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Russisch-orthodoxe Kirche kritisiert ESC-Sieg von Transvestiten

12. Mai 2014 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Der Sieg des österreichischen Transvestiten Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest (ESC) stößt auf Kritik der russisch-orthodoxen Kirche.


Moskau (kath.net/KNA) Der Sieg des österreichischen Transvestiten Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest (ESC) stößt auf Kritik der russisch-orthodoxen Kirche. Der Sprecher der Moskauer Patriarchates, Wladimir Legoida, sprach am Montag nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax von einer «Absage an die christliche Identität der europäischen Kultur». Es handele sich um ein weiteres Glied in der Kette der «kulturellen Legitimierung von Lastern in der modernen Welt».


Die Anerkennung von Dingen, die in der Bibel als «Abscheulichkeit» bezeichnet würden, sei keine neue Entwicklung, so Legoida. Sie dürfe nicht verharmlost werden. Die kulturelle Legitimierung des Phänomens sei noch gefährlicher als die rechtliche, weil sie oft der Vorbote von Gesetzen sei.

Conchita Wurst alias Tom Neuwirth (25) war am Samstagabend von den TV-Zuschauern in Europa zum Sieger des Wettbewerbs gekürt worden.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Bethlehem333 18. Mai 2014 

Der Name Conchita

Conchita ist ein spanischer weiblicher Vorname. Er ist abgeleitet von la concepción „die Empfängnis“, ein Verweis auf die Jungfrau Maria und ihre unbefleckte Empfängnis.

Diesen wunderbaren Namen so zu Missbrauchen ist eine Frechheit sonder gleichen. Welch eine Anmassung. Und die Leute(davon vieeeeeeeeeeeeeeeeeele Christen) (be)jaulen und (be)klatschen das ganze unchristliche Treiben.Als Er dann lauthals der Menge zu rief, dass dieser Sieg für Freiheit und Toleranz steht wahr wohl jedem von uns klar was damit gemeint war.Frei machen von Gott heisst dass für mich.Und die Leute ? Sie Klatschen.Genau wie zur Zeit als Moses auf dem Berg Sinai war und unten um das Goldene Kalb getanzt wurde.Lange wird wohl der jetzige Tanz (der an Ausschweifung kaum mehr zu überbieten ist) nicht mehr dauern denke ich.Dass dann das Einschreiten Gottes nicht lustig wird,kann man sich vorstellen.


4
 
 silvana 14. Mai 2014 
 

mir ist dieses Gejaule eh wurscht. He, ihr Österreicher habt so viel gute Musik hervorgebracht,,,die Diskussion sollte doch völlig unter eurer Würde sein. Und eine Windmaschine, die die Haare nach hinten bläst (Hach! Welch kreative Bühneneffekte!) macht das Ganze auch noch zu keinem künstlerisch wertvollen Produkt.


4
 
 luzerner 13. Mai 2014 
 

Mir ist es "Wurst" wer gewonnen hat

@Klaffer

Nein, wegen diesem Streit um der oder die "Wurst" geht das Abendland nicht unter.

Mir ist diese singende, barttragende "Wurst" lieber als jene Bartträger, die 200 Christinnen entführen und sie überzeugen Allah und nicht Jesus nachzufolgen.

Ich will keine religiösen Gefühle verletzen wenn ich Jesus und Allah schreibe. Immerhin kann ich dem neutralen Ruf zustimmen:

"Gott ist Gross!".

Auch die Kritik der Orthodoxen Kirche kann ich nicht nachvollziehen. Und wenn die Katholische Kirche zum Gesang-Kontest schweigt ist es gut so. Über diese Angelegenheit muss man keine grossen Worte verlieren, höchstens den Kopf schütteln.

Und an die Gewinnerin, Gewinner nochmals künsterlische Gratulation, auch wenn ich mit diesem Gesang absolut nichts anfangen kann.


3
 
 Klaffer 13. Mai 2014 
 

Es geht um die Wurst - oder doch den Wurst?

Ich habe diese bärtige Frau schon vorher öfter im Internet gesehen, aber nicht so genau beachtet, dachte eher, dass es sich um Werbung für irgendein Produkt handelt. Erst gestern habe ich mitbekommen, dass es sich dabei um unseren Beitrag zum Songcontest handelte und wir damit sogar gewonnen haben. Und gerade habe ich auf Kathnet erfahren, dass es ein bärtiger Mann war und keine Frau - auch recht.
@luzerner
Ärgern Sie sich nicht über das Ausscheiden der Schweiz im Halbfinale. Wir haben vor zwei Jahren mit den Trackshittaz noch den letzten Platz im Halbfinale errungen, auch wenn sie C. Wurst in der Österreich-Ausscheidung noch hinter sich gelassen hatten. Mit ihrem Mundartlied hatten sie dann keine Chance.
Die Angst, dass wegen einer Wurst oder wegen eines Wurstes das Abendland untergeht, teile ich nicht. Ich mache mich eher lustig über unseren Beitrag und lächle (auch wenn es niemand sieht), weil ein(e) Wurst das Beste ist, was Europa momentan musikalisch zu bieten hat.


1
 
 Deckzast 13. Mai 2014 
 

Ausg'schamt

wie die Bayern sagen. Seit den 68'ern hat man uns westeuropäischen Gesellschaften systematisch beizubringen versucht, dass Scham etwas Gestriges und Spießiges ist. Ich schäme mich für so Vieles, was dieser öffentlichen Meinungsmache aufgesessen ist. Ich schäme mich für dieses schamlose Es beim Songcontest, ich schäme mich für dieses schamlose Publikum und die schamlose Jury, ich schäme mich dafür, meinen Kindern diese Zumutungen nicht ersparen zu können, ich schäme mich für unsere Gesellschaft, ich schäme mich für Europa. Ja, der Verlust der Scham ist der erste Schritt zum Irrsinn. Wir werden das vor unseren Nachfahren einmal verantworten müssen, wie schamlos wir waren. Gott sei Dank gibt es immer mehr junge Leute, die dieser Schamlosikgeit widerstehen und den gesunden Menschenverstand walten lassen, anstatt dem Igitt-Faktor gesellschaftliche Anerkennung zu verschaffen.


10
 
 Thomas71 13. Mai 2014 
 

Gender-Wahn in Reinkultur

Wir erleben einen Vorgeschmack auf die schöne neue Weltordnung; alles was gegen Gottes Gebote und seiner Schöpfung ist, wird propagiert, quer durch Politik und gleichgeschalteten Medien. Wahrheit und menschliche Identität soll völlig ausgeschaltet werden; als Beispiel schaue man auf die überall gängige Wortverdrehung: Toleranz kann es doch
nur geben, wenn man etwas erträgt, das man nicht mag, aber jeder der das nicht mag ist homophob; die nächste Lüge. Haben wir also alle Angst vor Homos? Wenn dem so wäre, würden wir diskriminiert, denn dann bräuchten wir Mitgefühl und Hilfe statt Ausschluss...was für ein unfassbarer Wahnsinn!


8
 
 cati 12. Mai 2014 
 

Armes Österreich - Wohin gehst Du?

Hallo,
nach Jahren der Abstinenz habe ich mir diesmal den ESC ganz angesehen. ( there was a wonderful show - not more? - Was sollen die frivolen poln. Mädchen - singen etwa - oder?
Und dann der arme Tranvestit - tut mir
wirklich leid, auch wenn er zum Schluß eine gute Botschaft in die Welt sandte.
Jetzt ist halt wieder Abstinenz für die
nächsten Jahre angesagt. -Dabei - was ist hier öffentlich an Toleranz von Europa zu loben Herr Hanisch? - Wie weit geht das noch? cc


0
 
 Anjokasi 12. Mai 2014 
 

Manifest gegen die Schöpfungsordnung

Deutlicher als in der Wahl dieser Drag-Queen kann Europa seine Abkehr von Gott nicht zum Ausdruck bringen. Toleranz heißt die neue Religion und so etwas Widernatürliches, wie eine Mischung aus Frau und Mann wird uns als normal und die Akzeptanz solcher Wesen als erstrebenswert verkauft. Was mich entsetzt, ist, daß dieser Mensch auf perverse Art - ich befürchte, sogar gewollt - so große Ähnlichkeit mit den vertrauten Christusdarstellungen hat. Pervers!


8
 
 Einsiedlerin 12. Mai 2014 
 

ESC

Ein "Musikwettbewerb" der so notwendig ist wie ein Kropf. Außer Udo Jürgens und Abba kenne ich niemand, der nachher noch Weltkarriere gemacht hätte. Zum 1. Platz von der/die/das Wurst: Man sollte den ganzen Liederschmarren nur akustisch präsentiert bekommen und dann entscheiden. Aber heute ist es in der Musikbranche - zumal in der Popmusik - wichtiger optisch zu punkten.
Ich weiß, warum ich alte Musik und Jazz bevorzuge ;)


3
 
 luzerner 12. Mai 2014 
 

Leider blieb unsere sympathische "Heilsarmee" Truppe auf dem Weg zum Erfolg liegen

Na ja, zugegeben ich weiss auch nicht ob ich der Gewinnerin oder dem Gewinner gratulieren soll?

Anderseits wundere ich mich, dass Katholiken einen solchen "Schmarren" im TV sich zu Gemüte führen und das in der Nacht auf den Sonntag.

Gut mit dieser komischen Darbietung, ob mit Geschmack oder auch ohne, kann ich mich abfinden und den gratuliere den Österreichern.

Ich hoffe, dass dieser Sieg den Österreichern nicht teuer kommt in Form von Millionen Euros.

Aus dem Schweizer Fernsehen von soeben:

"Ein Bart geht um die Welt"!

Ich höre mir immer noch lieber das Magnificat von Heinrich Schütz an:

http://www.youtube.com/watch?v=MCgCJRMfVHk


2
 
  12. Mai 2014 
 

Arme Würstchen

Es scheint mir, es gibt viele arme Würstchen, die sich nicht mehr auskennen und zurecht finden.
Dieser Sänger hält diesen ungewollt den Spiegel vor.


7
 
 hajduk2 12. Mai 2014 

Europa ist kaputt!!

Seit dem letzten Samstag hat sich die christliche Europa verabschiedet.

ESC und Europa haben die Transe und Homo gewählt. Was in der Bibel steht (z.B. 1 Kor 6,18 und 1 Kor 10,8) spielt keine Rolle mehr.
Man spricht von Toleranz! Wo ist die Toleranz wenn die kath. Kirche gegen Abtreibung ist aber für das Leben kämpft?


11
 
 willibald reichert 12. Mai 2014 
 

Smaragdos

Der weltbekannte Österreicher Sigmund
Freud wird wie folgt zitiert:
Der Verlust des Schamgefühls ist das
erste Zeichen von Schwachsinn!!!
Kultur entsteht durch Sublimierung!!! des
Sexualtriebes. Was würde er wohl heute zu
diesem Verfall jedweder geistig-morali-
schen Orientierung sagen?!


11
 
 Wastl 12. Mai 2014 

Armes Österreich

Hier geht es nicht um Musik sondern um den Genderwahn der mit dieser armseeligen Vorstellung hier propagiert wird. Das schlimmste ist, dass es die meisten nicht merken.


26
 
 argus 12. Mai 2014 
 

Mann und Frau erschuf er sie

Keine Empfehlung,aber Information:www.orf.at;homepage ganz unten auf der "Lifestyle"


3
 
 Smaragdos 12. Mai 2014 
 

Sieg der Toleranz?

Ein Sieg der Toleranz, hieß es. Vielmehr ein Sieg der moralischen Dekadenz, der geistigen Verwirrung und der okkulten Kräfte. Ja, Europa, quo vadis?


25
 
 Trierer 12. Mai 2014 

@Schlegl

Man sollte auch nicht vergessen, dass die russ.Orthodoxie zu allen Zeiten eine außerordentlich nationalistische Ausrichtung hatte, selbst in der Sowjetzeit, wo sie selbst in der Verfolgung war, war man sich in der Abneigung gegenüber dem Katholizismus weitgehend einig. Und heutzutage genügt allein die Anwesenheit der kath.Kirche, ihr böswillig "Proselytenmacherei" vorzuwerfen. Die russ.orthodoxe Kirche ist weitaus antikatholischer als viele protest. Denominationen. Ein Drama bei so viel theol. Nähe!
Zu diesem singenden männlich-weiblichen Wesen, was da seit Tagen in "Felix Austria" bejubelt wird, möchte ich Euch, liebe kath. Österreicher, nur widerstrebend gratulieren. Abgesehen davon, dass dieser sogenannte "Wettbewerb" von vorne bis hinten manipuliert ist, brennen mir die Augen beim Anblick dieses armen Menschen. Das Land großartigster Musik schlechthin, schickt so ein/e/n "Repräsentant/in/en". Geliebtes Österreich, was ist aus dir geworden?! Dagegen war Udo Jürgens "Hochkultur".


8
 
 Wiederkunft 12. Mai 2014 
 

An die Ränder gehen.

@Msgr. Schlegel, das ist gut wenn sie in ihrer Predigt solche Wahrheiten ansprechen. Aber es ist im Zeitalter der Medien viel zu wenig. Wie viele Jugendliche sind in einer guten Predigten und wie viele vor irgend welchen Medien? So wie Satan seine Lügen in die Welt hinaus posaunt, so sollen wir Christen die Wahrheit Gottes hinaus posaunen. Ich schäme mich schon langsam Österreicherin zu sein. Durch den, in der Zwischenzeit weltbekannten Life Ball, hat im Namen der Toleranz und des Mitleids mit den Aidskranken, diese Perversion erst ihre Dynamik entwickelt. Heuer sind auf den Werbeplakaten für diesen Ball, eine nackte Frau mit einem Penis zu sehen. Diese riesigen Plakate werden überall zu sehen sein.( Kann heute im Internet auf der ORF Nachrichtenseite angeschaut werden). In der Ukraine geht derzeit ein Wirtschaft und Machtkampf vor sich, aber wir in Europa haben mit einen noch nie dagewesen Sittenverfall zu tun, der ein biblisches, endzeitliches Ausmaß annimmt!


14
 
 Veritatis Splendor 12. Mai 2014 

Tribute von Panem

Kürzlich kamen die "Hungerspiele" im TV.

Ein Part voll subtiler Gegenwartskritik. Bspw. das schräg-bunte Publikum im Capitol verband gefühlskitzelnden Überdruß mit gierigem Gewaltkonsum.

Die unterdrückten Distrikte strahlen - den widrigen Umständen zum Trotz - z.T. schlichte Schönheit aus, vom Ernst des Lebens geläutert. Die Würde der menschlichen Person liegt in edelmütiger Selbstbestimmung, Kampf und Hingabe.

Mitläufer werden Mittäter und Opfer zugleich. IMHO sehr schön dargestellter (innerer & äußerer) Konflikt. Und die Sympathien des Films gehen eindeutig in antidekadenter Richtung :-) = Hoffnung!


2
 
 SCHLEGL 12. Mai 2014 
 

@ Wiederkunft / Willibald Reichert

Ohne Zweifel ist diese Berieselung durch den ORF ein Skandal! Ich drehe einfach ab, weil ich gerade Vorträge vorbereite. Johannes Paul II hat von einer "Kultur des Todes" gesprochen, ich habe diese Dinge gestern in der Predigt im Stephansdom vor circa 900 Personen angesprochen und bin, wie Sie sehen noch am Leben. Auch viele junge Leute, haben sich nachher bedankt (ich habe diese Messe seit Weihnachten 1994).
Sie haben recht, was in Westeuropa geschieht, ist tragisch. Meine griechisch katholischen Ukrainer greifen sich auch an den Kopf.
@ Reichert: die Zustände in Deutschland kann ich nicht beurteilen, aber glauben Sie mir, Russland ist de facto ein totalitärer Staat, Menschen werden unter fadenscheinigen Begründungen eingekerkert. Und zur Destabilisierung der Ukraine, schweigt das Patriarchat von Moskau, obwohl der orthodoxen Bischöfe der Ukraine klare Stellungnahmen eingefordert hatten. Der griechisch katholische Patriarch SVIATOSLAV hat die Unterstützung des Papstes .Msgr.Schlegl


10
 
 Maria19 12. Mai 2014 
 

Was sagt die römisch-katholische Kirche dazu?

Ich bin dankbar, dass sich wenigstens eine Stimme - hier die orthodoxe-russische Kirche - mahnend erhoben hat. Die christliche Identität ist in Europa in ä u ß e r s t e r Gefahr und das kann schlimme Folgen haben.

Es geht um mehr als nur Toleranz.


21
 
 Chris2 12. Mai 2014 
 

Meinungsfreiheit?

@Huggy Mit Ihrem letzten Satz haben Sie es erfaßt: Wir müssen tatsächlich alle "Drag-Queens" und andere 'Sonderfälle' toll finden (abgesehen noch von praktizierenden Pädophilen - da ist die Gesellschaft "noch nicht soweit", und bis dahin kann man das prima als Waffe benutzen). Und wehe, wir weigern uns aus subjektiven oder auch objektiven Gründen. Warten Sie ab, welche Zwangsmaßnahmen da noch auf uns zukommen werden, die über eine mediale Guillotinierung Andersdenkender noch weit hinausgehen werden...


15
 
 Umbanda 12. Mai 2014 
 

Man sollte vielleicht mal nicht vergessen,dass Conchita Wurst eine Kunstfigur ist. Der Künstler dahinter ist ein homosexueller Mann namens Tom Neuwirth. Solche Kunstfiguren beim ESC sind nicht neu, man denke an den Dana International aus Israel, die 1998 den Song Contest gewonnen hat. Ähnliches gabs 2007 als Verka Serduchka aus der Ukraine, die damals zweite wurde.
Wozu die ganze Aufregung? Das kann man schön finden oder nicht, deswegen aber den Untergang des Abendlandes zu beschwören, ist einfach nur albern.


4
 
 nilpf 12. Mai 2014 

Lieber Wandersmann es ist schlimmer

Die Rechnung in Ehren, aber die Regeln sind schlimmer:
50% der Punkte wird durch eine 5-köpfige Jury des jeweiligen Landes vergeben. Das sind 5*26=130 Menschen.
Die haben entschieden. Sonst niemand.
Gott zum Gruße
http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#Aktuelles_Abstimmungsverfahren


6
 
 Makkabäer 12. Mai 2014 
 

@wandersmann

Danke für die aufklärende Rechnung!
Das Abendland wird wegen dieser Veranstaltung nicht untergehen - ist höchstens ein kleiner Schritt dazu. Ganz wichtig: Lassen wir uns von den links-grünen Medien nicht verunsichern, da wird Meinung manipuliert und nicht GEBILDET und obendrein noch gelogen ([email protected]) dass sich die Balken biegen. Der Vater der Lüge steht voll und mit Fleiß hinter seinen Kindern. G.Kuby sagte einmal, dass eine Sache (gemeint war auch die Genderei)die in sich so krank ist, nicht auf Dauer von Bestand sein kann. Hoffen und beten wir, dass der Zusammenbruch dieses Lügengebäudes bald kommen möge. Erhebt eure Häupter!


14
 
 Wiederkunft 12. Mai 2014 
 

Msgr. Schlegl

Versuchen wir die Politik bei Seite zulassen, und reden wir über den moralischen Untergang des christl. Abendlands! Zwei Tage dreht sich alles in den öster. Medien um Conchita Wurst.(Übrigens der Name Wurst ist das Programm, denn es ist Wurst, ob ich Mann oder Frau bin).Dieser Mann ist nicht nur Transvestit, sondern lebt natürlich in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft. Er wird mit "Sie" weibl. dargestellt. Im Radio hört man den ganzen Tag, Meldungen wie: "Die Toleranz habe gesiegt. Zwei von drei Jugendlichen haben homosexuelle Neigungen, jetzt werden sie sich endlich trauen, diese auch aus zu leben." Das ist Gehirnwäsche schlimmster Art. Eine ganze Generation wird hier verführt. Wir brauchen Putin nicht vorwerfen, was der Westen im Namen der Toleranz praktiziert. Die Kirche in Russland hat wenigstens den Mut, diese Gotteslästerung beim Namen zu nennen, und Putin sie durch die Gesetzgebung nicht noch zu fördern!


38
 
 argus 12. Mai 2014 
 

Rasante gesellschaftspolitische Veränderungen

vor allem bei der Jugend sind zu erwarten.Das "aggiornamento" der kath Kirche wird den inhaltlichen Notwendigkeiten für eine politische Korrektheit nicht genügen.Entweder Eckstein oder Sandkiste.Ein dazwischen wird bei allem lavieren nicht möglich sein.


13
 
 willibald reichert 12. Mai 2014 
 

Schlegl

Ihre Kritik, daß die Justiz von der Regie-
rung abhängig sei, trifft auch den ach so
demokratischen Westen. Zumindest in
Deutschland ist es so, daß die Staatsan-
wälte von der Regierung ins Amt gehievt
werden und die Richter an den obersten
Bundesgerichten nach dem Parteienproporz
ins Amt kommen. Unser Grundgesetz ist
nicht mehr verbindlich, sondern wird entsprechend den politischen Gegeben-
heiten immer wieder aktualisiert, weil
man ja mit der Zeit gehen muß. Ich ver-
weise nur darauf, wie heute die Familie
definiert und andererseits ausgebeutet
wird. Noch schlimmer ist es beispielsweise um das Lebensrecht und
die unverfügbare Menschenwürde vom Be-
ginn der Verschmelzung von Ei und Samen-
zelle bis zum von Gott gewollten Tod be-
stellt. Es ist doch eine unbestreitbare
Tatsache, daß aufgrund der durch die Kirchen-
steuer entstandenen Kungelei mit dem
Staat die Kirche immer mehr politisch
korrekt agiert.Bei Timotheus aber heißt
es:Verkünde das Evangelium, sei es gelegen oder ungelegen


21
 
 Maulwurf 12. Mai 2014 

Musikalisch betrachtet ...

war für meinen Geschmack insgesamt durchaus einiges vernünftiges dabei.

Bedauerlicher Weise geht es beim ESC ja hauptsächlich um Show-Effekte, und da denkt man wohl eher "mehr ist mehr" statt "weniger ist mehr".

Der Gewinner-Song war - rein musikalisch betrachtet - meines Erachtens durchaus nicht schlecht, aber keinesfalls so, dass ein Sieg - noch dazu mit solchem Abstand - begründbar wäre. Allenthalben wurde ja die große Toleranz gewürdigt, die in Europa jetzt herrsche. Es stellt sich aber für mich ernsthaft die Frage, ob "Conchita" gewonnen hat OBWOHL Transvestit mit Bart, oder nicht vielmehr WEIL Transvestit mit Bart.

Den Sieg hätten aus musikalischer Sicht andere Beiträge eher verdient. Das ist zwar auch Geschmackssache, aber gut fand ich z.B. die Beiträge aus Russland, Ukraine, Malta oder Slovenien. Auch das niederländische Duo war ziemlich gut.

Insgesamt stört mich, dass nicht mehr wie früher generell in den Landessprachen gesungen wird.


17
 
 Stephaninus 12. Mai 2014 
 

@Msgr. Schlegel

Vielen Dank für Ihre differenzierte Stellungnahme, die ich teile.

Ansonsten: Die katholische Kirche in Mitteleuropa scheint vor dem Zeitgeist vollauf die Segel gestrichen zu haben (Böse: Liegt es vielleicht auch daran, dass man auf den Erhalt der Kirchensteuer u.ä. schielt....?....)


21
 
 wandersmann 12. Mai 2014 
 

Scheinsieg - Beispielrechnung

Rechnung:
Nehmen wir an, dass es 25 Kandidaten (tatsächlich 26) gab. Wenn 1300 Stimmen (=100%) zu verteilen sind,
bekommt ein Kandidat im Durchschnitt 52 (4%). Nun hatte die Siegerin ein ideologisches Alleinstellungsmerkmal, welches Anhänger besonders motiviert. Nehmen wir also einmal an, dass 10% der Anrufenden für sie gestimmt haben und wegen der ideologischen Motivation 3x mehr angerufen haben als ein durchschnittlicher Anrufer.
Bei 1000 Anrufern werden dann 1300 Stimmen abgegeben. 100 Anhänger rufen je 3 mal für die Kandidatin an und geben also insgesamt 300 Stimmen ab. Die Kandidatin erhält also 300/1300=23% aller Stimmen, obwohl sie nur 10% aller Anrufer hat. Im Durchschnitt erhält ein Kandidat 4% Stimmen. Die Kandidatin erhält auf diese Weise aber fast 6 mal so viele Stimmen (23/4).
Der Durchschnittskandidat hatte im Contest ca. 86 Punkte erreicht. Die Siegerin hatte mit 290 Punkten nur 3,4 mal so viele Punkte (wobei die 12er und 10er noch zugunsten der Siegerin verfälschen).


7
 
 wandersmann 12. Mai 2014 
 

Scheinsieg aufgrund der Regeln

Der Sieg bedeutet meines Erachtens nicht, dass der Zuspruch besonders groß ist.
Es reicht dicke, wenn etwa 10% der Anrufenden! (nicht: Fernsehzuschauer, nicht:Bevölkerung)
die Kandidatin aus ideologischen Gründen gewählt haben und dabei 3 mal so aktiv wie der Durchschnittsanrufer waren.
Gerade die ideologische Komponenten dürfte besonders motivieren, so dass obiges Verhalten
durchaus plausibel ist.
Vielleicht waren ja sogar 90% der Zuschauer/Bevölkerung dagegen. Aber wenn man besonders gegen ein
Lied ist, dann gibt es keine Chance das irgendwie in die Abstimmung einzubringen. Vielleicht
hätte die Siegerin dann ein negatives Ergebnis gehabt.
Insgesamt werden bei dem Contest auf diese Weise Lieder/Interpreten mit Alleinstellung deutlich
bevorzugt, beispielsweise auch Lordi 2006. Rechnung folgt.


9
 
 Scotus 12. Mai 2014 

Die "Heilige" Kümmernis

Was der Moskauer Patriarch nicht wissen kann, ist, dass die Verehrung einer bärtigen Frau in der Steiermark - Conchita Wurst ist Steirerin - Tradition hat:
http://insmuseum.com/post/29458960944/hl-kuemmernis


5
 
 Huggy 12. Mai 2014 
 

Wir sind katholisch, nicht orthodox

Und in Russland leben wir auch nicht, sondern in einem freien Land, wo Gläubige und Ungläubige sich darauf geeinigt haben, möglichst friedlich miteinander zusammenzuleben.
Eine der ganz großen Leistungen des zweiten Vatikanums besteht im Anerkennen der Tatsache, dass es heutzutage keinen Sinn mehr macht, unsere Moralvorstellungen in vollem Umfang sämtlichen Staatsbürgern aufzuerlegen.

Ich finde Frauen mit Bart häßlich und bärtige Männer, die sich als Frauen verkleiden, häßlich und außerdem albern dazu.
Damit hat es sich.
Er/sie singt auch nicht schlechter als viele andere und sein/ihr Song ist ebenfalls nicht (noch) ungenießbarer als viele andere.
Solange Frau Wurst bzw. Herr Neuwirth nicht von mir verlangt, das, was sie/er da treibt, ganz toll zu finden, werden wir keine Probleme miteinander bekommen ...


10
 
 SCHLEGL 12. Mai 2014 
 

Moskau

Die Kritik an vielen Vorgängen in Westeuropa von Seiten der orthodoxen Kirche ist berechtigt! Hier im Westen treten die Kirchenleitungen leider nicht entschieden genug auf. Als allerdings die orthodoxe Kirche von Griechenland den Karikaturisten Hader wegen dessen blasphemischen Darstellungen Jesu anzeigte, wurde auf Druck der EU das Urteil aufgehoben!
Auch würde es mich als einer der Seelsorger der ukrainisch griechisch katholischen Kirche sehr freuen, wenn derselbe orthodoxe Mitbruder die Destabilisierung der Ukraine durch den Diktator Putin, mit dem sein Patriarchat nur allzu stark kooperiert, anprangern würde. Ebenso die Justiz in Russland, welche völlig von der Regierung abhängig ist. Und natürlich die Erpressungsversuche des Patriarchats von Moskau, Rom müsse zuerst die griechisch katholische Kirche fallen lassen, bevor es zu einem Treffen des Papstes mit dem Patriarchen von Moskau kommen kann. Aber das darf er wohl nicht !Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


24
 
 Dottrina 12. Mai 2014 
 

Gucke ich nicht mehr!

Diesen Song Contest gucke ich schon seit einigen Jahren nicht mehr. Die wirklich wenigen guten Lieder schaffen es nie nach vorn, nur diese häßlichen Songs findet man vorn. Ich kenne das Lied von dieser Transe nicht und tue mir sowas einfach nicht mehr an. Diese widerliche Buhlerei um solche Abartigkeiten stoßen mich einfach nur ab. Und meine lieben Sonntags-Stammtischschwestern (alle atheistisch) fanden das auch noch toll. Quo vadis, Europa?


35
 
 ulmi 12. Mai 2014 
 

Schauerlich

Ich konnte den Beitrag kaum ansehen! Schauerlich, diese ES!
Eine Peinlichkeit sondergleichen.

Und hier muss ich einmal den Moslems zustimmen die da sagen: Ihr werdet an eurer Dekadenz zugrunde gehen!

Sicherlich ist jeder Mensch ein Gottesgeschöpf, aber nicht jedes Gottesgeschöpf muss sich in den Mittelpunkt erheben.


18
 
 kathleser 12. Mai 2014 
 

Verblendung

Dekadenz PUR !!!
Schon die Tatsache, dass man diesem perversen Auftritt soviel Aufmerksamkeit schenkt, zeigt, dass das Abendland untergeht, ja sogar seinen Untergang heraufbeschwört.
An "Brot & Spiele" sind schon die Römer erstickt.
Warum nur bekommen solche Hässlichkeiten soviel Aufmerksamkeit, sind unsere Meinungsmacher alle psychisch krank ?


43
 
 MariavonMagdala 12. Mai 2014 

Ja,

leider traut sich das die katholische Kirche nicht mehr.


40
 

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