugungen"?
2) 24-Std.-Kindertages- und Nachtstätten können nicht so heißen, sondern müssten eher Kinderheime genannt werden, da das dorthin gebrachte Kind ein weiteres Daheim im umfassenden Sinne erhalten soll. Solche Lebensformen werden das, was Familie nach der Schöpfungsordnung ist, gründlich deformieren.
3) Was fordern die sogenannten Lebensrealitäten heraus: Glauben, Gewissen und Überzeugung - oder Nützlichkeitsdenken, Anpassungsbereitschaft und Mehrheitshörigkeit?


8
 
 Stefan Fleischer 13. Juli 2015 

Die Kirche muss neu, ja anders werden.

Solle es nicht eher heissen, die Kirche muss wieder das werden, was sie eist war, eine Kirche in der Gott im Zentrum steht, nicht der Mensch, eine Kirche, die sich zuerst um das ewige Heil der Seelen kümmert, nicht nur um das irdische Heil des Menschen, und das im vollen Bewusstsein: "suchet zuerst das Reich Gottes und SEINE Gerechtigkeit. Alles andere wird euch hinzu gegeben werden." Gerade in Deutschland sollte man doch wissen, dass man nicht jedem trauen kann, der da schreit "Heil, Heil". "Heil ist allweg nur in Gott!" könnte man den berühmten Ausspruch des Heiligen Bruder Klaus abwandeln.


18
 
 kreuz 13. Juli 2015 

"Kirche nicht nur für die Überzeugten"

"Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck unterstrich erneut, dass Kirche anders, ja neu werden müsse."

www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/kirche-nicht-nur-fuer-die-ueberzeugten-aid-1.5227606


2
 
 USCA_Ecclesiam 13. Juli 2015 

Und ich begrüsse...

...jede Mama, die jetzt meinen Text liest, und sich ausschliesslich und mit Liebe um ihre Familie kümmert. Ich bete für Euch. Vergelt's Euch Gott!


21
 
 tünnes 13. Juli 2015 
 

@ orpheus

Da gibt es nicht zu rechtfertigen
Kann eine 24 Stunden KITA eine Mutter ersetzen? Wenn ich Nachts 8 Stunden arbeiten muss und anschließend 7 Std schlafen, dann ist das Kind 15 Std. in der KITA. Vielleicht schon ab dem zarten Alter vom 6 Monaten. Da kann ich das Kind ja gleich ganz abgeben. Echt krank, das Ganze.


20
 
 Helena_WW 13. Juli 2015 
 

@wedlerg : leider können unbarmherzige Geschäftemacher mit Systemkranken Kindern viel Geld machen

werden durch ein implantiertes System, welches die Bedürfnisse der Kinder und Kindswohl missachtet die Kinder krank, sie haben zurecht auf die Folgen wie Verhaltensstörungen hingewiesen, so können mit den am Kinde verursachten Schäden und der Symtom-Behandlung weitere Geschäfte gemacht werden. Konsumismus. Hinzukommen erheblicher Konsumismus um die Leere durch Vernachlässigung oberflächlich, kurzfristig zu betäuben. So gesehen ist die liebvolle Familie in der die Kinder Geborgenheit erfahren, in der man durch das füreinander dasein, Zeit haben ohne viel Konsum glücklich ist der Feind der Gewinnmaximierer. Daher auch die ganze medial inszenierte Familenfeindlichkeit.


12
 
 AlbinoL 13. Juli 2015 

immer auch Interessenvertreter: das Grundproblem der Kirche in D

Wenn man sowohl finanzielle Interessen hat, wie auch die ureigenen Interessen der Kirche. Sind diese dann gegenläufig geht bei bestimmten Aussagen Glaubwürdigkeit verloren. In diesem Zusammenhang ist es aber eher politisch....


4
 
 Stefan Fleischer 13. Juli 2015 

Lebensrealitäten

Wenn ein Christ von Lebensrealitäten spricht, und dabei sich nicht bewusst ist, dass die entscheidende Lebensrealität die Existenz der Bösen in dieser Welt, in der Gesellschaft und im einzelnen Menschen ist, dann macht er schwerwiegende Denkfehler. Die Aufgabe jedes Christen, nicht nur, aber besonders der führenden Köpfe, ist es die Lebensrealitäten den christlichen Wertevorstellungen anzupassen, und nicht umgekehrt die christlichen Werte den "Lebensrealitäten". Das geht aber nur, wenn in unserem Leben, in unserem Denken und Handeln Gott und das ewige Heil des Menschen im Zentrum stehen, und nicht der Mensch und sein irdisches "Heil".


24
 
 wedlerg 13. Juli 2015 
 

Der Wahnsinn geht weiter

Offenbar wollen sich einige Kirchenführer mit den roten Ideologen dabei messen, wer noch unreflektiertere Begründungen für die Abschaffung der Familie liefern kann.

Es hat nichts mit Weitblick zu tun, wenn man kleine Kinder in 24h Stunden Kitas gibt. Es hat vielmehr etwas mit Abschaffung von Eigeninitiative, Subsidiarität und v.a. Kindeswohl zu tun. Wir haben bereits 30% verhaltensgestörte Kinder an den Grundschulen. Offenbar stört das keinen. Viel wichtiger ist, dass die Ursachen dieser Störungen tabuisiert werden und die Kinder weiter als abzugebende Faktoren der Erwerbstätigkeit der Familie (oder was davon übrig ist) untergeordnet werden. Früher sollte "Vati mir" [dem Kind] gehören. Heute soll nicht nur Vati, sondern auch Mutti möglichst viel Freiraum vom Kind erhalten. Dabei sagen sogar die Studien der Skandinavier, die die Kinderbetreuung in Kitas erfunden haben, dass die Kinder dabei Schaden nehmen - egal!


28
 
 borgopio 13. Juli 2015 

Metamorphosen

Über die Entwicklung und Veränderung von Bischof Overbeck in der letzten Zeit (insbesondere nach der Regelung der Meisner-Nachfolge) kann sich nur gewundert werden.


15
 
 antony 13. Juli 2015 

Kinder aus beruflichen Gründen in Kurzzeit-Kinderheimen abgeben?

Solches sind "24-h-Kinderkrippen".

Bei der ganzen Diskussion wird erschreckend wenig über das Kindeswohl gesprochen. Entfremdung von Bezugspersonen, bei Kindern unter 3 die erhebliche Gefahr bleibender Bindungsprobleme.

Sicher haben wir "veränderte gesellschaftliche Lebensrealitäten". An dem Punkt sollte die Kirche sich aber eher zum Anwalt der Kinder machen, statt diese Realitäten zu fördern.


28
 
 orpheus 13. Juli 2015 
 

Da fällt mir nichts mehr zu ein

Mittlerweile fühle ich mich von der Kirche, bzw ihrem Personal, immer öfters alleine gelassen. Mein Mann und ich haben ohnehin schon Mühe unsere "veraltete Rollenverteilung" in der ich mich voll um die Familie kümmere vor unseren Bekannten zu rechtfertigen.
Bei solchen Aussagen fühle ich mich schlicht und ergreifend einsam und enttäuscht.


32
 
 Helena_WW 13. Juli 2015 
 

solch ein Kirchenvertreter ist für 24 h Sklavenhaltung von Menschen

nichts anderes bedeutet es längerfristig. Der Kirchenvertreter unterwirft sich der Economie, ohne ein anderes, christliches Konzept als Alternative anzubieten. Einfach diese Realitäten, als veränderte, zeitgemäße Realitäten akzeptiert, die eine 24 h Verfügbarkeit/Ausbeutung von Arbeitskraft auch an Sonn- und Feiertagen der Menschen für die Wirtschaft und Dekonstruktion von Familie und Menschsein beinhaltet. Wem biedert sich Kirche denn da wieder an ?


24
 
 Stephaninus 13. Juli 2015 
 

Auch in der Kirche

werden im Namen des Fortschritts - bei dem es m.E. primär um kurzfristigen wirtschaftlichen Nutzen geht und der von "der Wirtschaft" ganz bewusst ideologisch gesteuert wird - die eigentlich Betroffenen, die Kinder nämlich, nicht gefragt. Höchst bedauerlich, Herr Bischof. Langfristig bin ich mir nicht sicher, ob wir nicht auch eine ökonomische Zeche werden bezahlen müssen (eine soziale gewiss). Ich verstehe, dass ein Verdienst manchmal nicht ausreicht. Dennoch: Unsere Kinder sind uns jedenfalls dankbar, dass wir auch Zeit für sie hatten, was wesentlich damit zusammenhängt, dass meine Frau auf Vollzeit verzichtet hat.


28
 
 Overbeck 13. Juli 2015 
 

Bischof Overbeck ist ein kluger Mann und guter Hirte, der es m.E. versteht, das ihm anvertraute Bistum in und durch stürmische(n) Zeiten zu führen. Ich bin froh, dass er auf die Anforderungen der Zeit entsprechend reagiert und der Kirche "einen Platz im Leben" gibt. Das ist zwar keine theologische Erkenntnis aber eine pastorale Notwendigkeit.

Die Namensgleichheit ist rein zufällig.

Gruß aus Westfalen.


4
 

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