Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Spanien: 'Künstler' stiehlt und entweiht 242 konsekrierte Hostien

25. November 2015 in Weltkirche, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abel Azcona besuchte Messfeiern, bewahrte die dort empfangene Hl. Kommunion auf und legte daraus das Wort „Pedasterie“ auf den Boden einer Kunsthalle. Anschließend setzte er sich vollständig nackt daneben.


Pamplona (kath.net) Der „Künstler“ Abel Azcona legte mit konsekrierten Hostien das spanische Wort „Pederastia“ [sexuelle Knabenliebe bzw. Kinderliebe] auf den Boden einer Kunstausstellung (Foto). Dann setze er sich völlig entkleidet mit Rücken zur Eucharistie vor das „Kunstwerk“. Fotos seiner „künstlerischen“ Aktion wurden später in einer Ausstellung gezeigt, außerdem verbreitete Azcona sie auf Twitter. Azcona gab auf Twitter bekannt: „Ich habe 242 Messfeiern besucht, die konsekrierten Hostien aufbewahrt und damit das Wort #Pedasterie geformt. #PerformanceArt“. Der Vorfall ereignete sich im nordspanischen Pamplona in einer mit städtischen Geldern geförderten Kunsthalle. Die Hl. Eucharistie hatte offenbar solange ungeschützt auf dem Boden gelegen, bis sie eine Person aus privater Initiative heraus geborgen hat.


Eine christliche Anwaltsvereinigung hat gegen den Azcona Strafanzeige gestellt. Außerdem gaben die christlichen Anwälte bekannt, dass der Stadtrat von Pamplona bis Donnerstag für die Entfernung des Kunstobjektes sorgen müsse, sonst werde man auch Strafanzeige gegen die Stadt stellen. Ein Sprecher der Anwaltsvereinigung sagte: „Ich weiß nicht, warum ein Stadtrat – egal welcher politischen Couleur – so etwas klar Kriminelles erlaubt. Öffentliche Autoritäten sollten eigentlich sicherstellen, dass kriminelle Handlungen wie diese nicht gemacht werden, anstatt sie auch noch zu unterstützen. Das Strafgesetz gilt für jedermann.“ Falls Azcona bereits vorbestraft ist, könnte ihm nach spanischem Recht neben einer Geldstrafe sogar Gefängnis blühen.

Azcona versteht sich als Performancekünstler. Mit dieser Aktion wollte er sexuellen Missbrauch von Kindern/Knaben durch hochrangige katholische Kleriker kritisieren. Der Künstler ist stark religionskritisch eingestellt und fiel auch schon durch unwürdige Aktionen gegen den Koran auf. Eine Petition gegen die Hostienschändung hat inzwischen nach Medienangaben bereits rund 90.000 Unterschriften.

Für Katholiken ist der Vorgang zutiefst schmerzhaft. Nach katholischem Verständnis ist in den Zeichen Brot und Wein nach der Wandlung Jesus Christus selbst gegenwärtig, sodass eine derartige Entweihung des Allerheiligsten für katholische Christen eine unmittelbare Blasphemie darstellt.

Link zu Bildmaterial des Vorfalls auf dem Twitterauftritt des „Künstlers“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Blasphemie

  1. Verhöhnung von Jesus und der Muttergottes - Schweigen von Schönborn, Grünwidl & Co.
  2. Bozen: Krippenschändung mit vulgären Posen
  3. Pro und Kontra: Den Blasphemieparagrafen abschaffen?
  4. CSU fordert härtere Strafen für Blasphemie
  5. Venezuelas Sozialisten beten «Chavez unser»
  6. Jesus-Vogelscheuche sorgt für Ärger
  7. Nackter Jesus erregt Ärgernis
  8. USA: Christen protestieren gegen 'Hass-Seite' auf Facebook
  9. Maroniten-Patriarch will UN-Resolution gegen Blasphemie
  10. Führender Islamgelehrter will UN-Resolution gegen Blasphemie







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  3. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  4. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  7. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  8. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  9. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  10. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  11. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  12. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  13. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz