Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...

CDU-Politiker: Deutsche Bundeswehr im Visier der Salafisten

10. März 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Landtagsabgeordneter Ismail Tipi: "Gerade an neuralgischen Punkten wie der Bundeswehr dürfen Salafisten keine Möglichkeit haben, sich festzusetzen".


Wiesbaden (kath.net/pm) "Die Warnungen des militärischen Abwehrdienst der Bundeswehr müssen wir sehr ernst nehmen, denn nicht nur dort versuchen die Salafisten einen Einstieg zu finden. Diese Extremisten suchen nach jeder Schwachstelle in unserer Gesellschaft, dessen müssen wir uns immer bewusst sein." So beunruhigt hat der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi auf neueste Berichte reagiert, wonach Salafisten gezielt versuchen an strategisch wichtige Punkte in der Gesellschaft zu gelangen.

Tipi warnte davor, aufgrund von Fachkräftemangel und übereilter Integration die Wachsamkeit schleifen zu lassen. Es habe in den letzten Jahren immer wieder Versuche der Salafisten gegeben, sich in strategisch sinnvolle Berufsfelder und Arbeitsplätze einzuschleichen. Er erinnerte daran, dass es Salafisten schon geschafft hätten, als Lehrer oder Sicherheitspersonal an Flughäfen eingestellt zu werden.


"Die Freiheit unserer Gesellschaft wird tagtäglich von Extremisten jeglicher Couleur herausgefordert. Dagegen müssen wir uns wehren. Gerade an neuralgischen Punkten wie der Bundeswehr dürfen Salafisten keine Möglichkeit haben, sich festzusetzen", so Tipi weiter. Zuvor war bekannt geworden, dass es bereits einzelne Salafisten in den Grundwehrdienst der Bundeswehr geschafft hatten, aber durch den militärischen Abwehrdienst überführt wurden.

"Der Gedanke, dass wir zukünftige Attentäter selbst ausbilden und ihnen Zugang zu einem Waffentraining ermöglichen, bereitet mir große Bauchschmerzen", äußerte sich der CDU-Politiker besorgt. Er unterstütze daher die Forderungen, die Befugnisse des MAD auszuweiten, um Salafisten bereits im Vorfeld enttarnen zu können.

Der MAD ist bisher rechtlich nur für Angehörige der Bundeswehr zuständig. Vor der Einstellung eines Soldaten, bei den Bewerbungsverfahren in den Karrierecentern, darf der Dienst beratend dabei sein. Allerdings darf er einen zukünftigen Soldaten nicht überprüfen. Schwierig wird es dann, wenn der Bewerber die eigentlichen Beweggründe für sein Interesse am Dienst in der Bundeswehr verschleiert, denn dann lässt sich eine Einstellung kaum verhindern.

Foto Ismail Tipi (c) www.ismail-tipi.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  2. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  3. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  4. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  5. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  6. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich
  7. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  8. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  9. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  10. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  11. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  12. "Hassprediger und Hofnarr"
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz