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Lohmann: Wulff ist eine 'gute Wahl'

4. Juni 2010 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
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"Der selbstbewusste Katholik Wulff könnte sich als gute Ergänzung zur protestantischen Pfarrerstochter Merkel erweisen", sagt der Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken - AEK veröffentlicht am Freitag Klarstellung: Sakramental geschlossen


München (kath.net) Der Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK), Martin Lohmann (CDU), begrüßt die Kandidatur von Christian Wulff für das Amt des Bundespräsidenten. „Wir unterstützen die Kandidatur von Christian Wulff für das Amt des Bundespräsidenten“, heißt es in einer Aussendung.

„Der von CDU, CSU und FDP vorgeschlagene Kandidat wird aller Voraussicht nach ein guter und umsichtiger Präsident aller Deutschen sein. Wulff steht für eine aufmerksame Gelassenheit und ein waches Interesse an den Menschen. Seine Begabung, auch in schwierigen Situationen besonnen zu bleiben, wird dem Land gerade jetzt sehr gut tun.


Der selbstbewusste Katholik Wulff könnte sich als gute Ergänzung zur protestantischen Pfarrerstochter Merkel erweisen. Wir hoffen, dass ein Bundespräsident Christian Wulff viel Gutes für unser Volk erreichen kann. Wir wünschen dem gemeinsamen Kandidaten der Regierungsparteien ein überzeugendes Wahlergebnis in der Bundesversammlung am 30. Juni 2010 und für seine neue und wichtige Aufgabe als Staatsoberhaupt aller Deutschen eine glückliche und souveräne Hand sowie vor allem Gottes Segen!“

Aufgrund zahlreicher Anfragen stellte der AEK am Freitag klar, dass man eindeutig "von der Unauflöslichkeit der sakramental geschlossenen Ehe" ausgehe. Der AEK bleibe hier ganz auf dem Boden der katholischen Lehre. Man wolle sich nicht zum Privatleben des Kandidaten Wulff äußern.

"Doch wir hoffen im Blick auf unser Land und die zahlreichen Herausforderungen, dass er sich zu einem in vielerlei Hinsicht überzeugenden Bundespräsidenten entwickelt und wünschen dem bald zu wählenden Staatsoberhaupt im Sinne aller Deutschen Gottes reichen Segen. Wir erwarten, dass sich der katholische Christdemokrat in seinem Reden und Handeln am christlichen Menschenbild orientiert."


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Lesermeinungen

 WerIstWieJesus 8. Juni 2010 

Gauck-Behörde

Die Gauck-Behörde hat mehr vertuscht als offengelegt und Unschuldige böswillig lange Zeit verdächtigt.

Ich habe nicht das geringste Vertrauen in Gauck.

Für mich ist er vielleicht ein Spion, als Pfarrer getarnt.
Vielleicht ist er selbst ein Stasi-Mann oder ein amerikanischer Spion.

Auf jeden Fall ist er offiziell ein Linker, wie Thierse. Da ist alles Christliche nur Makulatur.


Nur deshalb bin ich für den Scheinkatholiken Wulff.

Merkel würde nie einen Kandidaten aufstellen, der nach katholischen Masstäben geeignet wäre.


0
 
 DerAntifeminist 5. Juni 2010 
 

Gab es nicht im letzten Jahrhundertschon mal einen Pakt mit dem \"Neuen Menschen\"?

Seit geraumer Zeit ist in nahezu allen Medien ein Werteverfall zu beobachten, dem sich scheinbar kein Meinungsträger mehr zu entziehen bereit ist. So auch die Katholische Kirche. In der einstigen Bastion gegen die Moralvernichtung des politisch korrekten Mainstream hat sich offenbar der Filz der Zersetzung breit gemacht. Wenn Sie dagegen sind, dass Ehebrecher und Ehebrecherinnen als Vorbild in führenden politischen Position nahezu täglich auf den Bildschirmen und Zeitungen der ganzen Welt zu sehen sind, um ihre \"Botschaft\" der \"Neuen Familie\" zu verkünden und zu repräsentieren, dann besteht hier an diesem Punkt klarer Handlungsbedarf. Wir hatten schon im letzten Jahrhundert einen Pakt mit dem \"Neuen Menschen\" und wir sollten es vermeiden, diesen auf ein weiteres Mal einzugehen.

Du sollst nicht Ehebrechen! Diese Vereinigung ist gleich Ehebruch im Doppelpack. Was haben wir denn bisher in den Medien darüber vernommen ob der Sohn der Ehebrecherin seinen Vater überhaupt sehen darf? Nichts! Das ist genau der Punkt an dem die Väter und Kinder der \"Neuen Familie\" strukturell um ihre Grundrechte betrogen werden. Zuletzt geurteilt im Fall Zaunegger gegen Deutschland beim EGMR: Deutschland wurde ein weiteres Mal verurteilt wegen \"Diskriminierung von Vätern\". Und wie es so üblich ist, werden weder die \"Christlich\" Demokratische Union, noch die Kirche etwas dazu sagen, wenn der Ehebrecher und die Ehebrecherin dafür sorgen, dass dem Vater und seinem Kind durch diese sogenannte (Neu-Sprech) \"Patchworkfamilie\" die (christlichen) Grundrechte verwehrt werden.

Stattdessen wird ein vom Feminismus definiertes angebliches \"Grundrechte auf sexuelle Selbstverwirklichung\" der Ehebrecherin und des Ehebrechers besonders hoch gehalten. Was würde wohl für ein Aufschrei durch ganz Deutschland gehen, wenn nun der Vater des Jungen - umgekehrt als es derzeit als Normalität vorausgesetzt wird - sein Kind von der Ehebrecherin und dem Ehebrecher einfach mitnehmen und nicht mehr zurückbringen würde? Stattdessen der Vater von der Mutter Unterhalt verlangen und den Umgang der Mutter mit dem Kind verhindern würde? Die Antworten kann man sich denken! Aber das ist es, was die Feministinnen und die \"Neumensch-Former\" uns als sogenannte \"Gleichstellung\" oder \"Gleichberechtigung\" derzeit verkaufen.

Und nun möchte ich noch anfragen, ob bekannt ist, dass selbiges gebaren aus folgendem Zusammenhang entstammt:
Dabei \"betonte der Führer (Adolf Hitler) mit aller Entschiedenheit, dass nicht die Sorge für das Wohl des Kindes in erster Linie ausschlaggebend sei, sondern das ethische Recht der Mutter auf das Kind\" - zitiert nach Schubert, Das Familien- und Erbrecht unter dem Nationalsozialismus, 1993, 703,704
Es dreht sich um die Zeit, in der etliche Tausende deutsche SS-Frauen in Konzentrationslagern, als sogenannte \"Neue Menschen\" dafür bezahlt zu wurden, mitzuhelfen, 6 Millionen Mitbürger, deren Fehler es war, falsche Glaubens- oder Partei-Zugehörigkeit zu haben, zu vergasen.

Mit freundlichen Grüßen
DerAntifeminist


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 gpe 5. Juni 2010 
 

Wulff und ProChrist

Der Artikel erstaunt mich: Wulff ein Katholik? Er ist Kuratoriumsmitglied bei ProChrist (siehe z.B. die Wikipedia-Seiten von ihm und dieser Gruppe). Diese ist eine im Stil amerikanische Evangelikalen-Organisation, die den Unterschied zwischen einer Messe und einem Popkonzert nicht verstanden hat. Einfach mal unter dem Stichwort ProChrist auf Youtube nachschauen.


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 Semikolon 5. Juni 2010 
 

Ist dieser Selbstbewußter Katholik Exkommuniziert?

Es wäre ja schon irgendwie seltsam, wenn unser \"katholischer\" Bundespräsident exkommuniziert wäre bzw auch seltsam wäre es, wenn die Kirche nur für ihn da eine Ausnahme machen würde.
Weiß da jemand Näheres?
Die zwingenden Voraussetzungen, für die Exkommunikation liegen bei seinem Lebenslauf ja ziemlich eindeutig vor und dass er trotz sichtbaren Ehevollzug eine kirchenrechtliche Annulierung der ersten Ehe erreicht hat, ist eigentlich nicht denkbar, oder?
Kennt sich da jemand näher aus? Erfolgt die Exkommunikation in einem solchen Fall (Ehebruch kombiniert mit Bigamie) automatisch oder muss diese beantragt werden und wenn ja, falls noch nicht geschehen wie könnte man das der kirchlichen Gerechtigkeit halber nachholen?


0
 
 Apoka 4. Juni 2010 
 

RvS,

\"Herr Wulff ist ein erfahrener Politiker, der für katholische Positionen ein offenes Ohr hat (vgl. Kreuzdebatte). \"
Habe ich da was verschlafen ?
Das mit der Ministerin passt nicht so recht zu dieser Aussage.
Sagen wir mal er ist das kleinere Übel.
Wieviele unserer Politiker sind geschieden, wiederverheiratet oder noch schlimmer. Ich hatte früher mal richtigen Respekt vor unseren Politiker, glaubte naiverweise an eine Vorbildfunktion dieser Menschen, ist wohl doch etwas viel verlangt. Mittlerweile bin ich mir fast sicher, dass es das Beste ist diesen Vorbilder abzuschwören.......


2
 
 Reformator 4. Juni 2010 

Wirklich eine gute Wahl

Beide bisher bekannten Kandidaten sorgen dafür, dass wir es wirklich mit einer guten Wahl zu tun haben. Allerdings ärgert es mich, wenn man hier ständig von der so tollen Biographie des Herrn Gauck liest (wohlgemerkt: Er hat wirklich Großes geleistet), Christian Wulff aber immer wieder auf seine Parteiarbeit reduziert wird. Mir imponiert beispielsweise, wie sich Wulff als Jugendlicher um seine schwer kranke Mutter und seine jüngere Schwester kümmerte und so früh bewies, dass er bereit und fähig ist, Verantwortung zu übernehmen. Heute mittag hörte ich in einem Phoenix-Interview, wie Wulff ausdrücklich die großen Leistungen der Kirchen in unserem Land lobte. Wörtlich sagte er: \"Jedes Jahr hören wir in den Medien von den Tausenden, die an den Ostermärschen teilnehmen, aber von den Millionen Christen, die in den Gottesdiensten in der Osternacht oder am Karfreitag zusammenkommen, spricht kaum jemand ...\"

Dass hier Kritik an seinem Privatleben aufkommt, war zu erwarten. Im Gegensatz zu anderen Politikern zeigt Wulff in meinen Augen, dass er auch in dieser Beziehung bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Mehr jedenfalls, als z.B. viele Priester, die den Gläubigen am Sonntag ohne mit der Wimper zu zucken die Kommunion reichen und während der Woche den Zölibat mit einer Frau oder einem Mann brechen ...


2
 
 Karolina 4. Juni 2010 
 

@JohnPaul

Danke!

>>1990, nach der Wende, wurde der evangelische Pastor zum Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, die im Volksmund bis heute „Gauck-Behörde“ heißt.

Unbestechlich machte er sich daran, das Erbe des DDR-Unrechtsregimes aufzuarbeiten, wurde dabei zu DER moralischen Instanz Ostdeutschlands.

Liebt Hemingway, Johann Sebastian Bach, Udo Lindenberg – und Seidenkrawatten. Geschieden seit 1990, vier Kinder...


0
 
 JohnPaul 4. Juni 2010 

Auch geschieden

@ Karolina: \"wo ist die dazugehörige Ehefrau?\"

Eine wirklich gute Frage. Habe mal ein bisschen gegoogelt. Gauck ist (auch) geschieden - seit 1990 (siehe nachfolgenden Link).

www.bild.de/BILD/politik/2010/06/04/bundespraesidenten-wahl-joachim-gauck/wulff-kontrahent-stellt-sich-vor.html


1
 
 Stephaninus 4. Juni 2010 
 

Vorsichtiger Urteilen

Ich \"bitte\" uns alle hier, etwas mehr Mass zu halten und vorsichtiger zu urteilen. Zwar ist die Ehe nach der Lehre unserer Kirche unauflöslich, dennoch meine ich, das Urteil der Kirche über wiederverheiratete Geschiedene ist keineswegs so eindeutig und hart, wie hier manche posten. Wir wissen auch nicht, was in der ersten Ehe Wulff alles vorgefallen ist. Deshalb ist eine gewisse Zurückhaltung angebracht. Aus dem eigenen Bekanntkreis weiss ich zu gut, wieviel Leid mit einer Scheidung verbunden ist. Ich habe auch immer taktvoll vermieden, Bekannte, die wieder geheiratet haben, zu verurteilen.
Ich meine: Deutschland hat zwei valable Kandidaten zur Auswahl. Nicht selbstverständlich angesichts der allgemeinen Misere.


3
 
 Karolina 4. Juni 2010 
 

Er lebt derzeit in einem Konkubinat,

für anständige Katholiken unmöglich, denn er ist immernoch und ewig vor Gott verheiratet mit der ersten Frau. Für Muslime in einer erlaubten Vielehe.

Er darf nicht mehr zur Kommunion, es sei denn er würde mit der Neuen nur wie Bruder und Schwester zusammenleben, ihr gemeinsames Kleinkind beweist das Gegenteil und die standesamtliche Trauung.
Ist die Ehe vor Gott kein Sakrament mehr? Schloß er die erste Ehe nicht vor Gott, dann wäre es keine gewesen?!

Seine Lebensabschnittsgefährtin wirkt auf mich arrogant, wollte nicht mit Kreti und Pleti in der Holzklasse fliegen(Flugticketaffaire 2009). Ich fände es peinlich, wenn sie über den Roten Teppich stolzierte, wie ein Pfau - der Triumph der Geliebten!

Pastor Gauck hat 4 Kinder, aber wo ist die dazugehörige Ehefrau? Da fand ich nichts oder geht es hier auch um Plural?

Da wäre mir die protestantische Frau Leyen doch noch lieber. Obwohl sie oder ihr Mann zu einem besonderen Ableger des Protestantismus gehören.

Nun sind alle Menschen Sünder, doch ins Bundespräsidentenamt gehört man dann nicht.


3
 
 girsberg74 4. Juni 2010 
 

Nicht zu einseitig urteilen

Ich halte Wulf für den vorgesehenen Posten nicht für die erste Wahl, wenn auch besser als Frau von der Leyen,; ich halte auch nur wenig von seinen \"katholischen\" Positionen.
Aus näherer Kenntnis wäre aber zu fragen, ob seine Ehescheidung nur von ihm zu vertreten ist; ob eine Frau ihren Mann in seinem Amibitionen unterstützt oder ihn alleine lässt.
Zu fragen wäre noch, ob man Lohmann einen Wulf loben lassen muss.


2
 
 JohnPaul 4. Juni 2010 

Lieber Gauck

Wie \"katholisch\" Herr Wulff ist, das zeigt seine Eheaffäre (die ansonsten natürlich seine Privatsache ist). Offen gestanden ist mir da ein aufrechter evangelischer Christ wie Gauck, der sich auch in der Vergangenheit als sehr unabhängig erwiesen hat, deutlich lieber. Eigentlich halte ich Gauck in der jetzigen Situation für den idealen Kandidaten.


3
 
 kreuz 4. Juni 2010 

lieber ein ehrlicher evangelischer Pfarrer,..

..nämlich Joachim Gauck,
als ein ehrsüchtiger kath. Minister-Präsident, von dem ich noch nie ein Wort über wichtige kath. Themen hörte.

Charakter geht über Parteibuch, so ist meine Meinung.

www.kathtube.com/player.php?id=15213


4
 
 Diasporakatholik 4. Juni 2010 
 

Kein Vorbild für rechtgläubige Katholiken

Der Kandidat für das Bundespräsidentenamt Christian Wulff ist in seinem Privatleben bewusst von der Lehre der katholischen Kirche abgewichen, indem er seine Frau sitzenließ und eine neue nahm, mit der er inzwischen ein Kind hat.
Das kann man als \"Bruch in der Biografie\" bezeichnen, die zunächst einmal andere nichts angeht.
Aber wenn sich einer um das höchste Staatsamt bewirbt, muss er sich gefallen lassen, dass man sich auch kritisch mit seinem Privatleben auseinandersetzt.
Für einen rechtgläubigen Katholiken ist Chr. Wulff diesbezüglich kein Vorbild.
Ihn uns als \"selbstbewussten\" Katholiken verkaufen zu wollen, ist in meinen Augen dreist, er ist vielmehr ein trotziger Katholik, von dem wir leider noch Ärgerliches erwarten müssen, wenn er als Bundespräsident oder auch nach seiner Amtszeit auf den vom ZK der Katholiken veranstalteten Katholikentagen u.s.w. sich zu Wort melden wird.
Solche Leute wollen i.d.R. die kirchliche Lehre nach ihren zeitgeistgerechten Vorstellungen verbiegen und benutzen dazu auch bedenkenlos die Autorität ihres Amtes.
Ich akzeptiere Wulff daher in keinster Weise als Vorbild als Katholik.
Für mich wäre auch Herr Gauck der eindeutig geeignetere Mann als Bundespräsident.


2
 
 Gewitterwolke 4. Juni 2010 
 

Wulff

Wulff ein selbstbewußter Katholik? Er ist auf alle Fälle ein Ehebrecher, der seine Frau verlassen und eine Neue geheiratet hat.


4
 
 RvS 4. Juni 2010 
 

Doch eine gute Wahl?

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...
Natürlich könnte man aus katholischer Sicht vorbildlichere Kandidaten finden. In der Diskussion wurde manch problematischerer Kandidat genannt.
Herr Wulff ist ein erfahrener Politiker, der für katholische Positionen ein offenes Ohr hat (vgl. Kreuzdebatte). Damit wird er vielleicht nicht Motor, aber doch guter Mediator für katholische Positionen sein - und das ist in unserer Medienlandschaft schon viel!


3
 
 Calimero 4. Juni 2010 
 

Die Bundesversammlung hat die Wahl

Natürlich kann man nicht erwarten, dass AEK Lohmann den Kandidaten Wulff kritisiert. Aber Wulff schön zu reden hätte (Parteisoldat?) M. Lohmann sich wirklich sparen können. Einfach schweigen wäre wohl das beste gewesen. Oder soll der AEK nur dazu dienen die Katholiken in der Union auf Linie zu bringen?

Aber was soll\'s. Es gibt eine Alternative. Die Bundesversammlung kann auch Joachim Gauck zum Bundespäsidenten wählen. Aufgrund seiner Biographie und seiner lagerübergreifenden Akzeptanz, wie ich finde, der viel geeignetere Kandidat.


3
 
 Klosterschüler 4. Juni 2010 
 

Lausige Wahl

Es mußte ja wohl so kommen. Dem volksnahen, unbequemen Köhler folgt ein netter, lieber, niedersächsischer Aal ohne Ecken und Kanten. Ein Ja-Sager ist das, was Merkel sich in Bellevue wünscht. Wunderbar: Koch weg, Köhler weg, Wulff zum BP machen. Biedenkopf und Geißler zu alt, der Rest zu jung, zu krank oder treu ergeben - Hampelmänner! Ich finds zum Weglaufen. das ist nicht mehr die Republik, in der ich groß geworden bin.


4
 
 mariaschnee 4. Juni 2010 
 

mariaschnee

Wulff ist wohl nur das kleinere Übel als Frau von der Leyen. Dass er als Katholik seine Frau und das gemeinsame Kind sitzen ließ schmerzt mich, weil er mir früher sehr sympatisch war. Herr Gauck ist mit seinem geradlinigen Charakter für mich geeigneter.


4
 
 Juditha 4. Juni 2010 
 

.. aller Voraussicht nach...

Vorschusslorbeeren sind m.E. ähnlich zu behandeln wie Vorverurteilungen.


2
 
 Bonifaz2010 4. Juni 2010 
 

Absurde Behauptung

Wulff hat sich selbstbewußt über das Sittengesetz hinweggesetzt, denn er ist - auf gut deutsch gesagt - ein Ehebrecher. Von ihm in katholischer Hinsicht besondere Impulse zu erwarten, ist abwegig, zumal er der erste Ministerpräsident war, der eine Muslimin zur Ministerin machte; diese wollte als erste Amtshandlung gleich die Kreuze in den Schulen abhängen lassen.

kath.net/detail.php?id=26516


3
 
 kaiser 4. Juni 2010 
 

gibt keine wahl

nur weil wulff katholik ist,gute wahl?schön wer das ja wenn das allein reichen würde,das ist doch populismus aus reihen der cdu.Ich sehe in dem Theater um die Kandidatenwahl nur ein erbärmliches gieren nach Macht und kein bewußtsein für ein tragbaren konsensfähigen kandidaten .


2
 
 Michael Ragg 4. Juni 2010 
 

\"Selbstbewusster Katholik

Der \"selbstbewusste Katholik\" hat allerdings sehr selbstbewusst sein neues Glück mit neuer Frau + Kind in der BUNTEN und ähnlichen Blättern zelebriert, was dem Selbstbewusstsein seiner langjährigen Ehefrau nicht besonders zuträglich gewesen sein dürfte.


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 Wynfried 4. Juni 2010 

Eine gute Wahl?

Mit Verlaub, manchmal kann ich Martin Lohmanns Einschätzungen einfach nicht folgen. Was heißt hier \"selbstbewusster Katholik\"? Wulff ist ein wiederverheirateter Geschiedener mit drei Patchwork-Kindern. Als Vorbild für eine neue christliche Familienkultur ist er damit jedenfalls ungeeigenet.


7
 

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