Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  11. Ein Moment zum Schämen
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Ein Akt der Demut?
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Papst Leo XIV.: Lange Beschäftigung mit Kirchenkrise

Vandalismus in Friedrichshafener Kirche

19. Februar 2015 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kopf einer Heiligenfigur und Hand einer Mariendarstellung wurden abgeschlagen – Diakon Rzesny: „Für gläubige Christen ist es ein Sakrileg, wenn man eine geweihte Statue zerstört“, als Motiv könne er sich nur eine große Wut auf die Kirche vorstellen.


Friedrichshafen (kath.net) Die Kirchengemeinde ist fassungslos: Am Rosenmontag wurden in der St.-Petrus-Canisius-Kirche in Friedrichshafen (Diözese Rottenburg-Stuttgart) zwei Heiligenfiguren schwer beschädigt. Darüber berichtete der „Südkurier“. Der Figur des hl. Judas Thaddäus wurde der Kopf abgeschlagen und der Mantel beschädigt. Einer Marienfigur fehlte eine Hand, an der anderen Hand fehlte ein Finger, der nicht einmal mehr auffindbar war. Die Polizei ermittelt. Nach Angaben von Markus Emele, dem stellvertretenden Revierleiter, könnten die Beamten in diesem konkreten Fall allerdings nicht viel tun, man sei darauf angewiesen, dass sich Zeugen melden.


Riszard Rzesny, ständiger Diakon der Canisius-Gemeinde, sagte: „Für gläubige Christen ist es ein Sakrileg, wenn man eine geweihte Statue zerstört.“ Er könne ja noch ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, wenn Bedürftige oder Obdachlose den Opferstock aufbrächen, doch solcher Vandalismus an Figuren erreiche eine andere Dimension. Als Motiv könne er sich nur eine große Wut auf die Kirche vorstellen, berichtete der „Südkurier“ weiter. Diakon Rzesny hatte den Vorfall entdeckt: „Als ich den Kopf der Judas-Figur am Boden sah, war ich schockiert. Es war alles verwüstet.“

In der Kirchengemeinde denkt man nun darüber nach, ob man das Kirchengebäude zukünftig abgeschlossen halten muss. Vikar Andreas Kirchartz möchte sich dies nur ungern vorstellen: „Ich möchte, dass die Kirche offen bleibt. Aber an manchen Tagen wie Rosenmontag wird das eventuell nicht möglich sein.“

Der „Südkurier“ berichtete anschließend noch von einem weiteren Vandalismusfall in der weiteren Umgebung: In der Seelsorgeeinheit Birnau (Erzbistum Freiburg) wurde der Korpus eines Flurkreuzes aus der Verankerung gerissen und entfernt. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Walter Kretzer, stellte dazu fest, dass die Entehrung des Kreuzes die Gefühle der gläubigen Christen zutiefst verletze. Der bereits oben zitierte stellvertretende Leiter des Friedrichshafener Polizeireviers äußerte, dass ein Zusammenhang zwischen beiden Taten nicht auszuschließen sei.

Foto Kirche St. Petrus Canisius/Friedrichhafen (c) Pfarrgemeinde St. Petrus Canisius/Friedrichshafen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vandalismus

  1. Kirche in Tirol verwüstet – Polizei sucht Zeugen
  2. Erzbischof von Paris reagiert auf Vandalismusakte an Kirchen, fordert mehr Schutz für Kirchen
  3. Wie „kurios“ ist Sachbeschädigung in einer katholischen Kirche?
  4. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  5. Frankreich: Auf dem Weihnachtsmarkt von Amiens wurde der Jesuskind-Figur der Kopf abgebrochen
  6. 436 Angriffe auf US-Kirchen – Regierung Biden wendet Gesetz zum Schutz von Gotteshäusern nicht an
  7. Starker Anstieg der Angriffe auf christliche Kirchen in den USA
  8. Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
  9. Wieder Vandalenakt in katholischer Kirche in den USA
  10. Kirche in Bordeaux mit satanistischen Botschaften beschmiert






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  6. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  10. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  13. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  14. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  15. Die Schwarze Madonna von Rocamadour. Ein jahrhundertealtes Marienheiligtum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz