Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  14. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

'Kardinal Mindszenty - ein kostbares Weizenkorn'

7. Oktober 2011 in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kostenlos von KIRCHE IN NOT: Predigt von Pater Werenfried auf Hör-CD


München (kath.net/KIN) Zum 55. Jahrestag des Volksaufstands gegen die sowjetische Besatzung in Ungarn, der am 23. Oktober 1956 begonnen hatte, gibt das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" unentgeltlich eine Predigt seines Gründers Pater Werenfried van Straaten heraus. Darin spricht er über das Schicksal des ungarischen József Kardinal Mindszenty, und über dessen Vorbild für Christen heute.

Pater Werenfried hatte Mindszenty persönlich gekannt und ihn während des Volksaufstandes am 30. Oktober 1956 in Budapest besucht. Die nun als Audio-CD erschienene Predigt hielt der Gründer von "Kirche in Not" im Jahr 1985 zum zehnten Todestag Mindszentys und würdigt ihn darin als "kostbares ungarisches Weizenkorn".

Der einstige Primas von Ungarn habe "einen Kreuzweg auf sich genommen, wie ihn kaum ein anderer Kardinal gehen musste", betont Pater Werenfried. Nach seiner Inhaftierung durch das kommunistische Regime am 26. Dezember 1948 sei Mindszenty wochenlang gefoltert worden. "Nachts wurde er mit einem Gummiknüppel verprügelt, am Tag wurde er am Schlafen gehindert", berichtet Werenfried. "So wurde er als Mensch zerstört, in den Augen der Toren schien er tot zu sein."


Nach seiner Freilassung sei Mindszenty schließlich, wie Werenfried kritisiert, als "Tauschobjekt der Ostpolitik den Illusionen der Diplomaten geopfert" worden. "Er musste sein Vaterland verlassen und wurde genauso entrechtet wie Gottes eigener Sohn, der Gestalt eines Sklaven angenommen hat und gehorsam war bis zum Tod am Kreuz." Dass sich selbst ein "geistlicher Riese wie Kardinal Mindszenty" diesem Gehorsam unterworfen habe, sei ein Zeichen großer Heiligkeit, betont Pater Werenfried und appelliert an seine Zuhörer, nie sparsam zu sein, wenn es darum gehe, verfolgten und bedrängten Christen zu helfen:

"Wir, die wir den kleinsten Teil des Kreuzes Christi tragen, bleiben arm für die Ewigkeit, wenn wir nicht den größten Teil der Liebe, die die verfolgten Christen brauchen, auf unsere Rechnung nehmen. Während unsere Brüder in Blut und Tränen gereinigt werden, werden wir in der Liebe geprüft. Wenn wir in unserem Überfluss noch geizig sind und nicht heroischer in der Liebe werden, dann müssen wir um unsere Ewigkeit bangen."

Diese Liebe bei den Menschen zu wecken, sei die Aufgabe des Hilfswerks "Kirche in Not", stellt Pater Werenfried fest und warnt davor, dass die Verfolgung der Kirche weltweit "Symptom eines nicht von Menschen entfesselten Geisteskampfes" sei. Mit Blick auf die Situation der Kirche im Westen ruft er aus:

"Jahrzehntelang wurde der Glaube nur zögernd gepredigt und alles getan, um Gottes Gebote zu unterwandern. Die Menschen haben den Kampf gegen das Böse eingestellt und versöhnen sich mit allen Perversionen, zu denen der gefallene Mensch sich hingezogen fühlt."

Werenfried kritisiert weiter, die Abwehrsysteme unserer Gesellschaft seien durch diesen falschen Pazifismus völlig abgeschaltet. "Am Ende dieser Infektion steht der Tod", stellt Werenfried fest und sagt: "Umso weniger man an die Existenz des Teufels glaubt, desto gefährlicher wird er."

Die Audio-CD "Kardinal Mindszenty - ein kostbares Weizenkorn" kann unentgeltlich auf www.kirche-in-not.de/shop bestellt werden.

Deutschland:
www.kirche-in-not.de

Kirche in Not
Lorenzonistr. 62
81545 München
Deutschland

Telefon: +49 / 89 / 64 24 888 – 0
Fax: +49 / 89 / 64 24 888 50
E-Mail: [email protected]


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. Kardinal Kurt Koch zum Präsidenten von "Kirche in Not“ ernannt
  2. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  3. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  4. Tragisches Schicksal der verfolgten Christen
  5. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  6. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
  7. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  8. "Kirche in Not": Mord an Priestern auch in "katholischen Ländern"
  9. Kirchliche Schule in Karakosch (Nordirak) wiedereröffnet
  10. Größte katholische Kirche auf der Arabischen Halbinsel wird geweiht







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz