Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Benehmen mit Majestäten
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Ein Moment zum Schämen
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  12. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

Kirchen-Neubau in der Türkei kommt nicht voran

8. Juli 2015 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch ein halbes Jahr nach einer Zusage des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu über den ersten Neubau einer Kirche seit Gründung der türkischen Republik im Jahr 1923 kommt das Projekt laut Medienberichten nicht voran.


Istanbul (kath.net/KNA) Auch ein halbes Jahr nach einer Zusage des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu über den ersten Neubau einer Kirche seit Gründung der türkischen Republik im Jahr 1923 kommt das Projekt laut Medienberichten nicht voran. Nach wie vor gebe es keine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde für den Neubau in Istanbul, berichtete die armenische Zeitung «Agos» am Dienstag unter Berufung auf den Chef der staatlichen Stiftungsverwaltung, Adnan Ertem.


Davutoglu hatte im Januar gesagt, in der Türkei werde erstmals seit Gründung der Republik eine neue Kirche gebaut. Mit Zustimmung der türkischen Regierung soll demnach im Istanbuler Stadtteil Yesilköy auf städtischem Boden eine Kirche für die syrisch-orthodoxen Christen entstehen. Das Grundstück war der katholischen Kirche im Jahr 1868 von einem Gemeindemitglied vermacht und als Friedhof genutzt worden. Im Jahr 1950 wurde das Areal vom Staat eingezogen und in städtischen Besitz überführt, der Friedhof wurde geschlossen.

Die Heimat der syrisch-orthodoxen Christen, die auch Aramäer genannt werden, liegt in Südostanatolien, wo nach mehreren Vertreibungs- und Auswanderungswellen nur noch 2.000 bis 3.000 von ihnen leben. Rund 200.000 bis 300.000 leben in Westeuropa und etwa 20.000 in Istanbul, wo sie eine Kirche mit 300 Plätzen besitzen. Ihre Gottesdienste feiern sie deshalb als Gäste der katholischen Kirchen, wo die Messen in einer Art Schichtdienst abwechselnd zelebriert werden.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Türkei

  1. Katholisch sein in Istanbul - Philip und Diana erzählen
  2. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  3. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
  4. Papst Leo XIV. in Ankara gelandet
  5. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren eröffnet
  6. "Lasst uns weiterhin auf Gott und Seine heilige Vorsehung vertrauen"
  7. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
  8. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  9. Chalki-Wiedereröffnung: Orthodoxer US-Bischof appelliert an Erdogan
  10. Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  4. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  5. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  6. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Ein Moment zum Schämen
  14. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  15. Vom Benehmen mit Majestäten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz