Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Beschwerden gegen anstößige Werbung sind häufig erfolgreich

8. März 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


2014: In 111 Fällen teilt der Deutsche Werberat die Kritik – 14 „rote Karten“ - Keine Kritik an Fußball spielender Christus-Statue


Berlin (kath.net/idea) Beschwerden gegen anstößige Werbung haben häufig Erfolg. Das zeigt der Jahresbericht des Deutschen Werberates (Berlin). Aus der Bevölkerung kamen im vergangenen mehr als 1.000 Beschwerden. Das Gremium entschied nach eigenen Angaben über 387 Werbemaßnahmen. 179 Kampagnen seien nicht in den eigenen Zuständigkeitsbereich gefallen und an andere Institutionen weitergeleitet worden. In 111 Fällen (29 Prozent) schloss sich der Werberat der Kritik aus der Bevölkerung an; bei 88 erreichte er, dass Unternehmen ihre Werbung einstellten. In neun weiteren Fällen änderten sie ihre Motive oder Werbespots. 14 Firmen erhielten eine „rote Karte“, das heißt, sie wurden öffentlich gerügt, weil ihre Werbung Frauen herabwürdigte oder diskriminierte. Auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea teilte die Geschäftsführerin des Werberates, Julia Busse, mit, dass Bürger bei zehn Werbemaßnahmen ihre religiösen Gefühle verletzt sahen. In zwei Fällen habe das Gremium die Kritik geteilt. Daraufhin hätten die Unternehmen die Werbung zurückgezogen.


Eine Fußball spielende Christus-Statue verletzt nicht religiöse Gefühle

Auf Widerspruch stieß beispielsweise eine Fernseh- und Plakatwerbung eines Glücksspielanbieters zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Die Kampagne erweckte die Christus-Statue in Rio de Janeiro zum Leben, indem sie diese mit einem Fußball jonglieren ließ. Durch diese bildliche Umsetzung des Mottos „Life is a Game“ (Das Leben ist ein Spiel) beklagten Bürger, dass ein Symbol ihres Glaubens zu Werbezwecken missbraucht werde. Der Werberat entschied jedoch, dass eine Verletzung religiöser Gefühle in diesem Fall nicht vorliege. Die Christus-Statue sei in der Werbung vor allem ein Symbol für das Gastgeberland der WM gewesen. Darüber hinaus werde Christus durch die Darstellung in keiner Weise herabgewürdigt.

Träger des Deutschen Werberats sind die im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft zusammengeschlossenen Organisationen der werbenden Wirtschaft, des Handels, der Medien, der Agenturen, der Forschung sowie der Werbeberufe.

Dronenflug über die Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro/Brasilien



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  3. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  4. Zwischen Wölfen und Brüdern
  5. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  6. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  7. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  8. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  9. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  10. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz