Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  2. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  7. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  8. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  9. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  10. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  13. Gracie Hunt: 'Ich respektiere ihn und seinen christlichen Glauben'
  14. Deutschland: Linksextreme Gewalttaten sind 2023 um satte 9 % gestiegen!
  15. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide

Papst pocht auf mehr Arbeitsplätze

5. Juli 2014 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus vor Arbeitern in Campobasso: Es gehört zur Menschenwürde, selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen zu können – Schutz des freien Sonntags


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die Verantwortlichen in der Wirtschaft gemahnt, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Es gehöre zur Menschenwürde, selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen zu können, sagte Franziskus am Samstag vor Arbeitern in der italienischen Stadt Campobasso. "Wir können zur Caritas oder anderen Hilfsorganisationen gehen. Das Problem besteht nicht darin, Essen nach Hause zu tragen, sondern dass dies einem die Würde nimmt." Franziskus forderte gegen das Übel der Erwerbslosigkeit einen "Pakt für Arbeit" zwischen Unternehmern und Beschäftigten.


Die Rede war der Auftakt seines eintägigen Pastoralbesuchs in der mittelitalienischen Region Molise, die besonders von der landesweiten Wirtschaftskrise betroffen ist. Zuvor war der Papst mit dem Hubschrauber in der Regionalhauptstadt Campobasso gelandet. Zur Begrüßung berichteten ihm Arbeiter und ein Landwirt von ihren Zukunftssorgen und den Belastungen für sich und ihre Familien.

Franziskus pochte auf eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies sei heute ein kritischer Punkt in der Arbeitswelt. "An ihm können wir die menschliche Qualität des Wirtschaftssystems, in dem wir leben, abmessen und bewerten."

Dazu zählt für Franziskus auch der Schutz des freien Sonntags. Das Menschliche müsse hier Vorrang vor dem Profit haben. Die Wirtschaft müsse sich fragen, ob die Möglichkeit der Sonntagsarbeit wirklich etwas mit Freiheit zu tun habe.

Nach dem Treffen fuhr der Papst im Papamobil weiter zu einem Platz im Zentrum der Stadt, um dort gemeinsam mit Tausenden Gläubigen eine Messe zu feiern. Außer Campobasso besucht er zwei weitere nahegelegene Orte. Dort trifft er unter anderem in einem Gefängnis mit Strafgefangenen sowie am Spätnachmittag mit Jugendlichen zusammen. Gegen 19.30 Uhr fliegt er mit dem Hubschrauber zurück in den Vatikan.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) SIR



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 speedy 12. Juli 2014 
 

wir brauchen weniger Roboter und Maschinen, dann gibt es mehr Arbeitsplätze


0
 
 Bellarminus 7. Juli 2014 
 

Die Thematik ist verwirrend

Die vermeintliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf zwingt insb. die Frauen ins Berufleben und ist letztendlich ein gegen die Familie gerichtestes ökonomistisches Konzept zur Arbeitskräfteversorgung der Wirtschaft. Bei all den wünschenswerten weltlichen Themen ist wenig von der Erlöserbotschaft Christi zu hören.


0
 
 salam-io) 6. Juli 2014 
 

Der Papst geht mit gutem Beispiel voran

Es ist erfrischend zu erleben, wie zielsicher der Papst die Medien auf die wichtigen Themen hinweist. Wäre er nicht, würde über manchen Misstand in der Gesellschaft gar nicht in dieser Weise gesprochen. Und darüber hinaus findet er die Zeit und den Ideenreichtum, in der Kirche in gleicher Weise aktiv zu werden. Bei der Umgestaltung der Kurie gilt sein Augenmerk sichtlich nicht andauernd nur der Effizienz, sondern wenigstens in gleichem Maße der Schaffung neuer Arbeitsplätze.


0
 
 Celine 6. Juli 2014 
 

Arbeiten daran

An den vom Papst erwähnten Punkten wird gearbeitet unterschiedlich in der Intensität in den einzelnen Staaten. Die bewährte Marktwirtschaft allein darf nicht durch Dirigismus weiter gefährdet werden. Nur innerhalb der sozialen Ordnung der Marktwirtschaft kann es ein Vorwärtskommen im Sinne der Forderungen Francescos kommen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Arbeit

  1. Stellenausschreibung nur für Christen vor EU-Gerichtshof
  2. Ghanas Bischöfe: Keine Faulheit im neuen Jahr
  3. Gröhe: Eine Million erhält weniger als 5 Euro Stundenlohn
  4. Vatikanzeitung würdigt Steve Jobs
  5. Wirtschaftsethik: Ohne Bindung an Gott wird Arbeit zum Fluch
  6. Bedeutung der Arbeit als 'Achse der Heiligung'
  7. Religiöse Grußformel ein Kündigungsgrund?
  8. Innere Ordnung schützt vor Burnout
  9. Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  7. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  8. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  9. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  10. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  13. Für 70 Prozent der Wiener Pflichtschüler ist Deutsch nicht Alltags-Sprache
  14. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  15. Jesus ist Gott UND Gott ist Jesus!

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz