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Kritik an liturgischer Begleitung eingetragener Lebenspartnerschaften

8. November 2010 in Österreich, 27 Lesermeinungen
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Im Bildungshaus der Erzdiözese Salzburg findet eine Tagung zum Thema „Pastorale und liturgische Begleitung von eingetragenen Lebenspartnerschaften“ statt. Ein Kommentar des Moraltheologen Dr. Josef Spindelböck.


St. Pölten (kath.net)
Am Montag, 29. November 2010, von 10:15 bis 17:15 Uhr, soll im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg ein Workshop stattfinden zum Thema: „Pastorale und liturgische Begleitung von eingetragenen Lebenspartnerschaften.“ Wie die Veranstalter (Forum Beziehung, Ehe und Familie der Katholischen Aktion Österreich; Diözesaner Arbeitskreis Homosexuellenpastoral Innsbruck und Diözesane Arbeitsgemeinschaft Homosexuellenpastoral Linz) auf www.eheonline.at schreiben, dient dieser Tag „der Reflexion und dem Austausch für Seelsorgerinnen und Seelsorger, die von lesbischen und/oder schwulen Paaren zur pastoralen und/oder liturgischen Begleitung anlässlich einer möglichen oder stattgefundenen zivilen Eintragung ihrer Partnerschaft angefragt werden.“ Man wolle „Orientierung für die Seelsorge“ und einen „praktischen Austausch möglicher (oder schon erprobter) Modelle“ anbieten, um so diesen Paaren „eine hilfreiche Kirche im Sinn des Evangeliums“ zu zeigen. Als Referenten treten auf: Prof. Dr. Kurt Loewit, Innsbruck (medizinische Anthropologie), Prof. Dr. Hildegard Wustmanns, Linz (Pastoraltheologie) und Prof. Dr. Michael Rosenberger, Linz (Moraltheologie).


Siehe weitere Details zur Veranstaltung unter http://www.eheonline.at

Ein Kommentar des St. Pöltner Moraltheologen Josef Spindelböck:

Aufgrund der Ankündigung des Programms ist der Eindruck naheliegend, dass mit dem geplanten Workshop versucht werden soll, abseits der kirchlichen Lehre und Lebensordnung liturgieähnliche Ersatzrituale und argumentative Bestätigungen für „eingetragene Lebenspartnerschaften“ zu suchen, die sich vom Ansatz her nicht mit dem christlichen Ehe- und Familienverständnis vereinbaren lassen. Die katholische Identität einer solchen Veranstaltung ist fraglich.

Die im Schöpferwillen Gottes verankerte treue und unauflösliche Ehe zwischen Mann und Frau und die darauf gegründete Familie leistet einen entscheidenden Beitrag für das Wohl der Gesellschaft, was einen besonderen Rechtsstatus und eine spezielle Förderung für die nur zwischen Mann und Frau mögliche Ehe begründet. Die Kirche kann Formen des sexuellen Zusammenlebens gleichgeschlechtlicher Paare, die rechtlich unter dem Titel einer eingetragenen Lebenspartnerschaft eingegangen werden, nicht gutheißen oder fördern. Würde man hier spezielle Segenshandlungen durchführen oder liturgische Ersatzriten schaffen, so entstünde der Eindruck einer kirchlichen Akzeptanz von derartigen Lebenspartnerschaften.

Nachdem mein Schreiben vom 29.10.2010 an den Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser als den für das Bildungshaus St. Virgil zuständigen Diözesanbischof bisher ohne Antwort geblieben wird, wird der Herr Erzbischof hiermit auch öffentlich ersucht, gemäß seiner Verantwortung als Hirte der Gläubigen tätig zu werden und eine rasche Absage der besagten Veranstaltung zu erwirken!


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