
Südtirol: Politiker mahnt klare Kirchenposition gegen Abtreibung an19. April 2014 in Aktuelles, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Südtiroler Landtagsabgeordneter: Es fehlt eine deutliche Positionierung der Südtiroler Kirche in Sachen Abtreibung, auch hier könnte Bischof Muser dem Beispiel seines Chefs in Rom folgen.
Bozen-Brixen (kath.net/pl) Es fehlt eine deutliche Positionierung der Südtiroler Kirche in Sachen Abtreibung, auch hier könnte Bischof Muser dem Beispiel seines Chefs in Rom folgen. Bischof Muser nimmt zu vielem Stellung, spart aber diese heiklen Themen, zu denen die Kirche etwas sagen sollte oder in denen sie selbst eine Bringschuld hätte, aus. Das sagte der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder unter Bezugnahme auf das Südtiroler Bistum Bozen-Brixen und Diözesanbischof Ivo Muser, wie die Neue Südtiroler Tageszeitung berichtete. Pöder äußerte, er habe entsprechende Aussagen in den Osterbotschaften oder Osterinterviews von Bischof Ivo Muser vermisst. Die Zahl der Abtreibungen steigt in Südtirol beständig an, während die Zahl der Adoptionsfreigaben nach der Geburt weiterhin sehr gering ist. 
Außerdem fehle die Verteidigung der Familie und die klare Definition der Familie durch Südtirols Kirchenführung, mahnte der Landtagsabgeordnete weiter, auch eine öffentliche Entschuldigung für die Missbrauchsfälle durch Kirchenvertreter bzw. in Kircheneinrichtungen fehle noch. Roms Amtskirche sei hier schon weiter als die Südtiroler Kirche, stellte Pöder fest
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