Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Vandalismus in Friedrichshafener Kirche

19. Februar 2015 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kopf einer Heiligenfigur und Hand einer Mariendarstellung wurden abgeschlagen – Diakon Rzesny: „Für gläubige Christen ist es ein Sakrileg, wenn man eine geweihte Statue zerstört“, als Motiv könne er sich nur eine große Wut auf die Kirche vorstellen.


Friedrichshafen (kath.net) Die Kirchengemeinde ist fassungslos: Am Rosenmontag wurden in der St.-Petrus-Canisius-Kirche in Friedrichshafen (Diözese Rottenburg-Stuttgart) zwei Heiligenfiguren schwer beschädigt. Darüber berichtete der „Südkurier“. Der Figur des hl. Judas Thaddäus wurde der Kopf abgeschlagen und der Mantel beschädigt. Einer Marienfigur fehlte eine Hand, an der anderen Hand fehlte ein Finger, der nicht einmal mehr auffindbar war. Die Polizei ermittelt. Nach Angaben von Markus Emele, dem stellvertretenden Revierleiter, könnten die Beamten in diesem konkreten Fall allerdings nicht viel tun, man sei darauf angewiesen, dass sich Zeugen melden.


Riszard Rzesny, ständiger Diakon der Canisius-Gemeinde, sagte: „Für gläubige Christen ist es ein Sakrileg, wenn man eine geweihte Statue zerstört.“ Er könne ja noch ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, wenn Bedürftige oder Obdachlose den Opferstock aufbrächen, doch solcher Vandalismus an Figuren erreiche eine andere Dimension. Als Motiv könne er sich nur eine große Wut auf die Kirche vorstellen, berichtete der „Südkurier“ weiter. Diakon Rzesny hatte den Vorfall entdeckt: „Als ich den Kopf der Judas-Figur am Boden sah, war ich schockiert. Es war alles verwüstet.“

In der Kirchengemeinde denkt man nun darüber nach, ob man das Kirchengebäude zukünftig abgeschlossen halten muss. Vikar Andreas Kirchartz möchte sich dies nur ungern vorstellen: „Ich möchte, dass die Kirche offen bleibt. Aber an manchen Tagen wie Rosenmontag wird das eventuell nicht möglich sein.“

Der „Südkurier“ berichtete anschließend noch von einem weiteren Vandalismusfall in der weiteren Umgebung: In der Seelsorgeeinheit Birnau (Erzbistum Freiburg) wurde der Korpus eines Flurkreuzes aus der Verankerung gerissen und entfernt. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Walter Kretzer, stellte dazu fest, dass die Entehrung des Kreuzes die Gefühle der gläubigen Christen zutiefst verletze. Der bereits oben zitierte stellvertretende Leiter des Friedrichshafener Polizeireviers äußerte, dass ein Zusammenhang zwischen beiden Taten nicht auszuschließen sei.

Foto Kirche St. Petrus Canisius/Friedrichhafen (c) Pfarrgemeinde St. Petrus Canisius/Friedrichshafen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vandalismus

  1. Kirche in Tirol verwüstet – Polizei sucht Zeugen
  2. Erzbischof von Paris reagiert auf Vandalismusakte an Kirchen, fordert mehr Schutz für Kirchen
  3. Wie „kurios“ ist Sachbeschädigung in einer katholischen Kirche?
  4. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  5. Frankreich: Auf dem Weihnachtsmarkt von Amiens wurde der Jesuskind-Figur der Kopf abgebrochen
  6. 436 Angriffe auf US-Kirchen – Regierung Biden wendet Gesetz zum Schutz von Gotteshäusern nicht an
  7. Starker Anstieg der Angriffe auf christliche Kirchen in den USA
  8. Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
  9. Wieder Vandalenakt in katholischer Kirche in den USA
  10. Kirche in Bordeaux mit satanistischen Botschaften beschmiert







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz