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Piusbrüder rufen deutsche Katholiken zum 'Kirchenaustritt' auf7. März 2012 in Deutschland, 77 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ein Großteil des Geldes werde dazu benutzt, 'all jene Laienorganisationen, Räte und Funktionäre zu bezahlen, welche die Kirche an der Basis zerstören' - Austritt auf 'Körperschaft öffentlichen Rechts' beschränkt
Stuttgart (kath.net/KNA) Die traditionalistische Piusbruderschaft ruft «traditionstreue Katholiken» dazu auf, keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen und das Geld stattdessen jenen Werken zu geben, welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind. In der März-Ausgabe ihres «Mitteilungsblatts» ist ein Formular abgedruckt, mit dem der 'Kirchenaustritt' erklärt werden kann. In der Erklärung wird betont, dass sich der Austritt «einzig und allein auf die Kirche als Körperschaft öffentlichen Rechts» beschränkt. Als Grund wird «der Missbrauch der Kirchensteuergelder» genannt, die «zur Zerstörung des Glaubens der Kirche» verwendet würden. 
Ein Großteil des Geldes werde dazu benutzt, «all jene Laienorganisationen, Räte und Funktionäre zu bezahlen, welche die Kirche an der Basis zerstören», heißt es. Das Geld solle stattdessen «jenen Werken gegeben werden, welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind und so am Aufbau der Kirche weiterarbeiten». Die Piusbruderschaft beruft sich mit Blick auf die Austrittsempfehlung auf Rom. In dem achtseitigen Dossier des in Stuttgart herausgegebenen «Mitteilungsblatts» wird unter der Überschrift «Katholisch bleiben ohne Kirchensteuer» auf eine Erklärung des Päpstlichen Rats für die Gesetzestexte verwiesen, nach der ein vor staatlicher Stelle erklärter Austritt nicht für eine Exkommunikation, also die Aberkennung aller kirchlichen Rechte, ausreicht. Dieser 2006 erlassenen «Anordnung» verweigerten die deutschen Bischöfe den Gehorsam. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hatte kürzlich erklärt, die deutsche katholische Kirche sei bei «diesem Thema im Gespräch mit Rom». Zollitsch zeigte sich zuversichtlich, «dass wir eine allseits tragfähige Vorgehensweise finden werden». (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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Lesermeinungen| | 13. März 2012 | | | | Letztlich ist der Mamon der einzige Hebel für... ...gläubige Katholiken, um den deutschen Klerus auf Kurs zu bringen. Denn was z.Z. in deutschen Pfarren so alles abgeht, kann man nur noch bedingt katholisch nennen.
Hier ein kleines Bsp. wie der Klerus offen gegen den Hl. Vater hetzt.
http://www.kath.net/detail.php?id=35539 |  3
| | | | | 12. März 2012 | | | | Immer toller Was kümmern sich die \"Piusbrüder\" um die Kirchensteuern? Das geht sie doch mitnichten etwas an. Geradezu infam ist dieses Gebaren.
Es gäbe für sie mehr als genug, vor der eigenen Haustüte wegzukehren wie bspw. ihr widerlicher Hochmut. |  2
| | | | | Fannon 12. März 2012 | | | | Kirchensteuer Also wenn ich Kirchensteuer zahlen müsste, dann hätte ich auch irgendwie das schlechte Gewissen damit die Zerstörung des gesunden katholischen/christlichen Glauben zu finanzieren.
Aber wie soll es da weitergehen? Ich glaube mit oder ohne Kirchensteuer, die nächsten Jahrzehnte werden für die katholische Kirche in Deutschland ein schmerzhafter Prozess - aber mit großen Chancen für Neuaufbrüche. Das wäre meine Hoffnung. |  3
| | | | | SCV 10. März 2012 | | | | Piusbrüder machen gemeinsame Sache mit Atheisten Anleitungen zum Kirchenaustritt sind nichts Neues. Die kann man auch bei atheistischen Organisationen herunterladen, wie bei der TAZ, dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten oder bei den sogenannten Humanisten.
Neu ist, dass sich die Piusbrüder diesen Organisationen anschliesst und auch Werbung für den Kirchenaustritt machen. Damit wird die antikatholische Gesinnung dieser falschen Brüder deutlich. |  3
| | | | | Silvio 10. März 2012 | | | |
\"Zollitsch zeigte sich zuversichtlich, «dass wir eine allseits tragfähige Vorgehensweise finden werden»\".
Das ist ja wieder typisch: Nicht Hü und nicht Hott, nicht Fisch und nicht Fleisch, SE Erzbischof Zollitsch sollte sich endlich zur uneingeschränkten Solidarität mit dem Hl.Vater bekennen. In einer Aussage haben die Piuse ja nicht unrecht, ein Großteil des Geldes wird tatsächlich dazu benutzt, «all jene Laienorganisationen, Räte und Funktionäre zu bezahlen, welche die Kirche an der Basis zerstören» Diese Aussage ist angesichts des domonierenden Linkskatholizismus in Deutschland nicht von der Hand zu weisen. |  9
| | | | | maphrian 9. März 2012 | |  | Das letzte Mal als ich von so einem Vordruck las... ... war es in einer Broschüre radikaler Nihilisten!
Aussöhnungskurs mit Rom und der Amtskirche vor Ort sieht wohl anders aus...
Wenn ich\'s nicht besser wüßte, würde ich glatt sagen, dass der ewige Widersacher die Kirche von links und rechts zerstören will. |  2
| | | | | Christine 8. März 2012 | |  | \"formaler Akt des Abfalls\" lt. vatikanischem Schreiben 10279/2006 http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html
Es wird unterschieden zwischen \"dem Verlassen der Kirche im meldeamtlichen Sinn mit entsprechenden zivilrechtlichen Konsequenzen\" mit \"Wille zum Verbleiben in der Glaubensgemeinschaft\", und \"einer wirklichen Trennung von den konstitutiven Elementen des Lebens der Kirche\", also eines \"Aktes der Apostasie, Häresie oder des Schismas\".
Die Piusse versuchen nun mit allen Mitteln, noch schnell (vor der endgültigen Trennung) ihre \"Schäfchen\" aus dem römischen Stall zu \"locken\". Zunächst mal unter dem Deckmäntelchen \"Romtreue\". Wenn dann der zuständige Pfarrer oder Ordinarius nach Ziffer 5 festlegt, daß es sich in diesen Fällen tatsächlich um einen echten Akt des Abfalls vom \"Konzilsapparat\" (Zitat aus dem Aufruf) handelt, finden sich die gutgläubigen Schäfchen plötzlich weit ausserhalb des römisch-katholischen Stal |  5
| | | | | 8. März 2012 | | | |
@ Barbara Wenz - Liebe Barbara,Du hast recht!...Genauso ist es. |  0
| | | | | GvdBasis 8. März 2012 | |  | Nicht ungültig, aber unerlaubt geweiht Zitat von Dominik Pallenberg: \"Die eigentliche Frage aber ist, wer einen Piusbruder bezahlt. Der Piusbruder ist ja ein Priester, wird jedoch von keinem dt. Bistum beschäftigt.\"
---
Ist ja klar: Aus Sicht der römisch-katholischen Kirche sind das ja Priester aufgrund unerlaubter Priesterweihen, und es fehlt jegliche Gehorsamsbereitschaft dem jeweiligen Ortsbischof gegenüber. Kein Chef würde in so einem Fall bezahlen, oder man würde ihn nicht mehr ganz voll nehmen. |  2
| | | | | 8. März 2012 | | | | Meines Wissens bekommt ein Priester der Bruderschaft von seiner Gemeinschaft 300 €/Monat. Außerdem verbleiben die Meßstipendien bei ihm. Wenn ich mich recht erinnere, denn ich hatte einml Gelegenheit, die Konstitutionen der Piusbruderschaft vollständig zu lesen, daß diese auch die Möglichkeit vorsehen, daß ein Priester die Meßstipendien an die Gemeinschaft abtritt. Freilich haben die Priester Wohnung und Verpflegung frei, sind kranken- u. pensionsversichert, auch die Kosten für ein Auto, das meistens für die Seelsorge unabdingbar ist, übernimmt die Gemeinschaft. |  4
| | | | | johnboy 8. März 2012 | | | | @Ester \"werd du erst mal gesund, dann kommen wir wieder!\" oder, ich glaube eher \"nimmst du erst die Medizin, dann kommen wir wieder\" |  1
| | | | | Philosophus 8. März 2012 | | | | @ GvdBasis Sie fragen hier den Falschen. Für mich ist es nämlich auch eher schwer nachvollziehbar, wie man als \"guter Katholik\" für den Kirchenaustritt und das Nichtbezahlen des Kirchenbeitrags (oder Steuer) Werbung machen kann.
@ antony: Ich denke, das ist unterschiedlich. Aber sicher werden etliche die Piusbrüder unterstützen und folglich keinen offiziellen Kirchenbeitrag zahlen. In Salzburg hat einmal eine Familie, deren Kinder in der FSSPX getauft wurden, sich erfolgreich dagegen gewehrt, dass im Zeugnis (weil offiziell ausgetreten) dieser Kinder \"ohne Bekenntnis\" steht und die Eintragung \"röm.-kath.\" erreicht. |  3
| | | | | antony 8. März 2012 | |  | @ Dominik Pallenberg Nun ja, soweit ist mir das klar. Meine Frage war eher: Treten Piusbrüder i.d.R. aus der öffentlich-rechtlichen Körperschaft aus? |  1
| | | | | Ester 7. März 2012 | | | | Schade Ich denke auch, das die Pius vieles richtig sehen, aber ihre Therapie ist falsch.
Anstatt die Ärmel hochzukrempeln und zu helfen, sagen sie zu dem Patienten Kirche \"werd du erst mal gesund, dann kommen wir wieder!\"
Nicht sehr christlich das Ganze! |  4
| | | | | 7. März 2012 | | | |
Recht haben sie, man muss den Sumpf austrocknen, zu viele Maden und Würmer.. |  5
| | | | | Dominik Pallenberg 7. März 2012 | |  | @antony Zitat: „Zahlen Piusbrüder überhaupt Kirchensteuer? Sind die beim Standesamt als \"römisch-katholisch\" registriert?“
Wenn ein Piusbruder nicht aus der Körperschaft ausgetreten und lohn- bzw. einkommenssteuerpflichtig ist, müßte er auch Kirchensteuer zahlen. Theoretisch.
Die eigentliche Frage aber ist, wer einen Piusbruder bezahlt. Der Piusbruder ist ja ein Priester, wird jedoch von keinem dt. Bistum beschäftigt. |  2
| | | | | Kephas_de 7. März 2012 | |  | Kirchenpolitische Hazardeure Was die Jungs von der Piusbruderschaft eventuell nicht voll checken: Ich werde im Jüngsten Gericht nicht danach gefragt, ob mein Bischof ein guter Haushalter war. Ich werde nach MEINER Haushalterschaft gefragt werden.
Wieder einmal verleiten sie Katholiken - und nicht die Schlechtesten! - dazu, aus dem Gehorsam dem von Gott gesetzten Bischof auszubrechen. Sie führen damit teils sehr schlichte Gemüter in Entscheidungssituationen, denen sie intellektuell und von der geistlichen Unterscheidung her nicht gewachsen sind.
In Freiburg hat der Papst die Menschen nicht aufgerufen, aus der Kirche (oder meinetwegen korrekterweise aus der Gemeinschaft der Kirchensteuerzahler) auszutreten - er hätte es ja wohl machen können.
Aus der Weigerung, den geistlichen Kampf in der Kirche innerlich mitzutragen, entsteht (ohne den Umweg über Luther und den Protestantismus, aber in ihrem Geist) auf direktem Wege eine traditionalistische Freikirche. |  9
| | | | | Der Makkabäer 7. März 2012 | | | | Tradition? Wenn sich die Piusleute nun das Gegenteil dieser Aussage einreden wollen, so zeigt dies nur, dass sie der Tradition – welche sie sich auf die Fahne geschrieben haben - längst untreu geworden sind (noch mehrere andere Aussagen im Laufe der Kirchengeschichte wären hier zu nennen). In Wahrheit geht es für die Piusbruderschaft nicht um die Aufgabe zur Rettung der Kirche, sondern um ihre eigene Rettung! Wenn man sich Rom weiterhin verweigerte, so hätte dies zur Folge, dass jene, welche Christus, der göttlichen Offenbarung und der hl. Kirche treu bleiben möchten, diese Gemeinschaft auf kurz oder lang verlassen würden. Was bliebe, wären die Extremisten, welche wir in unterschiedlichen Abstufungen bereits jetzt in dieser Gemeinschaft antreffen können. |  7
| | | | | Der Makkabäer 7. März 2012 | | | | Die unrechtmäßigen Bischofsweihen von 1988 Die Piusleute feiern diese Bischofsweihen (welche im Denzinger zurecht als „Untat“ bezeichnet wurden) als „die Rettungstat für die Kirche“. Was aber ist in diesem Punkt die wahre Lehre der Kirche? Hören wir hierzu die Stimme von Papst Pius XII, die uns folgendes mitteilt: ….
„…dass niemand rechtmäßig Bischofsweihen erteilen kann, wenn nicht zuvor der päpstliche Auftrag feststeht. Darum wird für die Erteilung einer solchen Weihe wider Recht und Gerechtigkeit, die ein äußerst schweres Verbrechen an der Einheit der Kirche bildet, die dem apostolischen Stuhl in ganz besonderer Weise vorbehaltene Exkommunikation verhängt….
Das ist die Lehre der katholischen Wahrheit, von der niemand abweichen kann, ohne Schaden zu leiden an seinem Glauben und an seinem Heil“. |  7
| | | | | Der Makkabäer 7. März 2012 | | | | Die Piusbruderschaft am Scheideweg Die Piusbruderschaft verfolgt das Ziel, dass Rom zum wahren Glauben zurückfinde. In Wahrheit hat, wer ein solches Ziel verfolgt, den wahren Glauben bereits verloren. Hat nicht Christus selbst die Kirche als Säule und Feste der Wahrheit gegründet, auf dem Felsen Petri errichtet und ihr ewigen Bestand verheißen?! Es ist wahr, dass im nichtdogmatischen Bereich innerhalb der Kirche Irrtümer auftreten können, so z. B. in der Lehre der „religiösen Toleranz“ welche der (wahren) Lehre der Religionsfreiheit von Vatikanum II, sowie der Offenbarung, widerspricht. |  6
| | | | | Der Makkabäer 7. März 2012 | | | | Was tut die Piusbruderschaft? Vor ein paar Jahren fiel mir ein internes Schreiben der Piusbruderschaft in die Hände. Dort wurden die Priester in dieser Gemeinschaft angewiesen, jenen, welche nicht die Möglichkeit haben eine tridentinische Messe zu besuchen, zu raten, lieber zu Hause zu bleiben (und den Rosenkranz zu beten), als in eine „moderne Messe“ zu gehen. Ist das noch katholisch?
Nein. So etwas kann man nur als sektiererisch bezeichnen! |  6
| | | | | Der Makkabäer 7. März 2012 | | | | Ein Wort zur Piusbruderschaft, ihrem neuerlichen Aufruf und ihrem Anspruch der Tradition treu zu sei Rom hat gesagt, dass die Leute die aus der Kirche austreten nicht exkommuniziert werden sollen. Hat Rom irgendwann gesagt, dass wer in Deutschland lebt, aus der Kirche austreten soll?
Welches Zeichen würden wir mit so einer Tat setzen? Ist dies nicht eine Art von Konsequentialismus den Leuten vorzuwerfen, sie wären Sünder, weil sie Kirchensteuer zahlten. Könnte man – dieser Logik folgend – nicht auch behaupten, jene, die in Deutschland Steuer zahlten seien Sünder, weil sie damit die Ermordung ungeborener Kinder (Abtreibung) unterstützten. Verlassen etwa die Piusleute deswegen unser Land? |  8
| | | | | Dismas 7. März 2012 | |  | Die Kirchensteuer muss abgeschafft werden Das heißt natürlich nicht, dass man der Hl.Kirche Geld für ihre Aufgeben veranthalten soll - nein im Gegenteil. Aber bitte, mein Geld darf nicht für ZdK, BdkJ oder zweifelhaften Räten sowie Angebote z.B: für \"scheinkatholische\" Kindergärten. Die Bischöfe und ihre Institutionen haben hier das Vertrauen weitgehend verspielt.... |  9
| | | | | Callixtus 7. März 2012 | | | | Eine diabolische Versuchung! @Hagen
Oh, doch das tun sie sehr wohl!
Wenn der Papst entscheidet, dass in D etwas geändert werden muss ist das etwas ganz anderes, als wenn ein Außenstehender hier einen solchen Aufruf startet. Wir haben das aus einem anderen Lager erst vor kurzem erlebt: \"Aufruf zum Ungehorsam\".
Jesus hat gesagt: \"Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist.\" Jesus hat genau gewusst, was mit dem Geld alles passiert. Die bestehende weltliche Ordnung ist nunmal unser Raum zum Handeln. Was würde denn geschehen, wenn jetzt sagen wir mal 30% der Gläubigen (unter den) Katholiken (nur) formal aus der Kirche austreten würden?
Was für ein Sieg für die Modernisten: Der Ausstieg aus der Finanziellen Mitspracherechtsgemeinschaft! Das wäre doch ein Feldräumen für die Finsternis. Solange der Papst den deutschen Bischöfen nicht befielt aus der Kirchensteuerbequemlichkeit auszusteigen, werde ich mich mit schön klingenden Argumenten nicht raustricksen lassen und meinen Platz den Bäumeumarmern überlas |  5
| | | | | Barbara Wenz 7. März 2012 | |  | @Hagen. Was mich ein wenig stört, ist, dass hier die Entscheidung aus Rom vorweggenommen werden soll, es finden ja noch Gespräche zwischen Vatikan u. deutschen Bischöfe in dieser Frage statt. Wenn es aber umgekehrt geht, wenn es um das Verhältnis Rom-FSSPX geht, wir entsinnen uns an die Non-Possumus-Predigt, die ja aber doch überhaupt gar keine war :-) , dann wird sofort empört gesagt, dass man die Entscheidung des Hl. Stuhls gefälligst abzuwarten habe, bevor man das Ergebnis der Gespräche solcherart \"torpediert\". Na ja ...
Das nennt man dann wohl \"double standards\".
Ansonsten verweise ich auf einen Kommentar vom Kollegen Guido Horst dazu. Unter \"Weiter\". www.die-tagespost.de/Pius-Brueder-Achtung-das-ist-ein-Irrweg;art456,132372 |  7
| | | | | 7. März 2012 | | | | Die bösen Piusbrüder ;-) tun hier nichts anderes als eine Entscheidung des Päpstlichen Rates für die authentische Interpretation der Gesetzestexte aus 2006 (!) in Erinnerung und zu deren konsequenter Anwendung aufzurufen. Es ist wohlbekannt, daß der Papst die Kirchensteuer sehr kritisch sieht. Stichwort Entweltlichung, das ja auch hier schon gefallen ist. Außerdem gibt es die Kirchensteuer so nur in D, A und etwas variiert in CH. Folglich kann die Kirchengliedschaft nicht von der Zahlung dieser Steuer abhängig sein. Die Kirche und die Körperschaften des öffentlichen Rechtes werden von den Beziehern der Kirchensteuer gern als deckungsgleich dargestellt, sind aber jedenfalls nicht ident. Freilich ist jeder Katholik verpflichtet, die Werke und Aufgaben der Kirche nach seinen Möglichkeiten auch materiell zu unterstützen. Das kann aber durchaus direkt erfolgen und damit so, daß der Einzelne nichts finanzieren muß, womit er sich nicht identifizieren kann oder wogegen er vielleicht sogar Gewissensbedenken hat. |  12
| | | | | Fröhlich 7. März 2012 | |  | piusbruderschaft: unruhe bringer die piusbruderschaft macht sich unglaubwürdig! wer glaubt denen jetzt noch, dass sie ein ernstes interesse an aussöhnung haben?
sie bringen nur unruhe (und ähneln dadurch ungewollt der pfarrer-initiative!!) |  7
| | | | | Smaragdos 7. März 2012 | | | | Memento Freiburg: Entweltlichung der Kirche \"Das Geld solle stattdessen «jenen Werken gegeben werden, welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind und so am Aufbau der Kirche weiterarbeiten».\"
Wenn mit \"jenen Werken ..., welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind\" die romtreuen (!) Werke gemeint sind (wozu die FSSPX leider nicht gehört) wie etwa die Neuen Bewegungen und Gemeinschaften (Jugend 2000, Seligpreisungen, Legionäre Christi etc.) gemeint sind, finde ich den Vorschlag interessant. Das ginge in Richtung Entweltlichung, die der Papst in Freiburg angemahnt hatte. |  3
| | | | | Calimero 7. März 2012 | | | | Fass aufgemacht. Jetzt haben die Piusse aber ein Fass aufgemacht. Viele Fragen schließen sich an:
Wie definiert sich eigentlich genau \"Piusbruder\" und wer zahlt deren Gehalt?
Falls das Gehalt aus Spenden bestehen sollte, ist es dann ein geregeltes und steuerpflichtiges Einkommen?
Auch ernst gemeinte Frage(n). |  2
| | | | | GvdBasis 7. März 2012 | |  | @ Dottrina Ojegerl, dann habe ich mir mit meiner Beleidigung des Papstes nun wohl eine saftige Kirchenstrafe zugezogen ;-) |  2
| | | | | Karlmaria 7. März 2012 | |  | Gier nach Macht und Kontrolle sind immer eine große Verführung Spenden und Kirchensteuern sollten möglichst immer so gegeben werden, dass damit nicht Einfluss, Macht und Kontrolle erkauft werden! Die Gier nach Macht und Kontrolle ist eine der mächtigsten Waffen Satans. Viel mächtiger als der Sex! |  4
| | | | | antony 7. März 2012 | |  | Zahlen Piusbrüder überhaupt Kirchensteuer? Sind die beim Standesamt als \"römisch-katholisch\" registriert?
Ernst gemeinte Frage. |  3
| | | | | goegy 7. März 2012 | | | |
In der Schweiz trifft man immer häufiger Menschen, die aus der römischen Kirche ausgetreten sind, nicht etwa, weil sie den Glauben verloren haben, zum Protestantismus übergetreten sind oder ganz einfach Kirchensteuer einsparen wollen.
Nicht wenige von diesen haben mit den Piusbrüdern überhaupt nichts am Hut, hängen aber an Ritualen, tradierten Formen der Frömmigkeit und Kirchen-Musik der vorkonziliaren Kirche.. Vielfach ist man auch von einer verbeamteten Priesterschaft enttäuscht, die strikt Dienst nach Vorschrift leistet und ausserhalb Bürozeit einfach den Telefon Beantworter einschaltet.
Manchem Beobachter geht es nicht in den Kopf, dass man an den wertvollen Traditionen der alten Kirche hängen kann, ohne dabei positive Neuerungen des II.Vaticanums, wie Oekumene etc, abzulehnen. Etwas allzu locker wirft die offizielle Kirche diese Gläubigen in den gleichen Korb wie sture Taditionalisten und Ewig-Gestrige. Eines Tages hat man dann genug und geht! |  3
| | | | | Dottrina 7. März 2012 | | | | Liebe(r) @GvdBasis, warum sind die Piusbrüder und deren Anhänger, deren es doch etliche gibt, keine guten Katholiken? Ich finde es nicht sehr christlich, diese Menschen zu diffamieren. Das ist ein indirekter Affront gegen Papst Benedikt, der sich redlich müht, diese Menschen wieder in den Schoß der Kirche zurückzuholen. Sorry, ist nicht böse gemeint, aber.... |  10
| | | | | GvdBasis 7. März 2012 | |  | @ kontra Ich meinte mit \"gute Katholiken\" ohnehin nicht die Piusbruderschaft. |  4
| | | | | Veritatis Splendor 7. März 2012 | |  | Es geht nicht vorrangig ums Geld... Wir Christen brauchen nicht viel zum Glücklichsein, um stark im Glaubenzu kämpfen - denn unser Schatz ist Christus in der Eucharistie. Lieber eine Hl. Messe mit Feuer in einer Garage, als Totenmessen in Marmorgemäuern.
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Nicht dass ich die Glaubeszeugnisse, der in Liebe und Opfer erbauten Barock-& Gotckirchen verschmähen würde - nur dass heute gerade diese Liebe mangelt!
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Ein Fasten ohne Kirchensteuermittel, würde dem deutschen Kirchensteuerleichnahm zu neuem Leben verhelfen! Nur leider hat AbinoL wohl recht, dass zu allerletzt die überflüssigen Fettpolster angegangen werden würden...
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Die Rettung sind die neuen Gemeinschaften, die bereits heute weitesgehend ohne Zöllner-& Steuereinnahmen bestens zurecht kommen. Je mehr integriert, desto weniger power, scheint mir da. Denn Abhängigkeiten vom Geld machen schlapp un hörig auf des Gönners (Demokratie) Verlangen. Arm, stark und frei, so werden wir Mariens unbfleckten-Herzens-Triumph erleben! |  4
| | | | | 7. März 2012 | | | | @GvdBasis Tja, nur leider leider haben die Piusse die deutschen Verhältnisse gemeint und Österreich ist nicht der Nabel der Welt. Wie wäre es mit erst nachdenken, dann schreiben? |  3
| | | | | JungeChristin 7. März 2012 | | | |
Der Wiedersacher wird durch die Kirchensteuern finanziert und unterstützt.Die Verschandelung der Kirchengebäude mit Mahltischen, Organisationen wie die radikal-feministische Frauengemeinschaft, Wiski, Pfarrinitiative und die Pfarrer die mehr oder weniger offen mit einerm weiblichen oder männlichen Partner zusammenleben. Ebenso die Laiinnen und Laien, die es ganz offen zugeben, die Hl. Kirche von innen heraus, aus der Verwaltung und Organisation zerstören zu wollen. Dafür geben wir unser Geld nicht. Den errechneten Kirchensteuerbetrag doppeln wir lieber und lassen das Geld den romtreuen Patres der FSSPX zukommen und deren wohltätigen und gottgefälligen Institutionen ! |  10
| | | | | Mavi 7. März 2012 | | | |
Ich möchte speziell zum Aufruf der Piusbruderschaft nicht Stellung beziehen. Aber das Schreiben des Papstes und das der Bischöfe zur Kirchensteuerzahlung kenne ich. Der Papst argumentiert religös und in sich stimmig vom Glauben her, die Bischofe vom Gesetz wenn ich das jetzt richtig erinnere. Nach dem Papstschreiben dürfte mit Menschen nicht so umgegangen werden: sie dürften nicht aus dem Taufregister gelöscht werden, dazu kommen noch die anderen schweren Kirchenstrafen. Das darf erst erfolgen, wenn sie dem zuständigen Pfarrer schriftlich auch ihren Glaubensaustritt aus der Kirche erklären. |  5
| | | | | GvdBasis 7. März 2012 | |  | @ Philisophus Kapiere ich da etwas nicht: Für mich (in Österreich) ist es absurd, wenn Leute, die vorgeben, gute Katholiken zu sein, für den Kirchenaustritt werben. Ich empfinde es als skandalös. |  5
| | | | | Philosophus 7. März 2012 | | | |
|  0
| | | | | Philosophus 7. März 2012 | | | | @GvdBasis In Deutschland gibt es die Kirchensteuer, die von jedem, der katholisch ist im Sinne der Kirchenzugehörigkeit vom Finanzamt mit den übrigen Steuern eingehoben wird. In Österreich heben die Diözesen den Kirchenbeitrag selbst ein. Am Problematischsten ist es in der Schweiz: Dort heben die Kirchengemeinden als Quasiparallelkirche den Beitrag ein und stellen den Pfarrer an. Der Bischof bekommt von dort sein Geld. Bischof Haas haben diese \"Kirchengemeinden\" jegliche Zahlung verweigert, um ihn zu erpressen! |  2
| | | | | 7. März 2012 | | | | \"Katholisch bleiben ohne Kirchensteuer\", lautet die Überschrift im Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft St. PIUS X , und dies hat auch seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI so Verfügt siehe
http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html
Und es ist nur dem Ungehorsamen Berufskatholiken und der Willkür der Ablasshandel oder doch schon regelrecht Simonie betreibenden \"Körperschaften öffentlichen Rechts katholische Kirche des deutschsprachigen Raumes\" zu verdanken, das Personen der Heiligen Sakramente beraubt werden und schon fasst automatisch der Beugestrafe der Exkommunikation anheimfallen wenn sie ihr Geld nicht an die \"Amtskirche\" abliefern, und das obwohl dies nicht einmal eines der 5 Gebote der Kirche ist. |  8
| | | | | frajo 7. März 2012 | |  | Eine interne Mitteilung der Pius-Brüder sollte nicht unser Handeln bestimmen, auch wenn ich hier (fast) den einzigen möglichen Ausweg aus dem Dilemma mit den Berufskatholiken sehe.
Aber vergessen wir nicht: Nicht WIR müssen SEINE Kirche retten sondern eine Umkehr der \"offensichtlichen Geisterfahrer\" in den Teilkirchen samt ihren Gremien von IHM erbitten. Für die Kirche selbst ist ER zuständig! Einen Auftrag für Alleingänge, so sehr es uns nach einem solchen drängt und es direkt schwerfällt zu widerstehen, sehe ich nicht. Vertrauen wir auf Rom! |  4
| | | | | 7. März 2012 | | | | @Jose ...aber auf der Piusbruderschaft herumhacken, das ist immer ganz und gar \'uneigennützig\'. - Das ist ein Aufruf an die Leute, die sowieso schon bei denen sind, falls das noch niemand gemerkt haben sollte! |  6
| | | | | Jose 7. März 2012 | | | | Was bezweckt die Piusbruderschaft?Möchte sie ihre eigene Basis zu Lasten der Kirche verbreitern?
Uneigennützig ist der Appell zum Kirchenaustritt sicherlich nicht. |  7
| | | | | Bialas 7. März 2012 | | | | Bitter aber Wahr. Ein Großteil des Geldes werde dazu benutzt, «all jene Laienorganisationen, Räte und Funktionäre zu bezahlen, welche die Kirche an der Basis zerstören», |  8
| | | | | 7. März 2012 | | | | Ungeschickt? Falscher Zeitpunkt? ...oder vielmehr ein Ausweis besonderer Rom-Treue in Zeiten, in denen die deutschen Bischöfe z.B. in diesem Punkt gegen römische Instruktionen offenen Widerstand leisten? Ist die FSSPX nicht tatsächlich wieder mal in der Sache viel Rom-treuer als die DBK? Und trägt die Schuld an der daraus erwachsenden Verwirrung nicht vielmehr die DBK als die FSSPX, die nur den Finger in die Wunde legt? Ich weiß es nicht... |  9
| | | | | Waldi 7. März 2012 | | | | Ich werde aus der römisch-katholischen Kirche,.. nicht austreten, auch durch die Empfehlung der Piusbruderschaft nicht. Aber dass meine Kirchensteuer-Beiträge Kirchenzerstörern wie der Pfarrerinitiative und ihresgleichen zufließt, das stinkt mir schon gewaltig. Deshalb wäre ich mit dem Vorschlag von @Tadeusz sofort einverstanden, den Gegenern von Papst Benedikt XVI. und somit den Widersachern der katholischem Kirche, die euro-fördernde Pipeline zu schließen und sie finanziell auszutrocknen. Ich bin überzeugt, dass sie sich,um wieder an die Moneten zu kommen, in jede Richtung manipulieren lassen würden! |  5
| | | | | 7. März 2012 | | | | Kalter Kaffe 3 Im Übrigen sollen die bei der Piusbruderschaft gespendeten Sakramente nach dem Willen Roms schon seit Jahren in den Kirchenbüchern der zuständigen Ortspfarreien eingetragen werden, und zwar in Deutschland auch unabhängig von der Zahlung der Kirchensteuer. Es gibt auch in Deutschland Pfarrer, die sich ohne Probleme daran halten. Rom hat ja nicht gesagt, dass der Austritt vor der Behörde keine Exkommunikation nach sich ziehen KANN. Aber es darf eben kein Automatismus eintreten.
Die Piusbruderschaft hat dieses Thema wohl in ihr Mitteilungsblatt übernommen, weil neunzig Prozent ihrer Mitglieder immer noch Kirchensteuer zahlen, sich mancher dieser Zahler darüber seit Jahren ärgert und viele kein Internet nutzen. |  5
| | | | | Bichler 7. März 2012 | |  | @Tadeusz Da stimme ich Ihnen zu. Den Aufruf empfinde ich gegenwärtig zwar unüberlegt, aber ich beobachte durchaus mit Schmerzen, welche Projekte, Vereine und Personen in meiner Diözese auch mit meinem Geld finanziert werden. Der Peterspfennig hätte schon seinen Reiz als Ersatz. |  3
| | | | | 7. März 2012 | | | | Kalter Kaffe 2 Wie heuchlerisch die Behauptung der Bischöfe ist, dass man sich durch Kirchenaustritt automatisch von der Kirche lossagt, habe ich im Trierer Generalvikariat erlebt. Deutsche Grenzgänger nach Luxemburg zahlen gar keine Kirchensteuer, Luxemburger Grenzgängern aber wird von der Kirche selbst zum \"Kirchenaustritt\" in Deutschland geraten, damit sie hier keine Kirchensteuer zahlen müssen. Der Kirchenaustritt zur Vermeidung der Kirchensteuer war im Einvernehmen mit den Bischof immer ohne Exkommunikation möglich, wenn sich der Austrittswillige bereit erklärt hat, einen freiwilligen Beitrag zu leisten. |  5
| | | | | Jonny 7. März 2012 | | | | Der Aufruf der Pi*sbrüder ist eine große Frechheit! Mit solchen Aufrufen löst man bestimmt keine Probleme, sondern schafft nur einen größeren Graben! |  6
| | | | | AlbinoL 7. März 2012 | |  | als ob beim nicht bezahlen als erstes die Funktionäre gestrichen werden....erstmal triffts alles andere... |  6
| | | | | medpilger89 7. März 2012 | |  | Im Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft steht nicht, dass man aus der Kirche austreten soll, sondern die Kirchensteuer ( Zitat Kathnet): „jenen Werken zu geben, welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind“.
Das Geld, das die Gläubigen der Kirche als Steuer zukommen lassen, ist ein Werk der Barmherzigkeit, damit es zur Erfüllungl für viele Aufgaben Verwendung findet. Das geschieht aber nicht, und daher ist es sinnvoll, der DBK einmal zu zeigen, dass es auch anders geht. Wie leicht sitzt eine Unterschrift unter einer Überweisung an kirchenfeindliche \'Gruppen/Organisationen, das Geld wird dann gegen die Interessen der r.k. Kirche verwendet. |  6
| | | | | GKC 7. März 2012 | | | | Richtiges von den Falschen? Wo sie recht haben, da haben sie recht, die Piusbrüder. Daß ich mit meinen Kirchensteuern die Zerstörung ebendieser Kirche auch noch finanzieren muß - das nenne ich diabolisch. |  4
| | | | | Rhenania 7. März 2012 | | | | Ich verstehe ja, was sie meinen, aber als Schlagzeile wird bleiben: \"Piusbrüder rufen zum Kirchenaustritt auf!\" - Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Aktion äußerst unklug. Entweder sehen sie das nicht oder die Ratgeber arbeiten gegen eine Versöhnung. |  4
| | | | | GvdBasis 7. März 2012 | |  | Deutschland - Österreich - Schweiz Kann mir einmal jemand den Unterschied der Kirchensteuereinhebung in diesen drei Ländern erklären? Da blicke ich nämlich noch immer nicht durch. |  1
| | | | | Tadeusz 7. März 2012 | |  | Herrvorragend ...jetzt braucht es noch an Organisation.
Ich wäre durchaus geneigt, den gleichen Betrag zu entrichten - aber z.B. direkt an ein Konto in Vatican. |  7
| | | | | 7. März 2012 | | | | Rudolph Sohm (1841-1917) Die Trennung der Kirche in eine organisierte Körperschaft und eine geistige Gemeinschaft geht auf den protestantischen Kirchenrechtler Rudolph Sohm (1841-1917) zurück. Sohm´s Lehre steht wahrhaft nicht in der katholischen Tradition der katholischen Kirche. |  4
| | | | | Evalyne 7. März 2012 | | | | Langsam wird immer deutlicher welch Geistes Kind die Piusbrüder sind. Unter dem Deckmantel der Kirchentreue sabotieren sie die katholische Kirche und tragen weiter zur Verwirrung und zum Glaubensabfall bei. |  10
| | | | | placeat tibi 7. März 2012 | | | | Egal wer dazu auffordert... Die Verwendung der KST in eine Sache. Der Skandal ist die Verknüpfung des Steuerzahlens (bzw. der standesamtlichen Mitgliedschaft) mit dem Gnadenstand, außer in deutschsprachigen Ländern gibt es das nirgends in der RKK.
Rom möge uns bitte unmißverständlich von diesem Skandal befreien.
Praktizierende Katholiken wissen selbst, wo ihre Spende gut aufgehoben ist, und \"Taufscheinkatholiken\" darf nicht länger ein Gnadenstand vorgegaukelt werden, den man sich quasi erkaufen könne.
Diese Art Kirchen - Steuer ist ein Unwort in sich, und zutiefst unkatholisch.
@Julifix: die Austrittsformulare gibt\'s auch beim Standesamt. |  6
| | | | | Calimero 7. März 2012 | | | | Konsequent? Die Forderung ist schon konsequent. Keine Frage.
Aber haben denn die deutschen Mitglieder bzw. Anhänger der Piusbruderschaft diesen Schritt auch selbst schon getätigt? |  2
| | | | | Awrah 7. März 2012 | | | |
Die Bruderschaft ist nicht gegen Rom sondern gegen die laizistischen, säkularen Zeitgeistkatholiken die sich AUCH in Rom breit gemacht haben. Und das die Kirchensteuer in De (und auch Austria) ein Problem ist und völlig zweckfremd verwendet wird, wird wohl kein ehrlicher Katholik (römisch-katholisch!) anzweifeln wollen. Die wirklichen Kirchenspalter sitzen im ZDK und in den höchsten Ämtern der deutsch-nationalen, ehemals katholischen Kirche und leben von unseren Steuern prächtigst!! :( Agieren aber gleichzeitig völlig losgelöst von Rom und negiereund ignorieren die Anweisungen von dort völlig! |  10
| | | | | Sodale 7. März 2012 | |  | Schwierig Leider treffen die Piusbrüder damit einen wunden Punkt und ich würde nicht sagen, dass die Piusbrüder damit die Spaltung fördern wollen. Es besteht in dieser Sache wirklich Klärungsbedarf und eine Neusortierung - ich will nämlich auch nicht, dass Glück und Co. auf unseren Hl.Vater draufhaun und nebenbei von meiner Kirchensteuer finanziert werden. |  8
| | | | | 7. März 2012 | | | | Wie ungeschickt kann man sein? Da läuft gerade ein mühsamer Prozess zur \"Wiedereingliederung\" der Piusbrüder in die Kirche, und dann kommt so ein Aufruf? Ich habe ja die Piusbrüder gegen manchen Vorwurf in Schutz genommen und bin nach wie vor der Meinung, dass sie mehr in der katholischen Kirche zu suchen haben als manche Hypermodernisten, aber bei einem solchen Aufruf frage ich mich wirklich verärgert: \"Wie ungeschickt kann man sein?\". Wie Philosophus schrieb: Damit gießen sie Öl ins Feuer und gleichzeitig Wasser auf die Mühlen ihrer Gegner. |  11
| | | | | Tina 13 7. März 2012 | |  | Seht ihr die Tränen in den Augen des Herrn nicht. Liebe Piusbruderschaft, Ihr braucht nicht der Welt zu gefallen. Schaut zu, dass ihr dem Herrn gefallt! „Demut und Gehorsam“, sollten bei jedem Hirten sehr hoch im Kurs stehen. (auch wenn dies in „der modernen Welt“, nur ein müdes Lächeln hervorruft)
1 Petr 4,10-11 Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen. |  8
| | | | | Dottrina 7. März 2012 | | | | Erst mal in Ruhe lesen! Ich habe mir bereits am Montag die 8 Seiten auf der Homepage der Piusbrüder durchgelesen. Was dort steht, ist ja recht schlüssig und würde Sinn machen. ich möchte aber, bevor ein solcher Schritt erwogen werden kann, erst eine endgültige Instruktion aus Rom abwarten. Es gibt die Anweisung ja eigentlich schon, wird aber von den dt. Bischöfen (auch wegen der Konkordate) strikt verweigert. Sobald volle Klarheit herrscht, würde ich aus der \"Körperschaft des öffentlichen Rechts\" austreten, NICHT jedoch aus der katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft. |  9
| | | | | Philosophus 7. März 2012 | | | | Kardinaltugend Klugheit? Dieser Aufruf erscheint mir mehr als unklug, er trägt zur Spaltung bei und hilft wirklich niemandem weiter. Wenn der FSSPX wirklich an einer Rückkehr zum Heiligen Stuhl gelegen sein sollte, sollten sie sich um Versöhnung bemühen, auch wenn das mit Teilen der deutschen Kirche sicher nicht ganz leicht sein wird. Mit solchen Aufrufen nähren die FSSPX nur die Vorurteile ihrer Gegner! |  9
| | | | | julifix 7. März 2012 | |  | @Hoferin wenn die Piusbruderschaft ein Formular bereitstellt, mit dem der Kirchenaustritt erklärt werden kann, was ist das anderes als ein Aufruf zum Kirchenaustritt und zur Spaltung!!!!???? |  13
| | | | | julifix 7. März 2012 | |  | Nun... wenn dem tatsächlich so ist, hat sich die Pius-Bruderschaft wohl endgültig abgespalten und sollte auch komplett exkommuniziert und als Sekte eingestuft werden.
Herr mein Gott sei Ihnen barmherzig und lass nicht zu, dass der Satan weitere Wunden der Spaltung in den Leib Christe schlagen kann!! |  10
| | | | | 7. März 2012 | | | | Überschrift stimmt nicht Übrigens rufen die \"Piusbrüder\" nicht zum \"Kirchenaustritt\" auf, sondern zum Austritt aus der Steuerzahlgemeinschaft der \"Körperschaft öffentlichen Rechts\" - das ist etwas ganz anderes! |  18
| | | | | 7. März 2012 | | | | problematische Kirchensteuer Ein Großteil des Geldes werde dazu benutzt, «all jene Laienorganisationen, Räte und Funktionäre zu bezahlen, welche die Kirche an der Basis zerstören», heißt es.
Diese Kritik der Piusbruderschaft ist nicht ganz unberechtigt. Es ist wohl tatsächlich so, dass ZDK und KFD eine eigene, eine deutsche Kirche, weitab von Rom, durchdrücken wollen. Daher ist es völlig unverständlich, dass diese Organisationen immer noch aus Kirchensteuermitteln finanziert werden. Trotzdem halte ich den Aufruf der Piusbruderschaft zum Kirchenaustritt für überzogen. Die Kirchensteuer - oder besser ihre Verwendung - bleibt ein Problem. |  10
| | | | | 7. März 2012 | | | | Recht haben sie Wenn ich nicht durch familiäre und berufliche Verpflichtungen derzeit (noch) viele Schwierigkeiten beim \"Kirchensteueraustritt\" bekommen würde, dann wäre ich auch sofort draußen. Bei der erstbesten Möglichkeit werde ich mich vom Steuereinzug abmelden und das Geld wirklich katholisch Gruppierungen zukommen lassen. Das Unwesen der Ordiniariokratien wird erst besser werden, wenn der Geldüberfluss aufhört. |  11
| | | | | kathi 7. März 2012 | | | | Geld Die Gläubigen, die zur Pius-Bruderschaft gehen, bezahlen auch Kirchensteuer. Sollte das Gesetz wirklich geändert werden, erhofft sich meines Erachtens die Pius-Bruderschaft, dass das Geld entsprechend der Kirchensteuer dann an sie gezahlt wird. Somit würden sich die Einnahmen stark erhöhen. Es ist dann mehr, als im Klingelbeutel ist und als Spende im Haben gebucht werden kann. - Schade, dass sich die Pius-Bruderschaft entschieden hat, so in der Öffentlichkeit zu agieren. Ein Gleichklang mit Rom wäre besser gewesen. Schade. |  11
| | | | | girsberg74 7. März 2012 | | | |
Hinsichtlich der fragwürdigen Verwendung der Kirchensteuer haben diese Leute zwar recht, doch dass sie sich auf Rom berufen, das sie nicht anerkennen, das ist schon eine Sonderleistung. |  11
| | | | | 7. März 2012 | | | |
Ein Zeichen mehr, dass die Piusbruderschaft keine Aussöhnung möchte, auch wenn zugegebener Maßen viel Kirchensteuergeld unsinnig verpulvert wird. |  14
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