Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  3. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  11. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“

China: Streit um christliche Kreuze eskaliert in chinesischer Provinz

24. Juli 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mehr als 60 Christen bei gewaltsamer Entweihung einer Kirche verletzt


China (kath.net/pm)
In der im Süden Chinas gelegenen Provinz Zhejiang eskaliert der Streit zwischen Behörden und Christen um die Entfernung von Kreuzen und die Schließung von Gotteshäusern, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). So wurden am vergangenen Montag in der Stadt Wenzhou mehr als 60 Christen verletzt, als Polizisten gewaltsam eine Menschenkette durchbrachen, mit der die Gläubigen ein Kreuz auf ihrer Kirche schützen wollten. „Mit Eisenstangen und Schutzschilden gingen die Sicherheitskräfte gegen rund 1.000 friedlich demonstrierende Gläubige vor“, berichtete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Die Christen hatten sich rund um die Sjuitou Salvation Church aufgestellt, um zu verhindern, dass auch von ihrer Kirche das Kreuz entfernt wird.“ Allein in Wenzhou ließen die Behörden seit Jahresbeginn gewaltsam mehr als 160 Kreuze von Kirchen abnehmen und drei Gotteshäuser zerstören. In der gesamten Provinz Zhejiang wurden im gleichen Zeitraum mehr als 360 Kreuze von Kirchen gerissen.


„Der jüngste Zwischenfall markiert eine deutliche Eskalation der Gewalt und des Konflikts um die stetig expandierenden christlichen Kirchen in der 500 Kilometer südlich von Schanghai gelegenen Provinz“, sagte Delius. „Der unverhältnismäßige Gewalt-Einsatz in Wenzhou macht deutlich, dass die Kommunistische Partei in Zhejiang die Religionsfreiheit auch für die Gläubigen in staatlich anerkannten Kirchen einschränken will.“ Die Sjuitou Salvation Church gehört der staatlich anerkannten und offiziell registrierten Drei-Selbst-Bewegung an, deren Gläubige gemäß chinesischer Verfassung und Gesetzen Religionsfreiheit genießen müssten.

Der Pastor der Salvation Church, Zhan Yingsheng, hatte sich noch Tage vor der jüngsten Gewalteskalation im Kirchturm eingeschlossen, um das Kreuz seines Gotteshauses zu schützen. Am 16. Juli 2014 hatte er sogar einen Hungerstreik begonnen, um die Entweihung seiner Kirche abzuwenden. Da bekannt war, dass die Bautrupps der Religionsbehörde wegen der Proteste der Gemeinden Kreuze meist im Schutz der Nacht abmontieren, hatten die Gläubigen die Menschenkette auch in der Nacht organisiert. Die Stadt Wenzhou gilt als ein Zentrum des aufstrebenden Christentums in China. Mindestens eine Million Einwohner der Acht-Millionen-Metropole sind bekennende Christen. In der Stadt gibt es mehr als 2.000 Kirchengebäude.

Die Behörden behaupten, ihre Maßnahmen richteten sich nicht gezielt gegen christliche Kirchen, sondern gegen alle Gebäude, die ohne Baugenehmigung errichtet wurden. Chinesische Christen sehen darin hingegen eine gezielte Kampagne, um die Glaubensfreiheit einzuschränken und die Zahl der Gläubigen zu begrenzen.

--


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Regensburger Kindl 24. Juli 2014 

Wie weit geht das noch????

Mittlerweile geht es ja schon rund um den Globus, wo soll das noch enden????? Ob es Islamisten, Atheisten oder wie hier Kommunisten sind. Ich hoffe nur, dass die Christen den Mut haben, trotzdem zu ihrem Glauben zu stehn, auch wenn sie Angst haben!!!


2
 
 Wastl 24. Juli 2014 

Angst

Die Machthaber in China wissen das der christliche Glaube die Wahrheit verkündet. Da die Machthaber aber Söhne der Lüge sind, werden christliche Gemeinschaften unterdrückt. Früher oder später wird jedoch das Lügengebäude der Machthaber zusammenbrechen und die Wahrheit wird sich weiter Ausbreiten. Jesus ist diese Wahrheit und er wird sich nicht aufhalten lassen.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. "Ein tragisches Unrecht"
  2. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  3. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  4. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  5. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  6. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  7. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  8. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  9. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  10. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  13. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz