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Erstes Pro-Life-Internetforum für ungewollt Schwangere

28. Februar 2011 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Pro Femina e.V. informiert und berät schwangere Frauen im World Wide Web. Bei öffentlichen Empfehlungen der eigenen Arbeiten in fremden Foren 'wurden wir sofort zensiert'


Heidelberg (kath.net/vorabtreibung.net ) Der Verein Pro Femina betreibt seit wenigen Tagen unter der Adresse www.vorabtreibung.net eine eigene Internetplattform nur für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Mit allen wichtigen Informationen rund um Schwangerschaft und Abtreibung sowie einem eigenen Forum will der Verein Frauen dabei helfen, eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind zu finden. Diese im deutschen Internet einzigartige Plattform ist ein weiterer Schritt für das Pro Femina-Projekt „1000plus: HILFE statt Abtreibung für 1000 und mehr Schwangere im Jahr“.

Bisher waren die Online-Beraterinnen von Pro Femina stets in den Foren fremder Anbieter zu Gast. Hier wurden die Arbeit jedoch stark behindert. „Wir konnten keine öffentlichen Empfehlungen mehr für Pro Femina aussprechen. Wenn wir es doch taten, wurden wir sofort zensiert“, sagt Brigitte Stelzle, die das Online-Beratungsteam leitet. „Wir mussten erleben, dass Frauen sich gegen ihr Kind entschieden, weil wir an der Hilfe gehindert wurden.“ So entstand die Idee für ein eigenes Forum unter der Adresse www.vorabtreibung.net, welches mit Hilfe der STIFTUNG JA ZUM LEBEN umgesetzt wurde.


Die Plattform beinhaltet ein umfangreiches Informationsangebot rund um das Thema ungewollte Schwangerschaft und Abtreibung, speziell zugeschnitten auf Schwangere im Konflikt. Dazu gehört eine präzise Darstellung der Gesetzeslage genauso wie eine Beschreibung der Eingriffsmethoden. Die Auflistung von Rechten und Hilfeleistungen, die Schwangere in Anspruch nehmen können sowie das Angebot von Beratung sollen Mut zum Kind machen. Schließlich gibt es auch ein eigenes Forum, welches von Brigitte Stelzle und ihrem Team betreut wird.

Pro Femina reagiert damit auf den enormen Informationsbedarf ungewollt Schwangerer im World Wide Web: Etwa 5.000 Mal am Tag werden in die deutschsprachige Internet-Suchmaschine Google Worte wie „Abtreibung“, „ungewollt schwanger“ und „Schwangerschaftsabbruch“ eingegeben. Pro Femina geht davon aus, dass es sich dabei zumeist um Frauen im akuten Schwangerschaftskonflikt handelt, die nach Hilfe suchen. Schon seit mehreren Jahren arbeitet der Verein daher verstärkt im Internet. Im Jahr 2010 standen die Online-Beraterinnen mit 804 Frauen mindestens einmal in schriftlichem Kontakt. Gleichzeitig nahmen über Pro Femina 474 Schwangere die Beratungsstelle Die BIRKE in Anspruch, die mit der Online-Beratung kooperiert. Ohne die Zensur der Forenbetreiber könnten dies noch weitaus mehr sein.

„Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass die Frauen gegen ihren Willen zur Abtreibung gehen, weil sie einfach keinen anderen Ausweg sehen“, sagt der Vorsitzende der BIRKE, Kristijan Aufiero. „Nach unserer Beratung haben sich im vergangenen Jahr wieder 70% doch für ihr Kind entschieden. Die hohen Abtreibungszahlen in unserem Land sind also in Wirklichkeit kein Zeichen von Emanzipation, sondern ein Phänomen der unterlassenen Hilfeleistung.“

Über Pro Femina e.V.: Der gemeinnützige Verein Pro Femina wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, ungewollt Schwangeren durch Beratung und Hilfe eine Perspektive für das Leben mit dem Kind zu eröffnen (vgl. §219 StGB).

Die Beratungsarbeit kennzeichnet sich durch die Erarbeitung von echten Alternativen zur Abtreibung - als Weg zur Entscheidungsfreiheit der Frau auf dem Fundament eines unbedingten Ja zum Leben. Pro Femina sowie alle mit dem Verein kooperierenden Beratungspartner stellen daher keinen Beratungsschein aus, der eine straffreie Abtreibung ermöglichen würde. Die Beratungsarbeit finanziert sich zu 100% aus Spenden und wird von der STIFTUNG JA ZUM LEBEN gefördert.

vorabtreibung.net





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