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Ich bitte Papst um Verzeihung für eventuelle Fehler aus Deutschland

19. Februar 2013 in Deutschland, 65 Lesermeinungen
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DBK-Vorsitzender Zollitsch: „Ich möchte als Vorsitzender unserer Bischofskonferenz den Heiligen Vater umgekehrt um Verzeihung bitten für alle Fehler, die vielleicht aus dem Raum der Kirche in Deutschland ihm gegenüber begangen wurden.“


Trier (kath.net/dbk) Papst Benedikt XVI. hatte „in der Nachfolge Christi auch Anfeindung und Unrecht getragen. In seiner römischen Ansprache zum Wochenbeginn hat der Papst um Nachsicht für alle seine Fehler gebeten. Ich möchte als Vorsitzender unserer Bischofskonferenz den Heiligen Vater umgekehrt um Verzeihung bitten für alle Fehler, die vielleicht aus dem Raum der Kirche in Deutschland ihm gegenüber begangen wurden.“ Dies sagte Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, am Montag in seiner Würdigung des sich zum Ende neigenden Pontifikates von Papst Benedikt XVI. im Rahmen der DBK-Frühjahrvollversammlung in Trier.


kath.net dokumentiert die Würdigung des Pontifikats Papst Benedikt XVI. durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, in der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 18. Februar 2013 in Trier, in voller Länge:

In gewisser Weise hatte ganz Deutschland Anteil an der Ehre, die Joseph Kardinal Ratzinger zuteilwurde, als ihn die Kardinäle im Konklave am 19. April 2005 zum Bischof von Rom und Nachfolger Petri wählten. „Wir sind Papst“, hieß es in einer Mischung von Stolz und Freude. Heute, nach acht Jahren, überwiegt das Empfinden tiefen Respekts und Dankes, in das sich aber auch durchaus Wehmut mischt. Ein Abschied tut immer auch weh, zumal dann, wenn es um vertraute und verehrte Personen geht.

Papst Benedikt XVI. hat zeitlebens darum gerungen, das unfassbare Geheimnis Gottes zu ergründen. In großer Demut will er Gott näher kommen und sich mit allen Sinnen von Ihm selbst offenbaren lassen, wer Gott ist und was Gott für den Menschen will: Betend und in der Feier der Sakramente, aber auch mit den spezifisch menschlichen Mitteln der Vernunft und in der stets neuen Durchdringung der Heiligen Schrift, der Lehre der Väter und der Weisungen der Kirche ist sein Leben der Annäherung an Gott gewidmet.

Diese Grundentscheidung seines Lebens prägt unseren Heiligen Vater auf so transparente Weise, dass die Menschen ihn als geistliche und geistige Autorität verehren. Das tun sogar die Meisten derer, die ihn wegen einzelner Entscheidungen oder Einstellungen nicht verstehen können oder wollen. Wir sind deshalb gut beraten, seine Entscheidung, in wenigen Tagen das Bischofsamt niederzulegen, als das anzuerkennen, was sie sein soll: Ausdruck eines gläubigen Lebens, das um beides weiß: um die Würde des Menschen, die darin besteht, getragen von der Sendung der Kirche, Gott in dieser Welt zu bezeugen; das aber auch um die Endlichkeit des Menschen weiß, die ihn motiviert, die engen Grenzen der eigenen Kraft anzuerkennen und im Letzten aus dem Vertrauen darauf zu leben, dass Gott und nicht der Mensch das Gelingen bringt.

Als der Heilige Vater vor zwei Jahren bei uns in Deutschland war, hat er wieder und wieder darauf gedrängt, dass die Kirche aus den ihr eigenen, transzendenten göttlichen Quellen das Wasser ihrer Vitalität schöpft und nicht im Trüben einer zu vertrauensseligen und enttäuschungsgefährdeten Nutzung der Kräfte dieser Welt fischt. Auf das richtige Verhältnis der Kirche zur Welt hat er besonders in seiner Programmrede bei uns im Konzerthaus in Freiburg gedrungen. Heute wissen wir mit mehr Ruhe als damals, dass er die richtige und wichtige Botschaft seines Lebens zur Geltung bringen wollte: Schöpft aus den Quellen des Heils und lasst Euch das Heil von niemand anders schenken als vom Herrn.

Diese Botschaft bestimmte in der Tat sein Reden und Handeln während der gesamten Zeitspanne seines Pontifikats. Das Menschenbild gewinnt seine Konturen aus dem Gottesglauben und Benedikt XVI. hat deshalb zeitlebens ein sehr positives Bild vom Menschen gehabt; denn der Mensch spiegelt Gott als dessen Ebenbild und wurde erlöst und heimgeholt in Gottes Nähe durch unseren Herrn Jesus Christus. Besonders sind es die ästhetischen Kräfte und die Vernunft, die den Menschen auszeichnen – und Papst Benedikt XVI. würde hinzufügen: sein Liebesvermögen. Deshalb war er so gerne und leidenschaftlich Theologe: Mensch, der mit allen Kräften der Vernunft die Selbstoffenbarung Gottes erfassen und zur Geltung bringen möchte. Jeder von uns hat sich immer wieder von der Sprach- und Überzeugungskraft des Oeuvre von Joseph Ratzinger leiten und an die Hand nehmen lassen; zuletzt wohl zum vergangenen Weihnachtsfest, als er uns zum Abschluss seiner Jesustrilogie den „Prolog“ zu den Kindheitsgeschichten schenkte.

Ich bin sicher, dass die hohe Meinung, die der Heilige Vater in Bezug auf den Menschen hegt, tief in den Erfahrungen seines Elternhauses gründet und im Glaubensleben des jungen Joseph Ratzinger seine Grundlage hat. Die Geborgenheit in einem Raum der Liebe lässt ihn zu den Grundüberzeugungen des Lebens kommen. Umso deutlicher hat Papst Benedikt XVI. immer auch ein Empfinden für das Entwürdigende menschlicher Bosheit und menschlichen Versagens. Nicht, dass er tragische und traurige Entwicklungen im Menschlichen und Gesellschaftlichen eben einfach geißeln und lieblos denunzieren würde. Einem seiner zuvor engsten Mitarbeiter stattete er im Gefängnis einen Besuch ab. Aber er wollte klar sein in seinen Bewertungen. Dies betrifft die Oberflächlichkeiten und Verwerfungen einer Gesellschaft, die sich von ihren christlichen Wertewurzeln trennt, genauso wie das Versagen derer, die nicht auf Aussöhnung und gerechten Frieden hinwirken, sondern der Gewalt in ihren vielen Formen ihren Lauf lassen. Nein, Papst Benedikt XVI. hat es sich nicht nehmen lassen, die destruktiven und lebensfeindlichen Kräfte der Welt und der Menschen beim Namen zu nennen.

Dies alles aber im Geist der Ehrlichkeit und Selbstkritik. Keiner hat wie er die Fehlbarkeit und Versuchbarkeit der Kirche selbst offen ausgesprochen. Ehrlich hat er von den entsetzlichen Wunden gesprochen, die Priester und andere Repräsentanten der Kirche jungen Menschen auf Lebenszeit zufügten, indem sie sie durch sexuelle Gewalt erniedrigten. In Rom und während vieler seiner Reisen fand er klare Worte der Verurteilung sexuellen Missbrauchs und er ließ durch seine Treffen mit Betroffenen den Worten auch Taten folgen.

Wenn Papst Benedikt XVI. aus der Freiheit, die der Glaube schenkt, destruktive und falsche Seiten in der Gesellschaft und des kirchlichen Lebens offen ansprach, so doch niemals mit lauten Tönen und schon gar nicht in selbstgerechter Tonalität. Er wollte – das hat er immer wieder gesagt – ein „demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn“ sein und jemand, der um die wunderbare Kraft der Barmherzigkeit weiß. Auch um die Kraft des Mitleids, für die uns als Beispiel die schönen Worte während des Mailänder Familienkongresses 2012 in Erinnerung sind, als er davon sprach, wie sehr es ihn umtreibt, dass in der modernen Gesellschaft das familiäre Zusammenleben so fragil und schwierig geworden ist und dass die Kirche allen Betroffenen als Brüdern und Schwestern nahe sein muss. Wahrheit, Klarheit und Barmherzigkeit sind drei Säulen des Denkens und Handelns, die uns aus dem jetzt zu Ende gehenden Pontifikat in besonderer Weise erhalten bleiben. Wie unendlich schwer es sein kann, barmherzig zu sein, hat Benedikt XVI. zuletzt selbst erleben müssen, als er im engsten Kreis der Vertrauten hintergangen wurde und man ihm nicht einmal diesen wichtigen Ort des Schutzes und der persönlichen Vertrautheit gönnte.

Der Heilige Vater wusste, politische Akzente zu setzen, vor allem im Zusammenhang seiner Reisen. Als Beispiele nenne ich nur die Reisen nach Polen, wo er, der Papst aus Deutschland, auch das Konzentrationslager Auschwitz besuchte; oder die Aufenthalte im Nahen Osten, besonders in Israel und Palästina oder auch in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Australien. Genauso hat es der Heilige Vater in Bezug auf die ökumenische Annäherung der Kirchen und Gemeinschaften nie an mutigen Schritten und Initiativen fehlen lassen. Das betrifft besonders die Kirchen der Orthodoxie, vor allem Russlands. Auf die großen Religionen ist der Papst zugegangen und sie haben es ihm gedankt, vor allem die Juden und die Welt des Islam.

Nicht alles ist Papst Benedikt XVI. geglückt. Er fand Kritik und konnte die unendlich vielen, so spannungsvoll aufeinander bezogenen Erwartungen so Vieler in aller Welt natürlich nicht erfüllen. Das zu sagen, ist eine Selbstverständlichkeit und Teil der Ehrlichkeit, die Papst Benedikt XVI. wünscht und praktiziert. In die Geste der Hinwendung zur Priesterbruderschaft Pius X. zum Beispiel hat er viel Kraft investiert und konnte nicht zum Ziel kommen. Deren Unverständnis ist er ebenso ausgesetzt wie der Enttäuschung Anderer auf der anderen Seite des kirchlichen Spektrums, die sich bestimmte kirchliche Reformschritte erwarteten.

Papst Benedikt XVI. hat darunter sehr gelitten. Doch er hat seinen Dienst unbeirrt und beharrlich wahrgenommen im Wissen, dass er im Auftrag eines Anderen, eines Größeren, steht. So hat er in der Nachfolge Christi auch Anfeindung und Unrecht getragen. In seiner römischen Ansprache zum Wochenbeginn hat der Papst um Nachsicht für alle seine Fehler gebeten. Ich möchte als Vorsitzender unserer Bischofskonferenz den Heiligen Vater umgekehrt um Verzeihung bitten für alle Fehler, die vielleicht aus dem Raum der Kirche in Deutschland ihm gegenüber begangen wurden. Vor allem aber mache ich mich zum Sprecher der vielen Millionen Menschen in Deutschland und aller Gläubigen, die einen sehr großen Dank für seinen Dienst empfinden: die sich von ihm geistlich genährt und im Glaubensbemühen unterstützt fühlen; die seinen Dienst als Guter Hirte und Brückenbauer als großartig erlebt haben. Ich möchte mit großem Nachdruck danke schön dafür sagen, dass unser Heiliger Vater unsere Freude daran genährt hat, katholisch zu sein und in der Kirche eine Heimat zu finden, die kein Tod und keine Macht dieser Welt uns nehmen kann.


KOMMEN SIE MIT NACH ROM zur letzten Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI.: 26. bis 28. Februar. Busfahrt ab Linz, Salzburg und Innsbruck. Mehr Infos hier: http://www.kath.net/detail.php?id=40069


Weiterführender Tipp: 'Wir' waren nie Papst! Zerreißt eure Herzen!


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Lesermeinungen

 Fuchsele 25. Februar 2013 

.... wann endlich

wird Zollitsch und mit ihm noch einige andere ihre Klamotten packen und endlich gehen ...


1
 
 Fuchsele 25. Februar 2013 

@ Kathole

Sorry, aber ohne Sarkasmus kann man Zollitsch-Erklärungen einfach nicht mehr ertragen, ohne daß es auf die Gesundheit geht.

Gut, dass es Menschen gibt, die das auch so sehen und empfinden - sonst würde man an sich selbst zweifeln.


1
 
 Fuchsele 25. Februar 2013 

...... kommen aus Deutschland ...

nur noch Heuchler? Der Eine reist vor Amtsantritt nach Rom, 'um den Hl. Vater zu fragen, ob er ihn wirklich für den geeigneten Mann als Erzbischof' halte'. Der andere denkt nicht daran, sich an den Weisungen des Papstes zu orientieren - macht fein seine Stuhlkreise weiter und jetzt entschuldigt er sich, wenn in Deutschland evt. Fehler gemacht worden seien. Im nächsten Moment verkündet er, dass er ..... ach hören wir auf.
Ich fass es nicht! Kann man da noch in den Spiegel schauen?
Ich bin überzeugt, die katholische Kirche in Deutschland die Kräfte des Hl. Vaters am meisten aufgezehrt hat.
Jeder will hier der Größte sein und überall mit- und dazwischen reden, mitbestimmen etc., weil ja jeder der Größte iin seinen eigenen Augen st. Es erinnert mich einfach an die Situation im Paradies - sie wollten sein wie Gott.


2
 
 Aegidius 23. Februar 2013 
 

Jarr, jarr, so blau, blau, blau blüht der Enzian ---

Alpenglühen, warum bitten Sie nicht einfach umgekehrt um Verzeihung für alle Fehler, die vielleicht aus Ihrem Raum gegenüber rowantree begangen wurden? Dann wäre doch alles wieder gut?


0
 
 Agent 22. Februar 2013 

...und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...

"Gott, ich bitte dich um Verzeihung für eventuelle ganz hypothetische, eigentlich gar keine Fehler..."
"Wie du willst: Dir sei eventuell hypothetisch und eigentlich gar nicht verziehen..."


3
 
 Alpenglühen 21. Februar 2013 

@rowantree

Ich kenne Sie nicht!, kann also auch nicht wissen, wie Sie „ticken“. Für mich sah Ihr Beitrag so aus, daß Sie mit „(Kuby)“ die Person benennen, die das Trommelfeuer losläßt. Daß Sie die Herkunft des Begriffes „Trommelfeuer“ bezeichnen wollten, kann ich aus dem Satz, so wie Sie ihn geschrieben haben, nicht nachvollziehen.
Tut mir leid, wenn ich Ihren Beitrag teilweise falsch verstanden habe.


1
 
 rowantree 21. Februar 2013 
 

@ Alpenglühen

Sie haben mich SOWAS von missverstanden, das es wohl krasser nicht mehr geht! Ich verehre Frau Kuby und hatte ihren Artikel von ihr persönlich zugemailt bekommen, da sie mich kennt! Ich hatte nur wissenschaftlich korrekt sein und angeben wollen, woher der Ausdruck mit dem Trommelfeuer kam. Wer mich hier nur ein bisschen kennt, der weiß, wie ich ticke - romtreu, papsttreu, absolut loyal gegenüber dem, was unsere Kirche lehrt - sonst hätte ich auch nicht konvertieren müssen! Eigentlich sollten Sie sich bei mir entschuldigen, um meine Ehre hier in diesem Forum wieder herzustellen!!!


1
 
 Alpenglühen 21. Februar 2013 

deutsches Unwesen

@rowantree
Warum schreiben Sie Frau Kuby als Negativbeispiel bei der Aufzählung des „deutschen Unwesens“? Im Gegenteil, Fr. Kuby ist als „Trommelfeuer in Wort und Tat“ ausgesprochen positiv zu nennen. Und ich wünschte, es gäbe noch viel, viel mehr solches „Trommelfeuer“. Fr. Kuby fühlt sich bestimmt nicht als „Wesen, an dem die Welt genesen soll“. Oder meinen Sie, Papst Benedikt hätte Fr. Kuby nur aus Höflichkeit für ihre Arbeit gelobt und ermutigt, s. http://kath.net/detail.php?id=39070


1
 
 Dismas 20. Februar 2013 

Das klingt, sorry, verlogen und heuchlerisch !!

Wenn ich nur an die Szenen des Papstbesuches in Freiburg mit dieser seltsamen Artistenshow und der manipulativen Jugendaktion denke...


2
 
 placeat tibi 20. Februar 2013 
 

@Kathole - so milde heute?

\"Ich bitte um die Absolution, falls ich denn evtl. tatsächlich gesündigt haben sollte\".
Nach \"bitte\" solle da auch das zollitsch\'sche \"umgekehrt\" gesagt werden. Wenn schon, denn schon! :-))


2
 
 Kathole 20. Februar 2013 
 

Super Beichtkatechese! Vergeßt Beichtspiegel, Gewissenserforschung und Reue!

Beichtet einfach: \"Ich bitte um die Absolution, falls ich denn evtl. tatsächlich gesündigt haben sollte\". Und falls der Beichtvater daraufhin aufmucken sollte: Gleich darauf hinweisen, daß diese Beichtfomel von \"ganz oben\" im deutschen Kirchensteuerverein genehmigt und anläßlich des Papstrücktritts öffentlich präsentiert worden ist. ;-)

Sorry, aber ohne Sarkasmus kann man Zollitsch-Erklärungen einfach nicht mehr ertragen, ohne daß es auf die Gesundheit geht.


3
 
 rowantree 20. Februar 2013 
 

Si tacuisses,

philosophus mansisses (Boetius) - hättest du geschwiegen, wärst du ein Philosoph geblieben, pflegten Lehrer zu uns zu sagen, wenn wir uns heuchlerisch und ungeschickt aus Prüfungsfragen herauszuwinden versuchten, um zu vertuschen, dass wir nichts gelernt hatten. Schade, Exzellenz Zollitsch - mir klingt\'s nicht glaubwürdig in den Ohren! Und das \"vielleicht\" ist schlicht dreist! \"Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - und ganz bestimmt auch mal irgendwann der Papst und der liebe Gott!\" pflegt ein kluger Freund von uns bitter zu frotzeln. Wollen wir hoffen, dass deutscher Ungehorsam, deutsche Hybris, deutsches Trommelfeuer (Kuby) in Zukunft keine Rolle mehr in der katholischen Welt spielen werden! Aber um alles auszuräumen, was @Marie Madeleine so richtig anspricht (und es gibt noch anderes!!), wird \"der Neue\" einen großen, eisernen Besen brauchen! Also beten wir!!


1
 
 Incomódo 20. Februar 2013 

Pflichterfüllung aus Anstand?

Die Formulierung „Verzeihung ... für alle Fehler, die vielleicht aus dem Raum der Kirche in Deutschland ihm gegenüber begangen wurden“ ist gewissermaßen das Abhaken einer Pflichterfüllung aus Anstand, während er sich wohl in Wirklichkeit keiner Schuld bewusst ist, sonst würde er zumindest Fehler andeuten.
Ja, und dann charakterisiert er im 2. Absatz Benedikt XVI. so, als ginge es dem nur um sein eigenes Verhältnis zu Gott – eine Fehlleistung von EB Zollitsch oder eine Intrige? Will er damit jenen, „die sich bestimmte kirchliche Reformschritte erwarteten“, sagen: Einer, der nur an sich denkt, von dem könnt Ihr keine Dialogbereitschaft erwarte, jetzt freut Euch auf einen anderen?
Den Sermo hätte er sich sparen können, wie gesagt: eine Pflichterfüllung aus Anstand = Es ist so Sitte, dass man jemandem etwas hinterherruft.
.


2
 
 MariavonMagdala 20. Februar 2013 

Das kommt

reichlich spät Herr Zollitsch.
Zu spät.


3
 
 dominique 20. Februar 2013 
 

um Verzeihung bitten für alle Fehler, die vielleicht

Ich weiß zwar nichts von Fehlern, die begangen wurden, bitte aber schon mal prophylaktisch \"um Verzeihung\" für die große Zahl möglicher Vielleicht-Fehler - weiß man\'s?
Junge, Junge, Junge. Lieber Gott, ich danke dir, dass mich all das und noch viel mehr nicht im Glauben tangiert noch irritiert.


1
 
 H.Kraft 19. Februar 2013 
 

Fehler aus Deutschland

Fortsetzung:
Gerade der letzte Besuch von Benedikt XVI. in seiner Heimat Deutschland im September 2011 zeigte doch auch etwas eine
Reserviertheit von manchen Landsleuten
gegenüber Benedikt XVI.
Es fehlte doch damals eine gewisse
Herzlichkeit. - Einzelheiten und Kritik möchte
ich da jetzt nicht nennen.
Man sollte die beiden Reisen von Benedikt XVI. nach Bayern 2006 und Berlin, Freiburg und andere Städte im Jahr 2011 in einem
größeren Rahmen sehen. - Ich meine aber,
dass die Erwartungen an Benedikt XVI. von der deutschen Kirche an ihn etwas zu groß waren.
H. Kraft


1
 
 UnivProf 19. Februar 2013 
 

Sünden sind keine möglichen Fehler.

Tatsächliche Sünden des Ungehorsams sind nicht \"vielleicht\" begangene Fehler.
Die Kirche als Ganzes ist bekanntlich der Leib Christi. Es ist theologischer Unsinn, bei ihr von Fehlern zu sprechen.
Der Bischofskonferenz jedoch kommt als solcher keine theologische Autorität zu. Sie ist zu einem zweifelhaften Sammelsurium von Meinungen herabgesunken.


3
 
 palmzweig 19. Februar 2013 

Falsch\"zitat\"

Offensichtlich hat Erzbischof Zollitsch nicht den im Titel erscheinenden Satz getätigt. Warum konstruiert man dann ein solches? Die korrekt wiedergegebene Textpassage wäre doch aussagekräftig genug.


0
 
 kaiserin 19. Februar 2013 
 

Beste Witze des Tages

Zollitsch bittet den Papst um Verzeihung für :...\"EVENTUELLE Fehler aus Deutschland\"(!!!) ----- ( Ach,mir tut nun vor Lachen der große linke Zeh weh!).


3
 
 Nummer 10 19. Februar 2013 

\"vielleicht . . . . .\"?

Ganz sicher!


3
 
 placeat tibi 19. Februar 2013 
 

@Hadrianus Antonius

Die Tränen des Boabdil,
Einfach klasse! ;-)


2
 
 Silvio 19. Februar 2013 
 

Keiner von uns

ist in der Lage, in das Seelenleben von EB Zollitsch hineinzuschauen und so nehme ich auch Abstand davor, ihm absolut nur Heuchelei zu unterstellen. Viell fieser finde ich das linke Nachtreten der Küngs und Geißlers. Eine verstorbene sehr gläubige Tante hat mich einst gelehrt, man soll beim Abschiednehmen immer versöhnt voneinander gehen, gerade auch dann wenn man gestritten hat und böse Worte gefallen sind, denn man weiß nie ob es nochmals die Gelegenheit gibt sich zu versöhnen. So oder so wird sich der Deutsche Katholizismus (ich meine jetzt die ZDK-Wisiki-Koalition) zukünftig auf Ebene der Weltkirche mäßigen müssen, denn er wird in der Weltkirche keine Rolle mehr spielen. Ich hätte keine Probleme damit, wenn ein künftiger Papst vielleicht auf Grüße in Deutscher Sprache verzichten würde, denn im universalen Latein sind ALLE angesprochen.


2
 
 Smaragdos 19. Februar 2013 
 

Sehr schöne Würdigung, Herr Erzbischof!


2
 
 Hadrianus Antonius 19. Februar 2013 
 

Wie die Träen des Boabdil II

Das ganze erinnert mich an die Geschichte des letzten Maurenfürsten von Granada Boabdil.
Nachdem er die wunderschöne Stadt ergeben hatte um ihre Erstürmung zu ersparen, hat er beim Wegzug von einer Anhöhe zurückgesehen und wegen ihrer Schönheit und Verlust geweint.
Darauf seine Mutter (und das gilt wunderbar für EBZ): \"Es ziemt daß du weinst wie eine Frau wegen dieser schönen Stadt, die du als Mann nicht verteidigen konntest\".
Finis


2
 
 Hadrianus Antonius 19. Februar 2013 
 

Wie die Tränen des Boabdil I

\"DasSchlimme an der Sünde ist nicht das Begehen der Sünde selber, sondern das Beschönigen und Verbrämen hinterher um sie nochmals begehen zu können\" :dieses Zitat aus einem Artikel von Mag.Gurter auf kath.net im letzten Jahr geht mir hier nicht aus dem Kopf.
Gerade in dieser Fastenzeit wird hier, versteckt unter vielen schönen Wörtern und bei Beschreibung der traurigen Wahrheit noch schnell ganz bosartig das Wörtchen \"vielleicht\" eingefügt- wogegen viele Poster mit Recht protestieren.
Es zeigt jedoch die ganze Erbärmlichkeit daß jetzt soviel bereut, geschrieben und gesagt wird wo damals die zwei einfache Worte \"Ego adsum\"-\"Ich stehe bei Dir\"-, die herrliche, ganz kurze, knackige Rufungsbeschreibung einer alten deutschen Benediktinerinnenäbtissin- im entscheidenden Augenblick zum Hl.Vater nicht gesagt wurden.
Miserere!


4
 
 Michael048 19. Februar 2013 
 

Wers glaubt,

wird selig und wer es nicht glaubt kommt auch in den Himmel.
Die meisten Anfeindungen kamen doch aus Deutschland. Die meisten Deutschen Bischöfe haben kräftig mit gemacht. Sie waren doch nur Ungehorsam und haben immer gemacht was sie wollen. Sie haben sich ein Dreck geschert, was der Hl. Vater in Rom gesagt hat. Wie kann man nur so heucheln.


3
 
 Hörbuch 19. Februar 2013 
 

giorgioFM

Ich schließe mich Ihnen aus voller Überzeugung an.


2
 
 siebenstern 19. Februar 2013 
 

Der Erzbischoff von Laodicea

Herzlich willkommen in ihrer Diozöse Herr Erzbischoff


3
 
 giorgioFM 19. Februar 2013 
 

Ein aufrichtiger Satz könnte so ......

Als Vorsitzender unserer Bischofskonferenz möchte ich den Heiligen Vater in demütiger Umkehr (metanoia) um Verzeihung bitten für alle Fehler und Bosheiten, die aus dem Raum der Kirche in Deutschland ihm gegenüber begangen wurden.


4
 
 Adson_von_Melk 19. Februar 2013 

Es ist ein Trauerspiel

Was für eine langatmige und erkennbar lustlose Pflichtübung von EB Zollitsch! Ich habe mich fast durch den ganzen Text geplagt, es ist ein Jammer: Wie ein Schulaufsatz, das Thema interessiert ihn nicht, aber er muss halt trotzdem schreiben.

Und dann dieses verräterische \"vielleicht\" (= nicht wirklich) ...

Bis in zirka einen Monat ist es jetzt am interessantesten, wer Papst wird. Aber danach werde ich gespannt sein, wer der neue Vorsitzende der dt. Bischofskonferenz ist und wie er tut.

Kard. Lehmann war (ist) bei aller Kritik doch eine Persönlichkeit, aber bei EB Zollitsch fragt man sich immer, ob er real existiert oder aus Pappkarton ausgeschnitten ist.

Zum Glück muss er auch die Freiburger Kathedra bald freigeben, hoffen wir, dass er durch einen Mann aus Fleisch und Blut ersetzt wird.


5
 
 Agnus Dei 19. Februar 2013 

Ein ehrliches \"Mea culpa\" schaut anders aus ... !


5
 
 st.michael 19. Februar 2013 
 

Zynismus in Watte gepackt!

Auf Hochdeutsch heißt das: \"Schön das Du weg bist, wir haben sowieso immer das gemacht was wir wollten!\"
Hätte der gute Mann nichts gesagt, oder nur ein einfaches, \"Farewell\" gerufen, es wäre gut gewesen.
Diese Aussage grenzt ans Unverfrorene.
Aber Hochmut kommt immer vor dem Fall und die \"Entweltlichung\" irgendwann auch.


8
 
 prim_ass 19. Februar 2013 
 

Gut gemeinte Geste

Man sollte eine gut gemeinte Geste nicht herabwürdigen. Beide Seiten und das Publikum wissen, dass das Verhältnis von DBK und Papst nicht ungetrübt war. Aber in einer solch einmaligen Situation, wie sie nun einmal besteht, tritt man nicht nach und ist man auch nicht nachtragend, sondern man versucht in Frieden Abschied zu nehmen: Eben mit gut gemeinten Gesten...


1
 
 Victor 19. Februar 2013 
 

Danke @kreuz

für Ihre Informationen.
Es wird natürlich viel spekuliert und man muß abwarten.
Es hieß ja immer, daß schon mancher als Papst ins Konklave ging und als Kardinal wieder herausgekommen ist.
Fest steht für mich, daß der nächste Papst nicht sozusagen hinter Papst Benedikt zurückgehen kann. Der richtige Weg wird nun erst recht weitergegangen und das bedeutet sicherlich auch keine Kompromisse mit Kirchengegnern in der Kirche, Ideologien oder was auch immer.


3
 
 Christa 19. Februar 2013 

Verzeihung der Fehler von deutscher Seite!

Das klingt zwar sehr ehrenwert, nur müsste man aus den Fehlern auch lernen, was bis jetzt nicht der Fall ist - siehe jüngsten Vorfall über \"Pille danach\".


2
 
 Rolando 19. Februar 2013 
 

Der Heilsplan Gottes

Bitte keine Kritik an den Bischöfen (musste ich auch erst lernen), Gott hat jeden einzelnen berufen, alle sind Sünder, auch ich. Wir kennen Gottes Heilsplan nicht. Wie wichtig waren Judas und Saulus im Erlösungsgeschehen? Beten wir um die Gnade die der Herr dem Hl. Paulus geschenkt hat. Hananias sagte damals: kann von dem was Gutes kommen? Wie fruchtbringend war Paulus. Dann kann am deutschen Wesen die Welt genesen. Der Herr macht es, nicht wir(Besserwisser). Also Gebet und Fasten und keine Kritik. ( man kann auch mit Kritik Fasten ).


3
 
 kreuz 19. Februar 2013 

Ein Ratzingerianer erster nicht europäischer Papst?

PB, exzellenter Vatikan-Kenner, stellt einen möglichen Kanditaten vor.

www.welt.de/politik/ausland/article113744605/Ein-Ratzingerianer-erster-nicht-europaeischer-Papst.html


3
 
 Rhenania 19. Februar 2013 
 

Das \"vielleicht\" bitte streichen, dann stimmt es.


2
 
 goegy 19. Februar 2013 
 

Das\" pro multis\" Thema ist ja nur ein kleines, für sich allein nicht sehr bedeutendes Steinchen im Mosaik der deutschen Unverschämtheiten gegenüber Benedikt.

Wenn dieser dann ganz weg sein wird von der Bühne des Weltgeschehens, werden in Germanien vielleicht noch einige Krokodilstränen fliessen und bald schon wird man die Messer wetzen gegen den Neuen, den Nachfolger, wenn dieser nicht sofort der Parole \" jetzt und alles \" folgend, gleich Wesentliches weltweit nach deutschem Gusto verändert. Am deutschen Wesen muss ja die Welt ( resp Kirche ) nun endlich genesen!
Herr Zollitsch, bedenken Sie: Sie und ihre Adlaten, Ihr seid nicht der Nabel der Welt.


2
 
 Palmsonntag 19. Februar 2013 
 

Unser HEILIGER VATER betet für seine Freunde und für seine Feinde

und EB Z. kann vor Gott und seinem Gewissen entscheiden, zu welcher Gruppe er sich zu zählen hat.
\"Zerreißt Eure Herzen, nicht Eure Kleider\" !!!


2
 
 girsberg74 19. Februar 2013 
 

Umettiketiert

Wenn EB Zollitsch um Nachsicht für \"Fehler\", auch für seine \"Fehler\", bittet, so trifft das nicht den Sachverhalt; er braucht sich für Fehler nicht zu entschuldigen.

Was er - und seinesgleichen - alles getan haben, waren keine Fehler in einem handwerklichen Sinne.


2
 
 Victor 19. Februar 2013 
 

Da kanns ja nur besser werden

Für manche Bischöfe, viele Priester und Laien ist es wirklich 1 Minute vor 12. Seit 45 Jahren arbeitet \"man\" sich an Rom ab, ignoriert und verlacht päpstliche Enzykliken und Instruktionen und Mahnungen, feuert Breitseiten unter dem Gejohle von Katholikentagsbesuchern gegen die Päpste.
\"Wir haben fertig\": das steht fest.


2
 
 milkman 19. Februar 2013 
 

Unverschämt

Da bleiben einem die Worte weg.

Unverschämt diese Zollitsch-Äußerung. Verzeihung, für die direkte Wortwahl.


8
 
 kaiserin 19. Februar 2013 
 

Ich bin gerade am\" kochen\"...

und ich weiß nicht, ob ich nun wegen Zollitsch,oder wegen die Zwiebeln weine!


1
 
 Gewitterwolke 19. Februar 2013 
 

Keine Ehrlichkeit!

Es wäre besser gewesen wenn EB Zollitsch geschwiegen hätte, seine \"Vielleicht-Entschuldigung\" glaubt ihm sowieso niemand und ist sowieso nur heuchlerisch gemeint.


7
 
 Josef Bordat 19. Februar 2013 
 

Die öffentliche Debatte über die Kirche

Für Teile der Öffentlichkeit macht die Kirche keine Fehler - sie ist der Fehler.

jobo72.wordpress.com/2013/02/18/kafka-und-kirche/


2
 
 kreuz 19. Februar 2013 

Benedikts Wahrheit

sowie die \"deutschen\" Befindlichkeiten dazu werden jetzt tagtäglich in Zwiebelschalen eingekleidet.
die Medien machen das ja seit Beginn seines Pontifikats, und auch EB Zollitsch arbeitet an der Zwiebelschale: \"Wir hatten ihn alle gern\".
Traurig.
vielleicht schafft es die veröffentlichte Meinung bis zum 28.2. sogar, das alte Motto \"wir sind Papst\" aufleben zu lassen, so als wäre nie etwas gewesen.

aber der Herrgott weiß alles, sogar unsere Haare auf dem Kopf sind gezählt. und das zählt!


3
 
 la gioia 19. Februar 2013 
 

Mit Ausnahme eines Vorkommentars wurde bereits alles gesagt, was dazu zu sagen ist.
Diese Heuchelei von Zollitsch ist geradezu unerträglich!


3
 
 speedy 19. Februar 2013 
 

hochmut kommt vor dem fall-
des menschen tage sind wie gras- fährt der wind darüber ist alles dahin-
her vergib uns deutschen denn wir wissen nicht was wir tun


1
 
 El Greco 19. Februar 2013 
 

Vielleicht

Von wegen \"vielleicht\", Zollitsch irrt ganz bestimmt.


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 Marie Madeleine 19. Februar 2013 
 

Eine Entschuldigung für etwas was man nicht ändern will und wird, ist eine noch größere Sünde.

Weigerung das pro multis einzuführen,
Weigerung die kniende Mundkommunion wieder einzuführen,
Weigerung den außerordentlichen Ritus zu \"entbrandmarken\", Weigerung das Leben zu schützen - Pille danach (früher Totespille).
Weigerung das Latein - wie im II Vatikanum gewollt- beizubehalten,
Weigerung Hochaltäre bei zu behalten,
Weigerung Frauen das Halten einer Homilie zu verbieten,
Weigerung den Papst als unfehlbara Autorität anzuerkennen....
Gute Nacht Deutschland!!!


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 Hotzenplotz 19. Februar 2013 

Schöne Worte, aber unglaubwürdig

Wenn die Aussage EB Zollisch\' wirklich ernstgemeint wäre, dann könnte man auch heute (sofort!) die Priester im Bereich der dt. Bischofskonferenz dazu veranlassen, das \"für alle\" in den Messbüchern mit dem korrekten \"für viele\" zu überkleben (wie dies schon längst die Ungarn gemacht haben) und dies in den Messfeiern umzusetzen. Auch hier hat BXVI. \"Kraft investiert und konnte nicht zum Ziel kommen\"!
http://www.kath.net/detail.php?id=23032
Ebenso müsste ein deutliches \"non possumus\" zum Kommunionempfang wiederverh. Geschiedener zu hören sein.
Solange nicht einmal diese Dinge verwirklicht sind, welchen Wert hat ein Bedauern von Fehlern, die man vielleicht (!) gemacht habe...?


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 tünnes 19. Februar 2013 
 

Sorry, aber das alles hört sich etwas wohlfeil an. \"Vor allem aber mache ich mich zum Sprecher der vielen Millionen Menschen in Deutschland und aller Gläubigen, die einen sehr großen Dank für seinen Dienst empfinden\"
Ja, jetzt wo man das merkt, ist es wohlfeil, sich zum Sprecher zu machen. Es wäre gut gewesen zu ihm zu stehen, wenn es schwierig ist, nicht nur, wenn es opportun ist. Wollten sie uns das damit sagen?


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 Ester 19. Februar 2013 
 

Find ich gut!

Weiter so katholische Kirche in Deutschland!


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 Magdalena77 19. Februar 2013 

Eine schöne Würdigung...

in allem sehr zutreffend, außer in der Passage mit den Fehlern, die \"vielleicht\" dem Papst gegenüber begangen wurden. Hier spricht wieder einmal die nirgends anecken wollende Diplomatie, anstatt der Wahrheit und Klarheit, die Erzb. Zollitsch Benedikt dem XVI. doch gleichzeitig anerkennt. Würde Erzb. Zollitsch doch nur lernen von dem Beispiel Benedikts! Würde er doch klar benennen, worin die Fehler und der Ungehorsam der katholischen Kirche in Deutschland bestanden haben und weiter bestehen! Würde er dafür in mehr als nur einem halben Satz um Vergebung bitten! Und würde er dann zur Tat schreiten und all diese untragbaren Situationen, die Papst Benedikt angesprochen hat, mit den anderen BIschöfen zu einer klaren Lösung bringen... ich glaube, dann könnte ich darin eine erste gute Frucht des Rücktritts erkennen...


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 Peregrin T. 19. Februar 2013 
 

Glaubwürdigkeit

Nicht die schönen Worte sind von Bedeutung, sondern besonders die Taten. Wenn Worte und Taten so weit auseinandergehen, dann fehlt jede Glaubwürdigkeit, auf welche unsere Bischöfe so großen Wert legen. Es ist ein einziges Trauerspiel, das uns von unseren Hirten, vor allem ihrem Vorsitzenden, vorgeführt wird.


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 Kurti 19. Februar 2013 
 

Wer wird so einem Bischof

noch glauben? Der stellt doch regelmässig alles anders dar als es den Tatsachen entspricht. Lt. ihm und Bischof Fürst wird die Kirche durch den Dialog erneuert. Kann man eigentich noch blinder als blind sein oder ist es so dass, wenn diese Herren mal pensioniert sind, sie dann anders reden. Das kommt ja bei Politikern und ev.\"Bischöfen\" schon mal vor.


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 serafina 19. Februar 2013 
 

\"eventuelle\" Fehler

Pharisäer!
Richtiger wäre: \"für alle Fehler und allen Ungehorsam\"

Außerdem: Wo bleibt der Vorsatz der Besserung?


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 PaoloPanther 19. Februar 2013 

das Gebührenfinanzierte Heute Journal hat daraus eine Story

über \"Katholiken\" in Deutschalnd gemacht, welche mit dem Papst unzufrieden sind. Mit den üblichen Dauerthemen


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 Dottrina 19. Februar 2013 
 

Ist doch wohl reichlich spät,

EB Zollitsch, oder? In diesen knapp 8 Jahren Pontifikat des Allerbesten hattet Ihr Bischöfe doch mehr als genug Gelegenheit, dem Heiligen Vater gehorsam zu sein. Aber nein, im Gegenteil, Ihr habt ihm das Leben erst so richtig schwer gemacht. Jetzt um Verzeihung bitten, riecht geradezu nach Heuchelei. Widerlich!!!


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 paxetbonum2 19. Februar 2013 
 

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.


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 Bastet 19. Februar 2013 

Trotz vieler Worte, kann ich keine Ehrlichkeit des EB Zollitsch gegenüber Papst Benedikt erkennen. War er doch derjenige der den heil. Vater in Freiburg auf eine sündenartige Weise vorgeführt hat.


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 jean-louis 19. Februar 2013 
 

Unter dem Schutz des Heiligen Willibrord

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
Bei der Bitte um Verzeihung hätte man allerdings das Wort \"vielleicht\" weglassen sollen.
Übrigens: Bei Gelegenheit des Versmmlung der DBK in Trier hat sich eine Delegation deutscher Bischöfe zum Gebet am Grab des Heiligen Willibrord in Echternach zum Gebet gretroffen. Möge dieser grosse Missionar die Bischöfe in ihrer schwierigen Aufgabe inspirieren und begleiten.


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 Theobald 19. Februar 2013 
 

Wie bei jeder Beichte: Verzeihung fordert echte Reue.

So lange man das \"pro multis\" nicht umsetzt, Weltbild nicht verkauft, etc. halte ich das für ein bloßes Lippenbekenntnis.


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 nemrod 19. Februar 2013 
 

Ich halte diese Äußerung für schlichtweg verlogen - wo es nur ging kam speziell aus dem Freiburger Sprengel ( siehe Ballonaktion anläßlich Papstbesuch ) permanent alle möglichen Aktionen gegen den Papst - bis zum Ungehorsam bei \"pro multis\" und jetzt solches Blabla...


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