Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Stat crux dum volvitur orbis
  2. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  3. Hurra, ein Katholik!
  4. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  5. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  6. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  7. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  8. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  9. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  10. In Nigeria entführter Priester ermordet aufgefunden
  11. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  12. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  13. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  14. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  15. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"

Führender Islamgelehrter will UN-Resolution gegen Blasphemie

17. September 2012 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Al-Tayyeb: Blasphemische Taten seien zu ächten, weil sie den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedrohten


Kairo (kath.net/KNA) Der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Al-Tayyeb, hat eine UN-Resolution gegen die Verunglimpfung des Islam und anderer Weltreligionen gefordert. Solche Taten seien zu ächten, weil sie den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedrohten, heißt es in der Erklärung Al-Tayyebs vom Samstag, aus der die ägyptische Tageszeitung «Egypt Independent» zitiert. Die Al-Azhar-Universität gilt als führende Autorität für den sunnitischen Islam weltweit.


«Irregeleitete» müssten für ihre «ruchlosen missbräuchlichen Akte gegenüber dem Propheten» bestraft werden, so der Großimam. Er verglich eine «unverantwortliche Verfälschung» des Islam mit antisemitischen Vorurteilen. Diese seien von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon wiederholt verurteilt worden. Dabei habe man auch nicht vor Sanktionen gegen «große Denker und Wissenschaftler» zurückgeschreckt.

Zugleich rief Al-Tayyeb die Ägypter zur Ruhe auf. Er verurteilte Angriffe auf Unschuldige und bekundete Mitleid mit den Opfern der jüngsten Gewalt. Zugleich verlangte er Schutz für diplomatische Einrichtungen und die Leitungszentralen internationaler Organisationen.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 dominique 18. September 2012 
 

Hier ist die Fortsetzung vom Großimam

Ein salafistischer Imam in Ägypten hat inzwischen eine Fatwa zur Tötung aller Beteiligten an dem Film ausgegeben. Wie das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen Site am Montag mitteilte, rief Ahmed Fuad Aschusch die \"jungen Muslime in den USA und in Europa\" in seinem religiösen Gutachten auf, die Macher und Schauspieler des Films sowie alle, die zu seiner Verbreitung beitrugen, wegen Verunglimpfung des Propheten Mohammed umzubringen. (nach Spiegel-online).

So funktionieren Schlüsselworte im menschenverachtenden Machtdiskurs des Islam.


1

0
 
 Richelius 17. September 2012 
 

Zustimmung

Generell halte ich den Vorschlag des Großimam für gut, vorausgesetzt, daß er für alle Weltreligionen gilt.
Der Grund dafür ist folgender: Zu oft versuchen irgendwelche Narren Menschen dadurch weh zu tun bzw. Feindschaften zu schüren, indem sie deren Religion verunglimpfen. Solch eine Bösartigkeit sollte tatsächlich geächtet werden.

Was diese Video anbelangt: Es erschwert den Christen in der islamischen Welt das Leben und ess gefährdet den ohnehin dürftigen Missionserfolg bei Muslimen. Schon allein aus diesen Gründen bin ich dafür, daß dem Urheber der Prozeß gemacht wird.


0

1
 
 dominique 17. September 2012 
 

Kaum hatte der Papst den Libanon verlassen

\"Die ganze Welt muss die Wut in euren Gesichtern, euren Fäusten und euren Schreien sehen\", sagte Nasrallah am Sonntag.
Tja, Geduld, Geduld und nochmals Geduld.


2

0
 
 templariusz777 17. September 2012 
 

@elmar69

\"Ich gehe davon aus, dass der Film produziert wurde, um Hass zu schüren.\"

Ich halte diese Behauptung für falsch.
Bei wem und gegen wen sollte Hass geschürt werden? Die westliche Welt gegen den Islam?
Tatsache ist, das die einzigen, die hasserfüllt Menschen umgebracht haben, mal wieder nur Moslems gewesen sind. Angestachelt von Hasspredigern.
Und ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass die Produzenten (angeblich Kopten) mit dem Film gerade die Moslems aufwiegeln wollten.
Die mögliche Intention, die westliche Welt gegen die islamische zu hetzen kann ich nur sarkastisch belächeln.
Meine Meinung bleibt, da wollte jemand seine Sicht der Dinge über Mohammed kundtun und über die Art und Weise lässt sich definitiv streiten.


3

1
 
 elmar69 17. September 2012 
 

@templariusz777

Ich weiss nicht, was dem Propheten in dem Film alles angehängt wird, es ist aber sicherlich viel mehr als nur falsches Zeugnis zu geben.

Ich gehe davon aus, dass der Film produziert wurde, um Hass zu schüren. Das ist keine gute Tat.

Die Reaktion darauf ist Irre, da fachen im Orient ungute Kräfte den Funken des Hasses kräftig an.


2

4
 
 elmar69 17. September 2012 
 

@ulmi

Irre(geleitet) sind beide:
Der Film dient hauptsächlich dazu Hass zu schüren, die Reaktion darauf entspricht sicherlich nicht Gottes Geboten.


1

4
 
 ulmi 17. September 2012 
 

Irregeleitet

Es fragt sich doch, wer hier irregeleitet ist.
Sind es diejenigen, die den Islam (wie auch immer) kritisieren, oder diejenigen, die daraufhin mit Mord und Totschlag und Verwüstung antworten?


3

0
 
 gegenstrom 17. September 2012 
 

Goodbye freedom?

Die islamische Welt versucht, den \"Ungläubigen\" die Scharia aufzuoktroyieren. Es geht nicht um die anderen Weltreligionen, sondern um den Islam. Diesem Trend ist entschieden entgegen zu treten, auch im Interesse Andersgläubiger in moslemischen Ländern. Diese Herrschaften sollten sich an der eigenen Nase nehmen und den Mufti einsperren, der in Kairo eine Bibel verbrannte; ebenso die Hetze und Karikaturen in den islamischen Medien gegen Juden verbieten; andernfalls sind sie von vornherein unglaubwürdig.


3

0
 
 dominique 17. September 2012 
 

Hmm, in welchem Film spielt denn der Großimam?

«Irregeleitete» müssten für ihre «ruchlosen missbräuchlichen Akte gegenüber dem Propheten» bestraft werden.

Faszinierend. Wo holen manche Leute nur ihre Formulierungen her? Aus der Mottenkiste oder wie?


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Blasphemie

  1. Bozen: Krippenschändung mit vulgären Posen
  2. Spanien: 'Künstler' stiehlt und entweiht 242 konsekrierte Hostien
  3. Pro und Kontra: Den Blasphemieparagrafen abschaffen?
  4. CSU fordert härtere Strafen für Blasphemie
  5. Venezuelas Sozialisten beten «Chavez unser»
  6. Jesus-Vogelscheuche sorgt für Ärger
  7. Nackter Jesus erregt Ärgernis
  8. USA: Christen protestieren gegen 'Hass-Seite' auf Facebook
  9. Maroniten-Patriarch will UN-Resolution gegen Blasphemie
  10. Italien: Blasphemie-Anzeige für Seidls 'Paradies: Glaube'







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  3. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  4. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  5. Stat crux dum volvitur orbis
  6. Der alte Trick des Feindes
  7. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  8. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  9. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  10. Hurra, ein Katholik!
  11. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  12. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  13. Zwei Kuppeln und eine dramatische Wirklichkeit
  14. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  15. Großes kath.net-Gewinnspiel 2021: Zwei Romreisen, Reisegutscheine, Büchergutscheine und ein Ipad!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz