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Der Beginn einer neuen Zeit, die vollständige Verwandlung

24. Mai 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: aus der Mittelmäßigkeit und der Verschlossenheit heraustreten. Die Kirche entsteht als die eine, katholische Kirche, mit einer präzisen, aber offenen Identität. Gedenken an die Seligsprechung von Oscar Romero. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli an Pfingsten. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet betonte Papst Franziskus, dass die Ausgießung des Heiligen Geistes die Jünger vollständig verwandle. Aus Angst werde Mut, die Verschlossenheit lasse ihren Platz der Verkündigung und aller Zweifel werde durch den Glauben voller Liebe ersetzt. Dies sei die „Taufe“ der Kirche, die so ihren Weg in der Geschichte aufnehme.

Jenes Ereignis habe seine Auswirkungen sofort außerhalb des Abendmahlssaals. Die Tür werde geöffnet und die erste christliche Gemeinde beginne zur Menge zu sprechen. Jeder der Anwesenden höre sie in seiner Sprache. Der Heilige Geist stelle die Harmonie der Sprachen wieder her, die in Babel verloren gegangen sei. So lasse er die universale Dimension der Sendung der Apostel sichtbar werden: „Die Kirche entsteht als universale Kirche, als die eine, katholische Kirche, mit einer präzisen, aber offenen Identität, die die ganze Welt umfasst, ohne irgendeinen auszuschließen“. Die Kirche sei Mutter, die alle aufnehme


Der Heilige Geist sei der Beginn einer neuen Zeit: der Zeit des Zeugnisses und der Brüderlichkeit. Die Zeit, die aus der Höhe kommen, von Gott, wie die Feuerzungen, sich auf das Haupt der Jünger herabgekommen seien. Diese Flamme der Liebe verbrenne jede Bitterkeit. Die Sprache des Evangeliums überschreite alle Grenzen, die die Menschen errichtet hätten.

Auch heute werde der Geist über der Kirche ausgegossen, „damit wir aus unserer Mittelmäßigkeit und aus unserer Verschlossenheit heraustreten und der ganzen Welt die barmherzige Liebe des Herrn mitteilen. Das ist unsere Sendung!“.

Nach dem Regina Caeli brachte der Papst erneut seine Besorgnis über das Flüchtlingsdrama im Golf von Bengala und in der Andamanensee zum Ausdruck. Franziskus ermutigte die internationale Gemeinschaft, die notwendige humanitäre Hilfe zu leisten.

Der Papst erinnerte an die gestrige Seligsprechung des Märtyrerbischofs Oscar Romero, der „in odium fidei“ ermordet worden sei. Dieser eifrige Hirt habe nach dem Beispiel Jesu unter seinem Volk sein wollen, besonders unter den Armen und Unterdrückten.




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