Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Algermissen «empört» über EKD-Text zum Reformationsjubiläum

10. Juli 2014 in Deutschland, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fuldaer Bischof: Er sehe sich mit dem EKD-Grundlagentext zum Reformationsgedenken 2017 darin bestätigt, dass es «eigentlich keinen hinreichenden Grund gibt, etwas gemeinsam zu feiern»


Fulda (kath.net/KNA) «Empört und enttäuscht» über den sogenannten Grundlagentext des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu dem 2017 anstehenden 500-Jahr-Gedenken der Reformation ist der katholische Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen. Er sehe sich darin bestätigt, dass es «eigentlich keinen hinreichenden Grund gibt, etwas gemeinsam zu feiern», erklärte Algermissen, der stellvertretender Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Donnerstag in Fulda.


Der Text, so der Bischof, sei für ihn sozusagen die Ausladung der katholischen Kirche zugunsten einer Einladung dazu, die - wie es im Dokument heiße - «Verbindung von Reformation und neuzeitlicher Freiheitsgeschichte» als Grund für ein «Fest der ganzen Gesellschaft und des säkularen Staates» zu feiern. Hier werde die Katze aus dem Sack gelassen, nachdem schon zuvor der katholischen Kirche indirekt eine Ohrfeige nach der anderen verpasst worden sei. Nach all den Konsenspapieren der letzten Jahrzehnte sei die Diktion des Textes «destruktiv».

Kritik an dem EKD-Text hatten bereits der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper, der «Ökumenebischof» der Bischofskonferenz, Gerhard Feige, und der Leiter des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik, Wolfgang Thönissen, geübt. Verständnis für die Kritik äußerte der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischdfen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Karl-Hinrich Manzke. Er verstehe das Bedauern darüber gut, dass wesentliche Texte des ökumenischen Gesprächs aus der jüngsten Zeit in dem Dokument der EKD keine Erwähnung fänden, so Manzke in einem Beitrag für den Fachdienst «Ökumenische Information» der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Bischof Algermissen (c) Bistum Fulda


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ökumene

  1. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  2. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  3. Papst veröffentlicht Schreiben zur Einheit der Christen
  4. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  5. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  6. „Brückenbauer für die Einheit der Christen“
  7. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  8. Kardinal Koch: Papstreise war Gewinn für Ökumene
  9. Churer Bischof Bonnemain möchte ‚Konfessionelle Eigenarten’ zugunsten der Ökumene ‚redimensionieren’
  10. Protest lehramtstreuer Katholiken: ‚Das kann nicht die echte Ökumene sein’







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz