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Schönborn eröffnet ewige Anbetung in neuem Wiener Exerzitien-Zentrum

2. Jänner 2014 in Spirituelles, 11 Lesermeinungen
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Wiener Kardinal eröffnete die ewige Anbetung im von indischen Vinzentinern geleiteten Zentrum für die Neuevangelisierung – Er gab eine Katechese über die heilige Eucharistie und ihre Anbetung


Wien (kath.net) Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn eröffnete die ewige Anbetung im neuen Exerzitienzentrum der indischen Vinzentiner in Wien. Kurz vor Weihnachten besuchte Schönborn das im Aufbau begriffene „Exerzitienzentrum der göttlichen Barmherzigkeit für die Neuevangelisierung“, dem auf Betreiben des Kardinals die Erzdiözese Wien die Wiener Gürtelkirche „Maria vom Siege“ zur Verfügung gestellt hat.

Kardinal Schönborn nahm sich dabei die Zeit für eine ausführliche Katechese über die hl. Eucharistie und ihre Anbetung. Er erläuterte: „Wir glauben, dass Christus wirklich wahrhaft, gegenwärtig und wesenhaft anwesend ist in der heiligen Eucharistie“. Christus sei wesenhaft anwesend, nicht mit seinem irdischen, sondern mit seinem verklärten Leib, der nicht an Raum und Zeit gebunden ist. Dies sei eine intensivere Anwesenheit als eine normale, örtliche und leibliche Anwesenheit eines Menschen. „Wir beten also nicht ein Stück Brot an, sondern die wesenhafte Anwesenheit Christi in der Gestalt des Brotes, die auch dort aufhört, wo das Brot sich auflöst und seine Gestalt nicht mehr vorhanden ist.“


Doch „wieso sollen wir den Herrn in der Gestalt des Brotes anbeten?“, fragte der Kardinal und gab zur Antwort: „Diese Form hat sich in der Westkirche entwickelt, im Gegensatz zur Ostkirche, die diese Anbetung nicht kennt, dafür aber die Verehrung der Ikonen. Bei uns haben besonders einige heilige Frauen dazu beigetragen, diese Tradition herauszubilden. Christus selber spricht davon, dass Er das lebendige Brot ist, das vom Himmel herabkommt. Christus wurde ganz demütig und hat sich uns, in der Form eines kleinen Stücks Brot gegeben. Das ist auch für uns eine Schule der Bescheidenheit und Demut.“

Der Wiener Kardinal wünscht sich einen neuen Aufbruch der Kirche und der Verkündigung, der auch die Vinzentiner und ihre Bemühungen in Maria vom Siege dienen sollen.

Die Kirche Maria vom Siege liegt etwas abseits, wohl am Gürtel, einer Hauptverkehrsader der Stadt Wien. Die Kirche ist aber derzeit kaum ein wichtiger Anziehungspunkt der Gläubigen und noch weniger der „spirituellen Laufkundschaft“. Das soll sich ändern. Dazu wurde erst kürzlich diese Pfarre der ursprünglich in Indien gegründeten Kongregation der Vinzentiner übergeben, um dort ein neues Exerzitienzentrum aufzubauen. Dieser Ort einer vertieften Auseinandersetzung mit Gott in einer der Problemzonen der Hauptstadt, liegt dem Kardinal offensichtlich besonders am Herzen, was er dadurch zeigte, dass er innerhalb weniger Wochen bereits zum zweiten Mal eine Katechese und Predigt in der Kirche hielt.

Jahresprogramm 2014 des neuen Exerzitienzentrums: www.vinzentiner.com/programm.

Die Katechese von Kardinal Schönborn in voller Länge


Christoph Kardinal Schönborn, Predigt am 15.9.2013 in Maria vom Siege, Zentrum für Neuevangelisierung/Wien


Foto Kardinal Schönborn © www.mariavomsiege.at


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