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Zollitsch: DBK begrüßt Urteil gegen Eizellenspende

4. November 2011 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Dass der europäische Menschenrechtsgerichtshof die Eizellspende verbietet, ist eine klare Absage an die „Kommerzialisierung und Instrumentalisierung menschlichen Lebens“


Bonn (kath.net/dbk) Zur Entscheidung des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs über die Regelung der Samen- und Eizellspende erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch gestern (3. Nov.):

„Die Deutsche Bischofskonferenz begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs (EGMR). Es bestätigt die Rechtslage in Österreich, nach der die Eizellspende verboten ist und die insoweit der deutschen Gesetzgebung entspricht. Mit diesem Urteil wird der Schutz der Menschenwürde gestärkt.


Die Zulassung der Eizellspende birgt die große Gefahr, Frauen unter Inkaufnahme erheblicher physischer und psychischer Schäden zum Objekt kommerzieller Interessen zu machen und die verletzliche Situation von Frauen auszunutzen. Da eine Eizellspende ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko für die Frau ist, trägt das Urteil wesentlich zum Gesundheitsschutz und zum Schutz des menschlichen Lebens bei.

Das Urteil stellt das Wohl des Kindes in den Vordergrund. Es verhindert so eine Auflösung der Integrität der Familie durch Entkopplung von Mutter und Kindesidentität. Diese Entkopplung läge bei einer Eizellspende durch die Trennung von genetischer und leiblicher Mutter vor. Der Gerichtshof zeigt die Unterschiede dieser besonderen Konstellation zur Adoption und Eltern-Kind-Beziehung deutlich auf.

Mit diesem Urteil und der ablehnenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshof zur Patentierung embryonaler Stammzellen aus dem Vormonat wurden innerhalb kurzer Zeit auf europäischer Ebene zwei wesentliche Entscheidungen getroffen, die der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung menschlichen Lebens eine klare Absage erteilen.

Das heutige Urteil ist als ein erneutes deutliches Signal gegen eine Verzweckung des Menschen anzusehen.“


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Lesermeinungen

 Markus-NRW 5. November 2011 
 

@Martyria

In Deutschland und Österreich haben wir zZt Bischöfe aus der Generation der Alt68er. Das die Generation der Kinder und Enkel dieser Revolutionäre und Zerstörer deren Treiben ein Ende setzen möchte ist sehr verständlich, allerdings werden wir noch einige Jahre, vielleicht auch noch 10-15 Jahre warten müssen, bis wieder recht-katholische Hirten erscheinen.


1
 
 Martyria 5. November 2011 

@ GottesDienerin

Ihr zweiter Wunsch widerspricht zutiefst der Tradition und der hierarchischen (= auf einen heiligen Anfang bezogene) Verfasstheit der Kirche. Es gäbe andere, kirchenrechtlich geordnete Wege zur Befriedung der Situation in D. Polen Sie Ihren Pauschalhass gegen \"die\" Bischöfe um in Liebe - suchen Sie sich aus, zu was. Das stünde Ihnen als Katholikin besser zu Gesicht. Ihre Zeilen halte ich sachlich, fachlich und menschlich für ausgemachten Schmarrn.


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 girsberg74 5. November 2011 
 

Bitte hin zu Taten!

EBZ hat das Richtige gesagt, doch eine besondere geistlichte Leistung oder gar Leitung war das nicht, er brauchte nur zu kommentieren.
Ich wünschte mir, dass ein Vorsitzender der DBK gemeinsam mit den Mitgliedern des Gremiums, dem er vorsitzt – und im Folgenden beziehe ich mich auf „DISPUTA in. VATICANmagazin 10/2011“ – von seinen „Un“taten zu den Taten findet, wofür er aufgestellt ist.


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 GottesDienerin64 4. November 2011 
 

Das schönste Vorweihnachtsgeschenk wäre für mich: \"PAPST ORDNET DIE SCHLIESSUNG VON WELTBILD AN\" und \"DIE SCHLIESSUNG DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ\". Zukünftig würde der Heilige Stuhl dann nur vom NUNTIUS mit einem Stellvertreter in Deutschland vertreten sein. Sämtliche Bischöfe und Kardinäle hätten in Deutschland keine Entscheidungs- bzw. Weisungsbefugnis mehr.


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