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Kardinal Pell warnt vor Partei der Grünen

19. August 2010 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
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Sydneys Erzbischof: Die Positionen der australischen Grünen sind "anti-christlich".


Sydney (kath.net/LifeSiteNews.com) Rund eine Woche vor den Parlamentswahlen in Australien hat Sydneys Erzbischof Kardinal George Pell die Grüne Partei als „anti-christlich“ bezeichnet. Er gebe keine Empfehlung für eine bestimmte Partei ab, aber die Grüne unterstütze Abtreibung, Euthanasie und die gleichgeschlechtliche Ehe und erweise sich daher als „süß getarntes Gift“.


Zudem habe der Parteivorsitzende Robert Brown an einem Buch mitgewirkt, in dem Menschen als etwas klügere Tiere bezeichnet werden. Coautor des Buches ist Peter Singer, Philosophieprofessor in Princeton, der sich sehr für die Euthanasie einsetzt. “Diese Grüne Ethik ist dazu gemacht, um die jüdisch-christliche zu ersetzen”, warnte Kardinal Pell.


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Lesermeinungen

 Dottrina 20. August 2010 
 

Hat vollkommen recht

Kardinal George Pell hat natürlich vollkommen recht mit seiner Aussage zu den \"Grünen\". Ich empfehle JEDEM - ob gläubig oder nicht - die Lektüre des Buchs \"Die leise Diktatur\". Ich bin selbst fast durch damit, aber es ist keine angenehme Lektüre; sie macht einem direkt Angst. Aber es ist gut, daß es dieses Buch gibt, denn: Wir werden belogen, betrogen, unseres hart verdienten Geldes beraubt und unser Glaube wird immer mehr eingegrenzt. Unsere Kinder werden immer mehr vom Staat vereinnahmt (siehe Kindesentzug seitens der Behörden, fast ein \"Muß\" der Krippenplätze, \"Frau am Herd\" ist minderwertig usw.), die Familie wird kaputt gemacht (Gender Mainstreaming) etc. Nur noch widerlich! Kardinal Pell wäre bei mir in höchsten Würden an richtiger Stelle, weil er seinen Mund aufmacht wie nur wenige. Gott schütze ihn und unseren Papst!


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 palmzweig 19. August 2010 

Übersetzungsschwächen

Wie um alles in der Welt kommt man auf die unsägliche Übersetzung \"Grün-Partei\"? Wo bleibt hier die Sensibilität für die deutsche Sprache? Ich nehme an, dahinter steht der Terminus \"the Green Party\". Aber übersetzt man bitte analog \"the green garden\" mit \"Grün-Garten\"?
Im Übrigen lautet der offizielle Begriff dieser Partei in Australien \"The Greens\", weswegen nichts dagegen spricht, \"Die Grünen\" Australiens zu sagen.


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 Dominik Pallenberg 19. August 2010 

@Marcus und Karolina

Sie haben leider recht. Der Marsch durch die Institutionen war erfolgreich, die Links-Grün-68er haben auch die Ordinariate und viele kath. Verbände weitgehend im Griff. Wenn die Bischöfe wieder mehr Herr im Hause werden wollen, müßten sie eigentlich dem Beispiel ihres Regensburger Amtsbruders folgen und ihre Laienräte gemäß den Canones des Kirchenrechtes organisieren (anstatt nach den Empfehlungen einer Regionalsynode).

Guido Horst schrieb damals, Regenburg weise in eine neue Zeit. Aber offenbar hat kein anderer Ortsordinarius wirklich Interesse, diesem Wegweiser zu folgen.


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 Herbert Klupp 19. August 2010 
 

Gottlos

Das Programm der Grünen ist \"gottlos\" im wahrsten Sinne des Wortes !! (Beweis durch \"Find\"-Funktion)


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 Airam 19. August 2010 

In Europa ist wohl alles \"relativ\"

Ob die \"Grün-Partei\" Australiens dem entspricht, was hier (Dtl) \"Bündnis 90 / die GRÜNEN\" heißt, weiss ich nicht. Wohl aber, dass hier -so gaaaaanz allgemein- Bischöfe uns auffordern, AUCH politisch aktiv zu werden und selbst \"aus Gründen der Äquidistanz\" sich von Parteien fernhalten (so ein hoher Mitarbeiter im bischöfl. Generalvikariat) spricht in Australien mal ein Bischof Klartext. Besten Dank. Damit dürfte auch die Diskussion (das \"kleinere Übel\") wen wähle ich einen neuen Impuls für jeden (kath.) Wahlberechtigten haben.


1
 
  19. August 2010 
 

Ja, das muß ich leider bestätigen

protestantische selbstverliebte Grüne sitzen u.a. teilweise in recht hohen Positionen in diversen Kolping-Bildungswerken!!!


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 SCHLEGL 19. August 2010 
 

Grün-Partei

Natürlich ist es richtig, dass sich die Kirche aus den Wahlauseinandersetzungen der politischen Parteien heraushält. Kardinal Dr. Franz König hat vor vielen Jahren erklärt: \"Die politischen Parteien bestimmen selbst ihre Nähe oder ihre Distanz zur Kirche\". Aus der leidvollen Geschichte der Ersten Republik (1934), haben wir gelernt, dass die \"freie Kirche im freien Staat\" am besten ihre Aufgaben wahrnehmen kann. Nichtsdestoweniger ist es Aufgabe der Christen die politischen Programme der Parteien am Evangelium und der kirchlichen Tradition zu messen. Sind die Positionen der \"Grünen\" in Österreich so viel anders, als in Australien? Die so genannten \"Bürgerlichem Grünen\" sind de facto verschwunden. Nicht wenige ehemalige Kommunisten, beziehungsweise auch \"anarchistisch\" denkende Leute haben jetzt ihr geistiges Zuhause in der eher links stehenden Grünen Partei. Zuweilen versuchen sie auch Linksparteien noch weiter \"links\" zu überholen! Sofern sie sich an die Vorgaben der Bundesverfassung halten, werden Katholiken damit zurecht kommen müssen, wie sie auch mit anderen kirchenfeindlichen Ideologien und Regimen zurechtkommen mussten. Eigentlich ist es schade, die so wesentliche Aufgabe der Bewahrung der Schöpfung, die wohl auch ein Grundanliegen christlicher Kirchen ist (die orthodoxe Kirche hat unter Patriarch Bartholomäus ein eigenes Fest \"der Bewahrung der Schöpfung\" eingeführt) einer einzigen politischen Partei zu überlassen. Aber selbstverständlich ist es Aufgabe der Hirten zu sagen, was im Hinblick auf das christliche Menschenbild , sowie die Gesellschaft, der christlichen Lehre entspricht, oder widerspricht. Das Konzil hat besonders die katholischen Laien aufgerufen, sich in der Öffentlichkeit, das heißt im politischen Leben, als praktizierende Christen zu engagieren. Nicht dem Druck der Straße, dem Druck der Medien und der so genannten \"öffentlichen Meinung\" nachzugeben, sondern dass zu erklären, was für uns als katholische Christen \"Sache\" ist. Msgr. Franz Schlegl


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  19. August 2010 
 

Das ist ja in Deutschland und Österreich nicht anders.

Nur daß Funktionäre und Sympathisanten der \"Grünen\" in Österreich tief in den Diözesanstrukturen und in der Caritas verankert sind.


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