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Auerbacher Schulschwestern: Verbannung von P. Heinrich Morscher

vor Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung
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Diözesanadministrator Werner Radspieler untersagt Priester jede pastorale Tätigkeit in der Erzdiözese


Auerbach (www.kath.net)
Das Bistum Bamberg verbannt P. Heinrich Morscher von Auerbach. Diesberichten die "Nordbayrischen Nachrichten" vergangene Woche. Morscher hat zum Orden der Schulschwestern insofern ein besonderes Naheverhältnis, als durch seine Vermittlung in Exerzitien und Einkehrtagen dem Orden zahlreiche Berufungen zugeführt wurden. Die konsequent katholische Linie der Schulschwestern wurde von Morscher ausdrücklich befürwortet, und er hatte sich während der letzten Jahre als wichtige Stütze der Schwestern erwiesen. Das ganze dürften die erstenFolgen in dem anhaltenden Streit um die Auerbacher Schulschwestern sein - KATH.NET hatberichtet. Diözesanadministrator Werner Radspieler untersagte dem Priester jedepastorale Tätigkeit innerhalb der Erzdiözese, was laut dem Zeitungsbericht die Rückendeckung der"Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gemeinschaften desapostolischen Lebens" haben dürfte.

Inhaltlich geht es im Verbot darum, dass Pater Heinrich Morscher in BistumBamberg nicht mehr die Heilige Messe zelebrieren darf. Ausserdem darf er nicht mehrSakramentgottesdienste feiern und auch keine Exerzitien mehr abhalten. Zusätzlich teilt WeihbischofRadspieler in dem Schreiben an Morscher auch mit, dass er von nun an nicht mehr im ErzbistumBamberg predigen dürfe. Damit erhaltenGläubige, die sich von Morscher im Bistum Bamberg die Beichte abnehmen lassen, "keine gültigeAbsolution der Sünden" mehr. Eine Kopie der Verfügung des Diözesanadministrators ging andie Kongregation in Rom und auch an die österreichischen Bischöfe Kurt Krenn (St. Pölten) undGeorg Eder(Salzburg), die sich in der Vergangenheit für die "AuerbacherSchulschwestern" eingesetzt haben. Die Aktion des Erzbistums Bamberg gegen Morscher erweist sich insofern als zweifelhaft, als der 73-jährige Pater seine Aktivitäten in Auerbach aus gesundheitlichen Gründen bereits stark einschränken musste und dort kaum mehr präsent ist.

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