Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Die Ankunft Christi bei den Menschen ist der Angelpunkt der Geschichte

25. Dezember 2011 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Zollitsch in Weihnachtspredigt: Gott ist nicht derjenige, der fern und abgehoben über den Menschen thront oder aus der Distanz auf uns herabschaut. Nein! Er kommt in unsere Welt


Freiburg (kath.net/pm)
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat zu Weihnachten eine neue Solidarität unter den Menschen angemahnt. „Der realistische Blick auf die Welt führt dazu, dass wir Christen uns in besonderer Weise engagieren. Wer sich Gott zuwendet, weiß sich in tieferer Weise mit der Welt und seinen Mitmenschen verbunden; dem sind die Anliegen und Nöte des anderen nicht gleichgültig“, sagte Zollitsch in seiner Predigt am 1. Weihnachtsfeiertag im Freiburger Münster. In der Zuwendung zu Gott finde der Mensche den Auftrag, das Licht Gottes in die Welt zu tragen: „Daraus erwächst die Hinwendung zu den Sorgen der Menschen.“


Erzbischof Zollitsch erinnerte daran, dass an Weihnachten Gott dem Menschen auf Augenhöhe begegne. „Gott ist nicht derjenige, der fern und abgehoben über den Menschen thront oder aus der Distanz auf uns herabschaut. Nein! Er kommt in unsere Welt, wird einer von uns, stellt sich an unsere Seite und macht uns Menschen zu seinem Partner“, so Zollitsch. Die Ankunft Christi bei den Menschen sei der Angelpunkt der Geschichte, die seitdem eine neue Bedeutung bekommen habe: „Gott selbst ist es, der Geschichte schreibt, indem er sich in sie hineinbegibt.“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz appellierte an die Gläubigen, sich immer neu auf die Partnerschaft mit Gott, in der Familie und der Gesellschaft einzulassen. „Partnerschaft braucht Offenheit und das Engagement beider Seiten. Stehen viele heute nicht in Gefahr, sich selbst zu genügen? Andere halten sich selbst für so wichtig, dass sie kein Miteinander brauchen.“ Es scheine, dass die Menschheit schon viel aufgewandt habe und damit fortfahre, sich mit eigenen Kräften erlösen zu wollen. „Wo wir meinen, alles aus eigener Kraft leisten zu können, befinden wir uns allerdings auf dem falschen Weg. Nicht zuletzt die selbst gemachten Krisen, wie die Eurokrise oder Fukushima, zeigen unsere Grenzen auf“, so Erzbischof Zollitsch. Deshalb könne die Gesellschaft nicht auf das Engagement von Christen verzichten. Gleichzeitig sei es notwendig, sich wieder neu Gott zuzuwenden, wie es Papst Benedikt XVI. während seiner Rede im Freiburger Konzerthaus gesagt habe. „Die entscheidenden Faktoren unseres Lebens können wir mit innerweltlichen Kriterien nicht beschreiben: Liebe, die wir einander schenken; Hoffnung, aus der wir leben; Vertrauen, das wir brauchen.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele







Top-15

meist-gelesen

  1. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  2. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  3. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  4. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  5. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  6. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  7. Apostolisch und nix anderes
  8. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  9. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  10. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  11. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  15. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz