Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  7. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  8. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  13. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Gläubigen Pfadfinderinnen in England droht der Ausschluss

18. Dezember 2013 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einer britischen Pfadfinderinnengruppe wird der Ausschluss aus dem Nationalverband angedroht, wenn sie weiterhin die Gelübdeformel mit Gottesbezug erlaubt


London (kath.net/KNA) Einer britischen Pfadfinderinnengruppe droht der Ausschluss aus dem Nationalverband, da der Ortsverband eine Gelübdeformel mit Gottesbezug weiterhin erlaubt. Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung «Daily Mail» (Montag) wurde der «Girl Guides»-Leiterin in der Kleinstadt Jesmond brieflich mitgeteilt, die Mitgliedschaft ende am 31. Dezember, wenn sie nicht ausschließlich die neue unreligiöse Schwurformel verwendeten.

Die 55 Jahre alte Gruppenleiterin Glynis Mackie nannte den Ton des Schreibens laut der Zeitung «überraschend aggressiv». Zudem unterstelle es fälschlich, der neue Eid werde überhaupt nicht benutzt. «Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, das alte Gelübde zu sprechen, wenn sie wollen», sagte Mackie. Die neue Formel solle der Absicht nach wohl «mehr Menschen einschließen, so die Leiterin. »Aber faktisch schließt sie diejenigen aus, die gläubig sind.« Es sei verständlich, wenn ein Atheist kein Versprechen gegenüber Gott ablegen wolle, aber dies müsse eine individuelle Entscheidung bleiben.


Die »Girl Guides«, mit 546.000 Mitgliedern größte Freiwilligenorganisation des Landes, verzichten seit dem 1. September in ihrer offiziellen Schwurformel auf das Versprechen, »Gott zu lieben«. Die nationale Leiterin, Gill Slocombe, kündigte im August an, wer die neue Eidesformel nicht annehme, müsse mittelfristig den Verband verlassen.

Die Formel lautet: »Ich verspreche, nach Kräften aufrichtig zu mir selbst zu sein und meine Überzeugungen zu entwickeln, der Königin und meiner Gemeinschaft zu dienen, anderen zu helfen und das Pfadfindergesetz zu halten.«

Seit der Gründung der Organisation 1910 wurde die Gelöbnisformel mehrfach geändert. Die jetzige Neuerung folgt einem Beschluss der Pfadfinderleitung im Frühjahr. Unter anderen die anglikanische Kirche von England hatte sich für eine Beibehaltung der Erwähnung Gottes ausgesprochen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 supernussbi 18. Dezember 2013 

Widerstand leisten und drin bleiben mit Wahl

Verrückt, nicht mal die Freiheit der Wahl ist möglich, und das in Europa!
Dabei war für den Pfadfindergründer Baden Powell ganz klar, dass ein Pfadfinder inmitten der Schöpfung ein Glaubender ist!


3
 
 Petrus Canisius 18. Dezember 2013 
 

Das Böse ist immer

und überall. Und ganz besonders in England - das machen die letzten Jahre und Jahrzehnte überdeutlich. Hier sitzen die Fundamentalisten des Atheismus, die neben sich nichts anderes dulden. Hier sitzen die Jünger u. Anbeter von Mammon, Papiergeld, Derivaten und betrügerischen Finanzideen. Hier sitzen jene, die Euthanasie und Abtreibung als Zwangsmaßnahmen predigen. In der Heimat des Hl. Beda und von Bonifatius ist gelebtes Christentum nur noch eine Nischenerscheinung und das Neuheidentum triumphiert. Wenn Europa wieder christlich werden soll, dann muß England wieder missioniert werden.


6
 
  18. Dezember 2013 
 

Apostelgeschichte 5, 29

"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."
In diese Situation kann auch ein Pfadfinder kommen, wenn eine Gemeinschaft Dinge verlangen würde, die er aus Gewissensgründen ablehnen müsste.
Ich hoffe, es gibt darüber in England eine gesellschaftliche Empörung, zumindest eine Erörterung des Problems


10
 
  18. Dezember 2013 
 

Konsequenzen ziehen

Die christlichen Pfadfinderinnen sollten umgehend aus dem Diktat der Atheisten die Konsequenzen ziehen.


8
 
 Stefan Fleischer 18. Dezember 2013 

Toleranz

Wenn wir nicht allzu lange schon so schrecklich tolerant gegen diese atheistischen Wölfe im Schafspelz der Toleranz gewesen wären, könnten sie sich heute solches nicht gestatten.


14
 
  18. Dezember 2013 
 

Sprachlos

Da hilft nur noch für die Verantwortlichen zu beten und Gott um ihre Erleuchtung zu bitten.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  2. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  3. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  4. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  5. Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.
  6. Nach Verhaftung wegen transkritischer Beiträge - Debatte um Meinungsfreiheit in Großbritannien
  7. Britische Polizisten nehmen Komiker wegen trans-kritischer Wortmeldungen auf X fest
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Britische Lebensschützerin wurde verurteilt, weil sie vor Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat
  10. Lebensschützerin in Großbritannien vor Gericht, weil sie Gespräche angeboten hat







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz