Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  6. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  7. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  8. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  9. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  10. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  11. Das Große im Kleinsten
  12. SPD-Politiker: Migranten machen Städte unsicher
  13. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ
  14. Erzbischof Chaput: Transgenderismus ist ‚letzte Rebellion gegen Gott’
  15. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"

Lauder: IS-'Mordkampagne' gleicht Wüten der Nazis

30. August 2014 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses kritisiert Schweigen der Vereinten Nationen und die Untätigkeit der "sozialen Antennen" und der "schönen Prominenten" zur Christenverfolgung im Nahen Osten und in Afrika


Wien (kath.net/KAP) Entsetzt über das weltweite Schweigen zur Verfolgung von Christen im Nahen Osten und Teilen Afrikas hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, in der Tageszeitung "Die Presse" geäußert. "Schamlos" sei die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) mit seinen "Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel". Historiker würden sich möglicherweise einst im Rückblick auf die heutige Gegenwart "fragen, ob die Menschen ihre Orientierung verloren haben".

Zahlreiche Versäumnisse der Weltgemeinschaft angesichts der "Abschlachtung von Christen" prangerte der WJC-Präsident an: Nur wenige Journalisten seien in den Irak gereist, "um Zeugen der mit dem Wüten der Nazis vergleichbaren Terrorwelle zu sein, von der dieses Land überrollt wird". Weiters kritisierte er das weitgehende Schweigen der Vereinten Nationen, den fehlenden Flottillen-Aufbruch nach Syrien oder in den Irak sowie auch die Untätigkeit der "sozialen Antennen" der "schönen Prominenten und alternden Rockstars".


Lob verdiene einzig US-Präsident Barack Obama - Lauder war selbst 1986/87 US-Botschafter in Österreich - für die Anordnung von Luftangriffen zur Rettung der bedrängten Jeziden, doch könnten diese alleine die Terrorwelle nicht aufhalten. Schließlich sei die Terrororganisation IS inzwischen "vermutlich die reichste islamistische Terrorgruppe der Welt", rage jedoch besonders durch ihre Gemetzel gegen Schiiten, Kurden und Christen hervor, die es "leicht mit mittelalterlichen Mordorgien" aufnehmen könnten, so Lauder.

Aufgrund ihrer Wehrlosigkeit und der Gleichgültigkeit der Welt gegenüber ihrem Leid müssten Christen wegen ihres Glaubens sterben, so der Weltkongress-Präsident. "Nur allzu gut" würden Juden verstehen, was durch das Schweigen der Welt passieren könne. Machtlos müsse man sich jedoch nicht fühlen, vielmehr müssten sich "gute Menschen zusammentun" und der "Mordkampagne" ein Ende setzen.

Lauder wies hier auf ein "Band zwischen Juden und Christen" hin, das durch die gemeinsame Bibel und gleiche Werte bestehe: Israel habe als eines der ersten Länder den Christen im Südsudan geholfen und erlaube Christen, ihre Religion frei auszuüben, hob er hervor.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christa.marga 30. August 2014 
 

Danke Herr Lauder - Sie sprechen klare Worte

Es ist in der Tat erschreckend, was z.Zt. auf dieser Erde geschieht. Die "sozialen Netzwerke" funktionieren nur einseitig. Kriegsführung erfolgt mittlerweile über Massenmedien, dadurch werden viele Menschen gezielt manipuliert. Es wird Zeit, dass die Menschen hinsehen, angesichts des grausamen Mordens an Christen und allen Andersgläubigen als den
Muslime. Vielen Leuten ist es immer noch nicht klar, was diese radikalen Islamisten (IS-Terroristen, ein mordender Mob!) wollen: Den Staat Israel ausmerzen und damit das Judentum und auch das Christentum! Das hat für mich mit Religion nichts zu tun!
Wir haben eine moralische Verpflichtung, uns für diese verfolgten Menschen und für eine freie Religionsausübung einzusetzen!
Das "Böse" darf nicht siegen über den Glauben jedes einzelnen Menschen.


15

0
 
 Wiederkunft 30. August 2014 
 

Machtlosigkeit

Die westlichen Staaten sind deswegen so schweigsam, weil sie ihren Bürgern ständig weis machen wollten, wie friedlich doch der Islam ist, und wie unlebbar doch der kath. Glauben ist. Die westlichen Länder sind voll mit Muslime und die Regierung haben große Angst, das der Terror auf die westlichen Länder übergreift. Sie schweigen aus angst, denn die Geister die sie riefen, werden sie nicht mehr los!


17

0
 
 Waldi 30. August 2014 
 

Nach diesem Bericht

und der Klage vom Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder über die Tatenlosigkeit der vereinten Nationen gegenüber dem Völkermord durch die IS-Terroristen im Irak, begreife ich den geistigen Inhalt des Buches, "Das Heil kommt von den Juden - Gottes Plan für sein Volk", vom zum katholischen Glauben konvertierten Juden, Roy M. Schoemann, einleuchtend in seiner vollen Bedeutung!


11

0
 
 Gandalf 30. August 2014 

Dem Präsidenten d. Jüdischen Weltkongresses

kann man nur DANKE sagen!


18

0
 
 Nummer 10 30. August 2014 

Danke, die UN schwieg wahrlich


14

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. "Christen in Not" prangert Übergriffe auf Christen in Pakistan an
  2. Südost-Türkei: Ungeklärter Kriminalfall beunruhigt Christen
  3. Der ‚Big Brother’ der Religionen: Pekings neue Datenbank
  4. Entführter Bischof in Nigeria freigelassen
  5. Moskau: Allianz gegen Christenverfolgung in Afrika bilden
  6. Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt
  7. Ein mehr als aktuelles Thema: der armenische Völkermord
  8. Brasiliens Präsident ruft zum weltweiten Kampf gegen Christophobie auf
  9. Jim Caviezel Kampf gegen Säkularisten muss gekämpft und gewonnen werden
  10. US-Pastor warnt vor kommender Christenverfolgung








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  3. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  4. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  5. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  6. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  7. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  8. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  9. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  10. Du bleibst!
  11. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  12. Aufbruch zum geistigen Kampf
  13. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  14. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  15. Missbrauch – „Ich wehre mich dagegen, dass die Schuld allein bei den Klerikern gesucht wird“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz