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Christliches Gedankengut bei C.S.Lewis und J.R.R.Tolkien

17. Mai 2003 in Chronik, keine Lesermeinung
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20 Jahre deutsche Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik


Linz (kath.net/idea)
Eine besondere Vereinigung deutscher Literaturfreunde feierte Anfang Mai in St. Augustin bei Bonn ihr 20jähriges Bestehen: die Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik. Sie wurde 1983 von dem Aachener Literaturwissenschaftler Gisbert Kranz gegründet, der das christliche Gedankengut in den Werken englischer Schriftsteller pflegen wollte. “Inklings”, auf deutsch Tintenkleckser oder Schreiberlinge, war von 1930 bis Ende der 40er Jahre der Name des kreativsten und einflußreichsten Literatur- und Debattierklub der Welt. In der Oxforder St. Giles Street diskutierten die Professoren Clive Staples Lewis (1898-1963) und John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) mit Freunden über Gott und die Welt und bereiten dabei Weltliteratur vor.


C.S.Lewis wurde in Deutschland unter anderem durch das Buch “Pardon, ich bin Christ” bekannt; J.R.R.Tolkien, der C.S.Lewis zum christlichen Glauben führte, ist Verfasser der Trilogie “Herr der Ringe”. Der deutsche Club mit mehr als 300 Mitgliedern beschäftigt sich auch mit anderen Schriftstellern aus dieser Zeit, beispielsweise der Verfasser der “Pater Brown”-Kriminalgeschichten, Gilbert Keith Chesterton (1872-1936), und der Kriminalschriftstellerin Dorothy L. Sayers (1893-1957).

Amerikaner machten aus Lewis’ Wohnhaus ein Studienzentrum

Nach Angaben des Vorstandsmitglieds und Pressesprechers Hans Steinacker (Witten) will die deutsche Inklings-Gesellschaft mit befreundeten Gesellschaften im Ausland enger zusammenarbeiten. Bei einer Studienreise der Christlichen Medien-Akademie (Wetzlar) seien Kontakte zum Internationalen C.S.Lewis-Studienzentrum “The Kilns” in Oxford vereinbart worden, sagte der frühere Verlagsleiter des Brendow-Verlags gegenüber idea. Die amerikanische C.S.Lewis-Stiftung in Redlands (Kalifornien) hatte das heruntergekommene Haus, in dem der Philosophieprofessor mehr als 30 Jahre wohnte, renoviert und als Forschungsstätte ausgebaut. Der deutschen Inklings-Gesellschaft gehören der Amerikanist und Liedermacher Manfred Siebald (Mainz) und der Historiker Jürgen Spieß (Marburg) an.


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