Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Wer will schon im Schoß des Teufels sitzen?

12. Jänner 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Satanisten planen ein „interaktives“ Denkmal in den USA.


Oklahoma City (kath.net/ idea)
Neben einer Steintafel mit den Zehn Geboten wollen Satanisten in den USA dem Teufel ein Denkmal setzen. Sie berufen sich dabei auf die staatliche Gleichbehandlung der Religionen. Das Monument mit den jüdisch-christlichen Geboten vor dem Parlament des Bundesstaates Oklahoma hatten die Abgeordneten im Jahr 2009 mit großer Mehrheit beschlossen; 2012 wurde es aufgestellt. Inzwischen hat die New Yorker Gruppe „Satanic Temple“ (Satanstempel) rund 20.000 US-Dollar (etwa 15.000 Euro) Spenden für die Teufelsstatue gesammelt. Der Entwurf sieht eine etwa zwei Meter hohe Teufelsfigur mit Widderkopf, ein sogenanntes Baphomet, vor, zu dem zwei Kinder bewundernd aufschauen.


Touristen können im Schoß der Satansfigur Platz nehmen. Damit wolle man ein „interaktives Element“ schaffen, so der Sprecher der Satanistengruppe, Lucien Greaves. Das Denkmal solle ein Gegengewicht zu den Zehn Geboten bilden. Das Erste Gebot lautet: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Politiker: Satanisten werden sich nicht durchsetzen

Die Satanisten erhalten Unterstützung von der Amerikanischen Vereinigung für Bürgerfreiheit (ACLU). Sie klagt gegen die Tafel mit den Zehn Geboten. Zumindest stehe den Satanisten das gleiche Recht zu, ein Denkmal zu errichten. Don Armes, Abgeordneter im Parlament des Bundesstaates, glaubt indes nicht, dass sich die Satanisten durchsetzen können. Oklahoma liege im Zentrum des sogenannten „Bibelgürtels“ der USA, in der fromme Christen besonders stark vertreten sind: „Wir sind zwar tolerant gegenüber Andersdenkenden, aber diese Sache wird hier keine Chance haben.“

Auch Protestanten sollen mehr Exorzisten ausbilden

Unterdessen hat ein ehemaliger Satanist die verstärkten Bemühungen der katholischen Kirche begrüßt, Exorzisten auszubilden. Dasselbe sei auch in den protestantischen Kirchen nötig, sagte Jeff Harshbarger der Internet-Zeitung Christian Post. Er ist Direktor der Organisation „Refuge Ministries“ (Missionswerk Zuflucht), die von dämonischer Besessenheit befreien will. Er bezog sich auf Berichte, wonach sich in südeuropäischen Ländern wie Italien und Spanien Dämonie und Satanismus ausbreiten. Dort wollen katholische Diözesen mehr Exorzisten ausbilden.

Harshbarger war selbst dem Okkultismus und Satanismus verfallen, kam aber nach eigenen Angaben durch göttliches Eingreifen zum Glauben an Jesus Christus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 kmh 12. Jänner 2014 
 

@ macie

ein grund mehr fuer die schuluniformen bzw. einen dress code wie es an den Schulen in den USA ueblich ist. Satansfratzen sind hier an unseren oeffentlichen Schulen nicht erlaubt, ebenso keine Spaghettitraeger oder zu kurze Roecke oder Hosen.


0
 
 macie 12. Jänner 2014 
 

Gleichbehandlung der Religionen

Wenn auch hierzulande Satanismus als Religion mal anerkannt werden sollte und in den Schulen unterrichtet werden darf, dann kann man nur noch dafür kämpfen, dass Eltern ihre Kinder auch zu Hause unterrichten dürfen. Manche Kinder dürfen mit einer solchen Satanzfratze auf ihrem T-Shirt in die Schule kommen, dass es einem ganz übel werden kann.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Satanismus

  1. Nach ‚schwarzer Messe‘ in Kansas: Organisator von der Polizei verhaftet
  2. Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘
  3. Erzbischof Naumann klagt gegen Satanisten: Fordert Herausgabe der Eucharistie
  4. Exorzisten warnen vor Eindringen des Satanismus in die Alltagskultur
  5. 7 Priester, mehr als 100 Katholiken: Gebetswache vor ‚schwarzer Messe’
  6. Kanada: Erzbischof verurteilt öffentliche ‚schwarze Messe’
  7. 'Satanische' Kuchen als Racheakt
  8. USA: Katholiken im Widerstand gegen satanistisches Denkmal
  9. Satanistischer Angriff auf Christus-Reliquie in spanischem Kloster
  10. US-Stadtrat verzichtet wegen Satanisten auf Gebet







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz