Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

China: Vier Priester der Untergrundkirche verhaftet

6. August 2011 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grund: Sie hatten sich geweigert, der von Rom unabhängigen "Patriotischen Vereinigung" beizutreten


Peking (kath.net/KAP) In der ostchinesischen Provinz Shandong sind vier katholische Geistliche der romtreuen Untergrundkirche festgenommen werden. Die Behörden wollten sie zum Beitritt zur regimetreuen "Patriotischen Vereinigung chinesischer Katholiken" (CPCA) zwingen, meldet der römische Pressedienst "AsiaNews" am Samstag.

Derzeit befänden sich die Priester in Isolationshaft im Gefängnis von Dongming und erhielten keine Nahrung. Ihre Anhänger hätten sich in einem Hilferuf an den Vatikan gewandt, so asianews.

Die vier Priester, die in Luquan an Geistlichen Einkehrtagen teilnahmen, seien in der Nacht auf Mittwoch in dem Exerzitienhaus verhaftet worden. Die Polizei sei über die Mauer des Anwesens geklettert unter dem Vorwand, einige Diebe festnehmen zu wollen. Stattdessen hätten sie die Geistlichen aus dem Schlaf gerissen und gezwungen, mit ihnen zu gehen, meldet "AsiaNews". Es handele sich um den Administrator der Diözese Heze, Wang Chengli (48), sowie um Zhao Wuji (50), Li Xianyang (34) und Sun Guichun (38).


Da die vier sich weigerten, der von Rom unabhängigen "Patriotischen Vereinigung" beizutreten, suche die Polizei nach Hinweise auf kriminelle Vergehen, um sie erpressbar zu machen, schreibt "AsiaNews". Zudem versuchten sie, deren Gläubige zu bedrohen und einzuschüchtern. Unterdessen hoffe die papsttreue Untergrundkirche, dass der Heilige Stuhl sich für die Freilassung der Geistlichen einsetze.

Nach einigen Jahren der Entspannung haben die chinesischen Behörden den Kurs gegenüber dem Vatikan und den romtreuen Katholiken seit einigen Monaten wieder verschärft. So waren beispielsweise im Juni und Juli zwei katholische Bischöfe auf Geheiß der staatlichen Behörden ohne päpstliche Zustimmung geweiht worden.

Schätzungsweise 13 Millionen der etwa 1,3 Milliarden Chinesen sind Katholiken. Diese sind seit 1957 in zwei Gruppierungen gespalten: Die staatlich zugelassene und kontrollierte vom Papst nicht anerkannte "Patriotischen Vereinigung chinesischer Katholiken" und die so genannte Untergrundkirche, die in Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl steht.

Die Katholiken der "Patriotischen Vereinigung" (CPCA) konnten seit ihrer Gründung mit Ausnahme des Jahrzehnts der chinesischen "Kulturrevolution" von 1966 bis 1976 mit staatlicher Erlaubnis aktiv sein. Die Mitglieder der "Untergrundkirche" sind hingegen regelmäßig staatlichen Schikanen und Sanktionen ausgesetzt.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Athina 6. August 2011 

Frage:

Haben sich eigentlich jemals Gruppierung wie \'Wir sind Kirche\' oder dem \'ZdK\' mit solchen Missständen beschäftigt?


1
 
 Bene16 6. August 2011 
 

Ich schäme mich!

Und wir? Wir könnten gefahrlos Christus nachfolgen und gemeinsam mit Seinem Stellvertreter freimütig den Glauben bekennen. Wir könnten uns täglich durch die Sakramente nähren und stärken lassen – Gott dankbar anbeten, Ihn loben und preisen. Wir könnten mit Seiner Gnade im täglichen Leben zum Heil der Menschen wirksam werden – Leben schützen und bewahren, den Glauben weitergeben, Liebe in die Welt tragen…

Aber was tun wir? Wir kämpfen um das „Recht“ die Liturgie nach unseren je eigenen Maßstäben zu verschandeln und bestreiten die Notwendigkeit des Kreuzesopfers (und des Messopfers); wir diskutieren darüber, ob der Herr insgeheim eigentlich nicht doch irgendwie „Priesterinnen“ gewollt haben könnte; wir fragen uns, ob auch heute noch wir uns zu Ihm oder nicht vielmehr Er sich zu uns bekehren sollte…

Wir sind so vollmündig geworden, dass einem schlecht werden könnte!
Herr, erbarme Dich! Ihr treuen Christen in China, verzeiht uns – wir haben euer Opfer nicht verdient.


3
 
 MarinaH 6. August 2011 
 

Heavenly Man

Um sich eine gute Vorstellung machen zu koennen, wie es inhaftierten Priestern uin China so ergeht , empfehle ich das Buch Heavenly Man von Bruder Yun.
Gleichzeitig ist es aber phantastisch zu sehen, wie auch heute der Hl. Geist in der verfolgten Kirche wirkt. Ich hatte manchmal den Eindruck als ob es die Geschichte des Hl. Paulus im 20. Jahrhundert ist.
http://www.amazon.de/Heavenly-Man-atemberaubende-Geschichte-Bruder/dp/3765537888


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  3. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  4. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  5. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  6. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  7. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  8. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  9. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  12. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  13. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz