Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Vatikan fordert Bischofskonferenzen zum Dialog mit Muslimen auf

14. Mai 2015 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Vatikan hat die katholischen Bischofskonferenzen in Europa aufgefordert, sich nicht von einem negativen Islambild beeinflussen zu lassen und den Dialog mit den Muslimen fortzusetzen. In Europa habe man häufig Angst vor dem Islam.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der Vatikan hat die katholischen Bischofskonferenzen in Europa aufgefordert, sich nicht von einem negativen Islambild beeinflussen zu lassen und den Dialog mit den Muslimen fortzusetzen. In Europa habe man häufig Angst vor dem Islam, sagte Kardinal Jean-Louis Tauran vor den Islam-Beauftragen der europäischen Bischofskonferenzen im Schweizer Sankt Moritz.


Eine «überwältigende Mehrheit der Muslime» erkenne sich nicht in den barbarischen Akten der Terroristen wieder, zitierte «Radio Vatikan» am Donnerstag den Präsidenten des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog. Mit ihr müsse ein Dialog geführt werden. Nötig sei eine Fortsetzung des christlich-muslimischen Gesprächs auch deshalb, weil es gerade in Zeiten der Verfolgung von Christen zu einem Zeichen der Hoffnung werden könne, so Tauran in seiner Rede vom Mittwoch.

In den vergangenen Jahren sei ein «negatives Bild» vom Islam entstanden, sagte der französische Kardinal weiter. Dazu hätte die illegale Einwanderung vieler Muslime nach Europa sowie das Auftreten von in Europa geborenen Dschihadisten und das Heranziehen des Islams zur Rechtfertigung von Terrorismus beigetragen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Reichert 16. Mai 2015 
 

Uwe Lay

Ich pflichte Ihnen bei. Kardinal Tauran
scheint so, wie er wiedergegeben wurde,
noch keinen Koran in der Hand gehabt zu
haben und auch darüber hinaus wenig über
das Verhalten des Islams zu wissen.
Beispielsweise das, daß man Jahrzehnte
nach der Verabschiedung der Menschen-
rechtserklärung der UNO eine eigene
Menschenrechtserklärung der muslimischen
Länder verabschiedet hat, die alle
Rechte davon abhängig macht, daß sie
nicht der Scharia widersprechen. Zum
Dialogverhalten der Anhänger des
Propheten sei nur noch angemerkt, daß
mehrere der unmittelbaren Nachfolger
Mohammeds ermordet wurden und die Er-
oberung des indischen Subkontinents
ca. s i e b z i g Millionen Menschen
das Leben kostete! Prälat Schroedel,
der in Kairo die deutschsprechenden
Katholiken betreut und dort auch
seinen Ruhestand verbringt, sagte, daß
es nur einen mitmenschlichen Dialog
geben könne. Dem kann ich mich nur voll-
inhaltlich anschließen!


3
 
 Uwe Lay 15. Mai 2015 
 

Preisfrage

Wir hatten einst den christlich-marxistischen Dialog- die Frucht war unter anderem die marxistisch fundierte Befreiungstheologie, wir haben den christlich-jüdischen Dialog und die Frucht: der vorherige EKD- Präses wollte das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus steichen- als Konsens gilt unter Christen, daß der Jude ohne Christus in den Himmel kommt- was wird da die Frucht dieses Dialoges sein?
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


5
 
 elmar69 15. Mai 2015 
 

Dialog-Inhalte?

Man kann sicherlich darüber reden, wie hier in Europa ein friedliches Miteinander der Menschen beibehalten werden kann.

Ebenso wichtig ist es aber auch, wie eine Trennung der Islamischen Gemeinschaft als Ganzes von Terror und Gewalt erreicht werden kann.

Letzteres dürfte die wesentlich schwierigere Aufgabe sein.

Die Verkündigung des Evangeliums wird ehr nicht Thema des Dialoges mit vertretern des Islams sein, dies kann nur im Dialog mit einzelnen Moslems erfolgen, die sich dafür interessieren.


2
 
 Kardiologe 15. Mai 2015 
 

Suche

Es ist die Suche nach einem idealisierten Islam, den Franziskus anstrebt. Wäre es nicht unsere Aufgabem die Frphe Botschaft zu verkünden als immer wieder mit den Repräsentanten dieser Religion uns abzumühen ? Letztlich ist es auch so, dass es "den Islam" wegen des Fehlens einer gesamtverbindlichen Leitung gar nicht gibt.


10
 
 Callixtus 15. Mai 2015 
 

Der Dialog muss aber deutlicher werden!

Kann denn ein Dialog zu einer Beruhigung des Misstrauens in der Europäischen Gesellschaft beitragen, wenn immer zwischen erlebten Islam und dem "wahren Islam" unterschieden wird? Und mit erlebt meine ich nicht die terroristischen Fernsehbilder, sondern die Art und Weise, wie sich der Islam auch von gemäßigter Seite präsentiert.Und wie präsentiert er sich? Siehe: islamfatwa.de
Falls es sich bei dieser Seite um das Produkt von ein paar ganz wenigen Extremisten handelt, warum ist dann diese Seite nicht verboten? Warum säubert die große Mehrheit der gemäßigten Muslime nicht ihre Gemeinschaft von solchen Lehrinhalten? Wir können doch keinen Dialog führen, wenn der "Dialogpartner" uns als zu versklavende Feinde definiert (siehe: islamfatwa.de). Ein Dialog muss bestimmte Grundkonstanten einfordern, sonst bleibt es leeres Gerede und kann von der Angst nicht befreien.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  2. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  9. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  10. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten







Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz